F?r den Handel gibt es grunds?tzlich zwei Arten von Modellen:
- Offene Modelle:
Hier sind die Resourcen unbegrenzt (unendlich viel Geld und Waren), man nimmt einfach an, da? ein st?ndiger Austausch mit anderen, nicht vom Modell erfa?ten H?ndlern besteht.
- Geschlossene Modelle:
Hier sind die Resourcen begrenzt (fest vorgegebene Geld- und Warenmengen). Damit das funktionieren kann, mu? hier aber die
gesamte Wirtschaft vom Modell erfa?t werden, mit vermaschten Regelkreisen, sonst wird das Modell instabil. Im Spiel ist aber bisher nur die Beziehung H?ndler-Kunde realisiert, das Modell ist also recht unvollst?ndig.
Daraus ergeben sich einige Besonderheiten der Modelle. Geschlossene Modelle erm?glichen vom Warenbestand abh?ngige Preise und die M?glichkeit, H?ndler zur Zahlungsunf?higkeit zu bringen. Das ist f?r Handelsspiele, bei denen es um einen
Krieg zwischen H?ndlern geht, die Grundvoraussetzung. (Versuch das mal, wenn die H?ndler alle unendlich viel Geld haben

)
In diesem Spiel geht es aber um
Helden, die H?ndler haben hier mehr eine Hilfsfunktion als die Hauptrolle.
Die momentane L?sung, die H?ndler immer mal wieder mit neuen Finanzen und Waren zu versorgen, bedeutet ja im Endeffekt auch die Ausstattung mit unendlichen Resourcen, wenn auch mit Verz?gerung.
Warum aber ein geschlossenes (und m?chtig aufwendiges) Modell verwenden, wenn dann durch die Hintert?r mit viel Verrenkungen doch ein offenes Modell daraus gemacht wird?
Warum nicht gleich ein offenes Modell verwenden, in dem es H?ndlerpleiten oder Probleme mit der Warenmenge gar nicht geben
kann?
Wenn man es mal mit dem realen Leben vergleicht: Ein H?ndler hei?t so weil er
handelt, und zwar nicht nur mit den Kunden, auch mit den Lieferanten. Wer seinen Warenbestand nicht an den Bedarf anpa?t ist schon so gut wie tot. Und wer irgendwelche Waren kauft, macht das nicht um das Zeug zu stapeln, sondern weil er es wieder verkauft. Mit anderen Worten: St?ndig pleite H?ndler und riesige Speer- und Steinmesserberge sind v?llig unrealistisch.