Do 29 Apr, 2010 15:29
Do 29 Apr, 2010 19:11
Athuran hat geschrieben:Wie "schwarz" sind die Magier wirklich, sind Heilmagier dort Abweichler? Oder wie normal ist Magie inzwischen dort? Bzw. sind übernormale Wesen dort zum Bild gehörig?
Do 29 Apr, 2010 19:25
Di 04 Mai, 2010 09:10
Di 04 Mai, 2010 10:31
Fr 21 Mai, 2010 23:46
So 23 Mai, 2010 19:02
So 23 Mai, 2010 22:53
Mo 24 Mai, 2010 00:33
Mo 24 Mai, 2010 01:43
Mo 24 Mai, 2010 14:19
Amilcare hat geschrieben:Gotik wäre toll, weil es Dunkelheit und Herrschaftlichkeit zugleich ausdrückt, was ich mehr als passend finde. Wäre ohnehin toll, einen Staat zu kreieren, der ein dunkler Schatten all der glorreichen Reiche ist, die götterfürchtig und gesetzestreu sind. Etwas, das man tatsächlich als ein "dunkles Imperium" (und nein, ich denke hier nicht an Star Wars) verstehen kann, das zurecht gefürchtet wird und das nicht nur inaktiv vor sich hin vegetierend abseits aller Zivilisationen existiert und den Ruf inne hat, böse zu sein.
Vielleicht könnte man tatsächlich noch einen höchsten Posten erstellen, sprich einen Ratsführer, einen Obersten Fieslingsmagier, dessen Posten aber leer ist und nicht besetzt wird, seit Chureni´aoxis Marhel (oder vielleicht ein Name, den man aussprechen kann *g*).
Amilcare hat geschrieben:Da ich in letzter Zeit etwas mit Genres zu tun hatte, in denen oft eine Vergöttlichung eines altvorderen Feldherrn, Magiers oder ähnlichem eingebaut war, wäre hier vielleicht ähnliches stimmig, wobei ich keinesfalls an borbaradianische Zustände denke, sondern eher an gesichtslose Statuen, verteilt über die Städte der Inseln, die die Dunkelheit und Größe des einstigen Herrschers(?) preisen. Etwas, das religiöse Inhalte hat, aber nicht gleich Formen einer Götterverehrung wie im Kaiserreich und den restlichen Staaten annimmt, sondern auch ähnlich wie im Film Equilibrium sein kann (nur als Beispiel wie Religion auch dargestellt werden kann), immerhin sollten Magier auch an etwas glauben bzw. es sich nicht leisten, bevor sie nicht der allermächtigste Lich geworden sind, ein Atheist zu sein, denn auch (oder gerade) solche Leute brauchen Vorbilder, Vorreiter, nach denen sie sich richten können, deren vorangegangener Weg sie anspornt und beflügelt, es ihnen gleichzutun.
Amilcare hat geschrieben:Was die politische Lage angeht, wäre ich zwar dafür, untereinander teilweise zerstrittene Herrschende zu erstellen, auf der anderen Seite wäre ich aber gegen anarchische Zustände, die das Land zur außenpolitischen Untätigkeit verdammen würden. Es gibt doch genügend Gründe, warum Wiesczarna keinen Krieg mit den Großmächten des Festlandes anzettelt (und warum diese nicht mit Wiesczarna) und ganz banal könnte es dafür aus Sicht der Herrschenden einfach zu früh sein, die Lage noch zu stabil, man würde zu hohe Verluste für zu wenig Gewinn erleiden, man hat ohnehin einen allseits gefürchteten und mächtigen (magischen?) Geheimdienst, der all die schönen Artefakte aus anderen Ländern "beschaffen" kann und zwischenzeitlich mal ein, zwei Leute in Führungspositionen ersetzt um Chaos zu stiften und und und...
