So 09 Jul, 2017 13:26
Talkmar hat geschrieben:Dann ist es vielleicht auch einfach manchmal eine noch nicht eingepflegte Beschreibung in der Wiki. Hatte z.B. eine Lehrmeisterbeschreibung in Tsakmur vermisst - auf dem Testserver gibt es dort allerdings doch eine Beschreibung (die ich sogar selbst verfasst habe![]()
![]()
)...
So 09 Jul, 2017 13:32
So 09 Jul, 2017 13:35
cvk hat geschrieben:
Und ich glaube Luinbor will das Projekt nahezu allein durchpushen. Find ich gut.
So 09 Jul, 2017 18:00
So 09 Jul, 2017 18:30
Luinbor hat geschrieben:
hellas, nee eigentlich nicht, aber irgwie macht mir das voll Spaßbraucht ihr noch anderweitig Texte, auch mal längere?
So 09 Jul, 2017 19:04
So 09 Jul, 2017 21:08
In einer Art schattiger Nische zwischen den vielen im imperialen Stil gebauten Anwesen findet sich direkt an der Stadtmauer der kleine, etwas schiefe Holzstand von Woltan Luminow. Hier kann man vor allem einfache und günstige Speisen erwerben, die nicht aus dem Meer kommen. Ein Angebot, welches viele Bewohner auch gerne annehmen.
Da der Großteil der Vorräte allerdings anderswo in der Stadt gelagert wird, kann es bei größeren Bestellungen schon mal vorkommen, dass erst ein Laufbursche losgeschickt werden muss. So wie jetzt bei der feineren Dame vor dir, aber nach einigen Minuten ist auch das erledigt und du bist an der Reihe. Im breitesten bornländischen Dialekt meint der Besitzer zu dir <q>Was <b>woltan</b> denn kaufen?</q>. Dies scheint wohl sein Lieblingswitz zu sein und die nächsten Minuten lacht er lauthals darüber und mag sich gar nicht mehr einkriegen.
Anders als sein Bruder Arem hatte Kasimir Mindas nie eine besondere Vorliebe für Edelsteine, sondern war schon immer eher den etwas günstigeren Gesteinen zugetan. Schon alleine, weil man die Festungsanlagen der Stadt deutlich besser stärken als mit Rubinen oder Diamanten. Nicht zuletzt auch, weil die Stadt als Machtzentrum der Familie Mindas gilt und noch viele Jahre möglichst wehrhaft bleiben soll. In einer Sache sind die beiden Brüder sich dann aber doch recht ähnlich, sie sind beide gewiefte Geschäftsmänner.
So lässt Meister Kasimir Mindas sich die Weitergabe seines kostbaren Wissens nahezu in Gold aufwiegen. Allerdings gibt es auch niemanden in der Stadt, der ihm auf diesem Gebiet das Wasser reichen könnte.
So 09 Jul, 2017 22:27
Mo 10 Jul, 2017 22:17
Als du diesen einfach aber sauberen Gasthof betrittst, bist du verwundert, wie voll er doch ist. Eine bunte Mischung aus Handelsreisenden, Soldaten und Einheimischen schlägt sich gerade unter lautstarken Schmatz- und Rülpsgeräuschen den Bauch voll.
Hinter der Theke ist das in geschmacklosen Farben gehaltene Wandgemälde eines großen Füllhorns zu sehen, aus dem allerhand deftige und fettige Speisen ragen. Umrahmt wird das Ganze vom Wirt hinter der Theke, welcher nicht nur eine interessante und gepflegte Lockenfigur, sondern auch einen gewaltigen Bauch zur Schau trägt. Dir scheint beim ersten Blick auf die Teller, dass hier wohl mehr auf Quantität als Qualität geachtet wird.
