So 02 Jun, 2013 22:31
So 02 Jun, 2013 22:47
So 02 Jun, 2013 23:54
So 02 Jun, 2013 23:57
Mo 03 Jun, 2013 10:09
Platinum hat geschrieben:Finde ich schwierig, weil schlechter Ruf auf ganz unterschiedlichen Wegen erworben werden kann. Gerade ein Hehler z.b. sollte sogar eher noch mehr Händler kennen. Ein Dieb und ein Rauschmittelverkäufer sind auch wieder zwei verschiedene Dinge, wenn es um die Behandlung in der Spielwelt geht. Und ein Münzfalscher wird von höherer Stelle gejagt, während ein Pirat z.b. nicht an jedem Ort theoretisch den gleichen Ruf haben sollte.
Guur hat geschrieben:Wenn das Fass hier schon aufgemacht wird, dann aber richtig.
Erstens ist das mit dem schlechten Ruf so eine Sache, denn je besser der ist, desto unbekannter dürfte man der Obrigkeit sein. Ich bekomme nämlich im Untergrund einen besonders schlechten Ruf, je besser ich meine Arbeit als Dieb, Einbrecher etc. mache und nicht erwischt wurde.
Zweitens gilt der Ruf global, was auch wieder nicht stimmen kann. Wenn ich im Orkreich als Schmuggler arbeite und die Orks bescheiße, müssten die freien Völker mir eigenrtlich dankbar sein. Ich müsste also im Orkreich einen schlechten Ruf haben und im Kaiserreich einen guten. Gleiches gilt auch für die anderen Nationen, die sich nicht grün sind. Wenn man in dem einen Staat als Spion arbeitet, sollte man nur dort einen schlechten Ruf bekommen - falls nicht schon Punkt eins dagegen spräche, da man sich als Spion am besten gar nicht erwischen lässt. Und darüber hinaus gibt es Länder, die so weit entfernt sind, dass sie von einem Dieb in einem anderen Land sicher gar nichts gehört haben.
Drittens müsste das ganze System dann auch auf den positiven Ruf bezogen werden, denn wenn ich für das eine Land als Söldner arbeite und mir dadurch dort einen positiven Ruf verschaffe, dann dürfte ich in dem Feindesland sicherlich nicht willkommen geheißen werden. Und diese Situation müsste sich sogar noch verschärfen, weil ein Söldner weniger geheim unterwegs ist, als ein Spion.
Das Rufsystem, wie es jetzt besteht, sagt eigentlich nur aus, welche Leute einen selbst für zuverlässig halten. Habe ich einen schlechten Ruf, dann heißt das eigentlich nichts anderes, als dass meine krimminellen Auftraggeber sehr zufrieden mit mir sind. Umgekehrt genauso.