Amilcare hat geschrieben:Zu guter Letzt würde ich gerne noch das Thema Piraten ansprechen, das in meinen Augen so lieblos hingeschmissen worden zu sein scheint. Immerhin haben wir bereits einen "Piratenstaat", wo sich solcherlei Leute austoben können, zum anderen sind Piraten ein zu unkontrollierbares Element, wenn man sie als staatstragende Stütze miteinbaut, das ich, wäre ich einer der Herrschenden aus der Magierkaste, niemals zulassen würde. Es bietet sich zwar an, mit Piraten Handel zu treiben und das offen, ihnen hin und wieder (hier könnte sich der Wankelmut im Bezug auf die Gesetzgebung ganz gut verdeutlichen lassen) einen sicheren "Heimathafen" bieten, dafür aber auch hohe Steuern und Zölle auf eben jene erheben, ja sogar selbst einige Korsaren unter eigener Flagge beschäftigen, aber nicht eine ganze "Fraktion" innerhalb eines doch anders ausgelegten "Magierstaates" errichten.
Amilcare hat geschrieben:Was hindert die Magier daran, Sklavengaleeren herzustellen und auszuschicken, die, bewaffnet mit einigen Magiern an Bord, sowieso jedes Schiff aus der Ferne dank eines mächtigen Feuersturms oder eines heraufbeschworenen Dämons vernichten (und manchmal sich selbst, Arbeitsrisiko)?
Amilcare hat geschrieben:Immerhin, man könnte hier sogar einen Schritt weitergehen und Wiesczarna nicht nur bei den lichteren Gesellen als schwarzen Schandfleck auf der Landkarte abstempeln, sondern bei allen anderen vielleicht auch als "Land voll dunkler Wunder", ein pervertierter, vorherrschender "amerikanischer Traum". Das muss zwar nicht soweit gehen, dass Wiesczarna nun über eine Armada von Luftschiffen gebietet, aber man kann ja, dank der Phantasie aller Mitspieler, so einiges aus dem Hut zaubern, was magische Hilfsmittel in Kriegsführung und alltäglichem Leben angeht.
So wäre Wiesczarna, von der Willkür der Herrschenden abgesehen, vielleicht dann doch auch für andere Leute reizbar, als nur für Magier dunkler Gesinnung. So mag ein zwergischer Ingenieur, ein auretanischer Technicus oder einfach ein kaiserlicher Glücksritter darauf hoffen, auf den Inseln doch sein Glück zu machen, wo er anderenorts an Gesetz, Obrigkeit und Götterfurcht gescheitert ist.
"Komm zu uns, wir machen unmögliches möglich", stand auf dem Umschlag, den Bragonis de Canafiera auf dem Tisch seines Experimentierraumes fand. Tagelang hatte er sich bemüht, von der Auretanischen Obrigkeit die Erlaubnis zu bekommen, durch eine Alchemistische Lösung und etwas Magie einen Zorngräber mit einem Frosch zu kreuzen, diese hatte den Import des Zorngräbers aber wegen der Gefahr für die Allgemeinheit immer wieder abgelehnt. War hier etwa die erhoffte Chance? Mit zittrigen Händen öffnete Bragonis den Umschlag und entfaltete den Brief, der auf schwarzem Papier mit einer seltsamen weissen Schrift die Überschrift "Angebot für ein Forschungsstipendium an der Akademie zu Wiesczarna" trug. Er begann zu lesen, und ein Lächeln wuchs auf seinen Lippen...Mo 24 Mai, 2010 20:32
Provokateur hat geschrieben:Amilcare hat geschrieben:Zu guter Letzt würde ich gerne noch das Thema Piraten ansprechen, das in meinen Augen so lieblos hingeschmissen worden zu sein scheint. Immerhin haben wir bereits einen "Piratenstaat", wo sich solcherlei Leute austoben können, zum anderen sind Piraten ein zu unkontrollierbares Element, wenn man sie als staatstragende Stütze miteinbaut, das ich, wäre ich einer der Herrschenden aus der Magierkaste, niemals zulassen würde. Es bietet sich zwar an, mit Piraten Handel zu treiben und das offen, ihnen hin und wieder (hier könnte sich der Wankelmut im Bezug auf die Gesetzgebung ganz gut verdeutlichen lassen) einen sicheren "Heimathafen" bieten, dafür aber auch hohe Steuern und Zölle auf eben jene erheben, ja sogar selbst einige Korsaren unter eigener Flagge beschäftigen, aber nicht eine ganze "Fraktion" innerhalb eines doch anders ausgelegten "Magierstaates" errichten.