Di 11 Jul, 2017 23:47
Ein wenig außerhalb des Stadtzentrums ist in einer kühlen Seitengasse schon aus einiger Entfernung der Lärm einer Waffenschmiede zu vernehmen. Aus der Ferne siehst du, wie zwei junge Burschen um einen Amboss stehen und der eine auf diesen mit einem Hammer einschlägt. Als du fast den Laden erreicht hast, fangen die beiden deutlich hörbar Streit an und du kannst Wortfetzen wie <q>Im Kaiserreich macht man das aber so!</q> und <q>Kein Abajaide würde so einen Schrott zusammen schmieden!</q> hören.
Du willst gerade versuchen, das ganze genauer zu verstehen, als der Schmied, ein ergrauter Mann mit Brille, der sicher an die 60 Jahre hat, mit einem dünnen schwarzen Buch unter den Arm aus dem Gebäude kommt. Mit deutlichen aber nicht wütenden Worten beendet er den Streit sofort und schickt die beiden samt Buch und Brille in das völlig stille Haus.
Danach wendet er sich dir zu und meint leicht seufzend <q>Meine Aufgabe besteht ja eigentlich nicht darin, den Mittelländern die Abajaiden und den Abajaiden die Mittelländern zu erklären, sondern gute Waffen zu schmieden...</q>
Dann schaut er kurz etwas amüsiert auf das bisherige krumme und schiefe Produkt seiner Lehrlinge, schiebt es beiseite und meint <q>Aber sagt, wie kann ich euch helfen?</q>
Mi 12 Jul, 2017 17:51
Im Erdgeschoss eines alterwürdigem Steingebäudes samt kleinem Türmchen befindet sich der kleine gemütliche Krämerladen von Shafir Nazramen. Seine Räumlichkeiten hat er im Inneren mit allerhand bunten Stoffen dekoriert und auch die Theke verschwindet unter farbenfrohen Stoffbahnen. Neben der Verkaufstheke befindet sich eine kleine, feine Sitzecke mit Kissen, die schon aus der Entfernung extrem weich wirken.
Sollte man einen größeren Einkauf tätigen, wird Shafir einen dort beim Bezahlen zu kaltem Tee und süßem Gebäck einladen. Nicht selten lässt er sich dann darüber aus, wieviel besser es dem Großfürstentum doch gehe, seitdem es nicht mehr zum heiligen Kaiserreich gehört. Um seine Worte zu unterstreichen, räumt er dann meist noch einen kleinen Rabatt ein, schließlich müsse er nun viel weniger Steuern zahlen.
Mi 12 Jul, 2017 23:03
cvk hat geschrieben:Hier die Liste der fehlenden Texte für Örtlichkeiten, die bereits im Spiel sind:
==Kampfschulen ohne Beschreibungstext
Ort --- Typ --- Name kurz --- Name lang
Oase Enmischa --- Kampfschule --- Kampfschule --- Kampfschule
Kekse hat geschrieben:P.P.S. In der Oase Enmischa haben auch die Sparringspartner der Lehrschule nur einen Platzhalter-Namen.
Mi 12 Jul, 2017 23:03
Der örtliche schon recht betagte Kampfmeister bildet hier trotz der Besatzung weiterhin junge Einheimische in den traditionellen Kampfküsten aus. Die örtliche Obrigkeit behält das Ganze zwar im Auge, scheint in den Kampfkünsten ausgebildete Einheimische aber weniger zu fürchten als den Unmut über die Schließung der Einrichtung.
Aktuell sind es der recht junge Ishaq ben Hussein und der etwas ältere und erfahrene Farid ben Bekir, die hier ihre Fähigkeiten als Lehrlinge des alten Meisters schulen. Gegen ein kleines Entgelt stehen sie gerne auch Reisenden für einen Übungskampf zur Verfügung und auch der alte Meister gibt bei entsprechender Entlohnung sein Wissen weiter. In einer Art friedenserhaltender Vorüberlegung allerdings nur an Abajaiden aus dem Kaiserreich des Südstern sowie dem Großsultanat Emreia.
Mi 12 Jul, 2017 23:26