Ich bin für eine privilegierte Partnerschaft, aber gegen feste Korsarensiedlungen und Kaperbriefe. Das würde zu große Aufmerksamkeit auf die Ringinseln lenken und das Risiko eines bewaffneten Eingreifens der seehandelnden Staaten massiv erhöhen.
Man kennt sich, man macht Geschäfte und man schätzt sich irgendwo, aber allzuviel Kontakt möchte man vermeiden...die Piraten, weil ihnen die Magier seltsam und gruselig vorkommen, die Magier, weil die Piraten so viel Aufsehen erregen.Amilcare hat geschrieben:Was hindert die Magier daran, Sklavengaleeren herzustellen und auszuschicken, die, bewaffnet mit einigen Magiern an Bord, sowieso jedes Schiff aus der Ferne dank eines mächtigen Feuersturms oder eines heraufbeschworenen Dämons vernichten (und manchmal sich selbst, Arbeitsrisiko)?
Das Prinzip des "Nicht-zuviel-Aufsehen-erregen". Ein einzelner Herrscher kann sowas schonmal versuchen (auch auf einer der anderen Inseln), aber ohne Unterstützung durch die Magier. Und Sklaven kaufen die oberen zehntausend eh gerne...ob zum Arbeiten, für Arenakämpfe oder den ein oder anderen magischen Versuch ("Sieh mal, Rogloff, so ein Bart aus Schlangen ist doch auch nicht so schlimm, oder? Er passt hervorragend zu deinen Tentakeln...." "J...ja...jawohl, Herr und Meister....ganz toll!"). Auch wilde Tiere werden gerne gehandelt. Aber nur in den allerseltensten Fällen wird es nötig, dass Wiesczarna selber eine Streitmacht ausschickt. Da muss schon etwas anstehen, dass alle Mächtigen, auch den hohen Rat, zum Handeln zwingt.
Provokateur hat geschrieben:Amilcare hat geschrieben:Gotik wäre toll, weil es Dunkelheit und Herrschaftlichkeit zugleich ausdrückt, was ich mehr als passend finde. Wäre ohnehin toll, einen Staat zu kreieren, der ein dunkler Schatten all der glorreichen Reiche ist, die götterfürchtig und gesetzestreu sind. Etwas, das man tatsächlich als ein "dunkles Imperium" (und nein, ich denke hier nicht an Star Wars) verstehen kann, das zurecht gefürchtet wird und das nicht nur inaktiv vor sich hin vegetierend abseits aller Zivilisationen existiert und den Ruf inne hat, böse zu sein.
Vielleicht könnte man tatsächlich noch einen höchsten Posten erstellen, sprich einen Ratsführer, einen Obersten Fieslingsmagier, dessen Posten aber leer ist und nicht besetzt wird, seit Chureni´aoxis Marhel (oder vielleicht ein Name, den man aussprechen kann *g*).
Ich würde für einen "Obersten magischen Rat der Wächter" plädieren. Diese überwachen aus der schwarzen Zitadelle das Tun und Walten der einzelnen Inselobersten und greifen nur dann ein, wenn etwas ihren eigenen Bestrebungen zuwiderläuft.
Den Namen des Erzmagiers können wir natürlich simplifizieren. Ich hatte mir extra etwas komplizierteres ausgedacht, um auf das hohe Alter und die damit nicht durchführbare Zuordnung seiner Person zu einer existierenden Kultur hinzuweisen. Das Buch kann dann ruhig vier oder fünf Jahrhunderte verschollen gewesen sein, in denen die Schwarzmagier der beiden verschiedenen Schulen sich zwar misstrauisch beäugten, aber keinen Grund hatten, sich feindselig gegenüber zu stehen.
Dann wurde das Buch durch einen Zufall entdeckt, und da jede der beiden Schulen sich auf die Tradition des Erzmagiers Marhel beruft ("Meister Marhel verbündete sich mit dem Dämonen, um Wissen zu erlangen!" "Nein! Er wollte Macht!") ging der Streit los, der dann im Exodus nahezu aller Schwarzmagier auf die Ringinseln endete.
Di 25 Mai, 2010 21:52
Amilcare hat geschrieben:Das ist in meinen Augen das Problem. Zuvor wurde ja die Unabhängigkeit Wiesczarnas in Sachen Seehandel und überhaupt Seereisen mit der Unterstützung durch Piratengruppen erklärt. Wenn diese nun als großer Faktor weggelassen werden, sprich nur noch eine kleinere Rolle nebenbei spielen, stellt sich zumindest mir die Frage, wie Wiesczarna nun seine eigenen Handels- und Transportschiffe vor eventuellen Piraten- und Korsarenübergriffen schützt.
Hier wollte ich dann ansetzen und es damit erklären, dass Wiesczarna durchaus über eine kleinere Flotte verfügt, die zwar vielleicht nicht durch ihre Anzahl bedingt für einen See- oder Invasionskrieg genutzt werden kann, doch durch magische Hilfsmittel (man denke an das Dschinnenschiff aus DSA) durchaus so schlagkräftig ist, dass sie die eigenen Seeterritorien schützen und piratenfrei halten kann (zumindest von den Piraten, die unerwünscht sind).
Amilcare hat geschrieben:
Was die Namen angeht, so dachte ich, es wäre mal erfrischend und DSA-unabhängig, wenn das ganze "Echsengedöns" in Sachen schwarzer Magie weggelassen wird bzw. nicht solch einen starken Einfluss erhält. Ich sähe tatsächlich am liebsten etwas, das sich vor langer Zeit von Auretanien "abgespalten" hat, sich zwar in manchen Bereichen ähnlich entwickelte, aber auf "störende Faktoren" wie Verbote in Sachen schwarzer Magie, Verbot der Sklaverei und ähnliches verzichtete. Etwas, das eher durch eine dunkle Präsenz wie durch gotische Kathedralenbauten mit Gargylen und Statuen besticht und dadurch eine dunkle, erdrückende Atmosphäre aufbaut und nicht durch dämonische Präsenz und schwarzrote Kutten bzw. Türme mit Tentakeln usw. Sprich, eine Rückfuhr der schwarzen Magie zu ihren "wahren" (zumindest sehe ich das so) Wurzeln und nicht zu einem echsisch-arabischen Hybriden (wobei ich sicher nichts gegen eine Stufenpyramide in irgendeiner der Städte habe z.b.), ich lasse mich da aber gerne vom Gegenteil überzeugen.
Mi 26 Mai, 2010 14:16
Provokateur hat geschrieben:Amilcare hat geschrieben:Das ist in meinen Augen das Problem. Zuvor wurde ja die Unabhängigkeit Wiesczarnas in Sachen Seehandel und überhaupt Seereisen mit der Unterstützung durch Piratengruppen erklärt. Wenn diese nun als großer Faktor weggelassen werden, sprich nur noch eine kleinere Rolle nebenbei spielen, stellt sich zumindest mir die Frage, wie Wiesczarna nun seine eigenen Handels- und Transportschiffe vor eventuellen Piraten- und Korsarenübergriffen schützt.
Hier wollte ich dann ansetzen und es damit erklären, dass Wiesczarna durchaus über eine kleinere Flotte verfügt, die zwar vielleicht nicht durch ihre Anzahl bedingt für einen See- oder Invasionskrieg genutzt werden kann, doch durch magische Hilfsmittel (man denke an das Dschinnenschiff aus DSA) durchaus so schlagkräftig ist, dass sie die eigenen Seeterritorien schützen und piratenfrei halten kann (zumindest von den Piraten, die unerwünscht sind).
Ich würde sagen, dass Schiffe, die Waren und Personal aus Wiesczarna und dahin transportieren, den Piraten und Korsaren wohlbekannt sind. Dass kein Piratenkapitän von Rang und Namen es riskieren möchte, als Latrinensklave eines Ratsmagus zu enden, den er durch allzu häufige Plünderungen seiner Schiffe verärgert hat, dürfte klar sein. Wenn die Schwarzmagier einen Piratenkapitän wirklich zur Verantwortung ziehen wollen, kostet das kaum mehr Mühe als einen Floh in eine heisse Blechbüchse zu werfen. Immerhin sind das Schwarzmagier, und auch wenn ein weltlicher Herrscher einer der Inseln um Rat bittet, dürfte der (nach Zahlung einer angemessenen Summe) wohl kaum verweigert werden. Diese Abschreckung müsste an und für sich reichen.
Mi 26 Mai, 2010 14:46