Athuran hat geschrieben:Barbarossa4 hat geschrieben:Ja, aber es gibt in gewisserweise immer Synergien von Berufen, die man meist in jeder Stadt findet.
Das ist vollkommen korrekt, das System basiert bei uns auf der hauptsächlichen Vegetation in der näheren Umgebung sowie einem eventuellen Fluss- oder Meerhafen. Dann werden noch die Einwohnerzahlen der Städte beachtet und in speziellen Fällen auch noch der Staat oder eine spezielle Stadtgeschichte.
Wenn ich mich bei der Folgeaussage irre, bitte korigieren.
Ich fasse zusammen:
Die Arbeitsmöglichkeiten richten sich primär auf die natürliche Vegetation/ Topografie des jeweiligen Gebietes.
Sekundär spielt dann die Einwohnerzahl eine Rolle, die sozusagen den Bedarf und die Nachfrage an Arbeitsplätzen wiedergibt, und als tertiäre Aspekt wird dann die Tradition/Sitten und Kultur eines Landes berücksichtigt.
Gehe ich Recht in der Annahme ?
Ohne jetzt alles über den Haufen zu werfen, aber meiner Meinung nach darf man dieses oben angeführte System nicht verallgemeinern auf alle Gebiete.
Zu meiner Person, ich bin ein wahrhaft fanatischer DSA Horasier, nicht umsonst
stammte mein Hauptcharakter aus diesem Ursprungsgebiet.
Nun driftet dieses Gespräch ein wenig in Richtung Politikwissenschaften. ( Tut mir Leid, wenn sich jetzt einige an den Kopf fassen und laut aufschreien, ich erachte es allerdings als sehr interessant und wichtig)
Durch die drei oben benannten feststehenden Prinzipien oder gar Regeln, schaltet sich in der Geschichte auf das RL bezogen allerdings, das Visionäre aus. So mögen zwar die natürlichen Gegebenheiten und die Topographie eines Landes im Feudalensystem eine übergeordnete Rolle spielen, aber diese verliert im Laufe der Zeit einen immer größeren Wert. Und der zuvor von Athuran geäußerte tertiäre Gedanken, rückt immer weiter in den Vordergrund.
Ein Beispiel:
Japan war vor dem zweiten Weltkrieg ein rein feudalistischer Staat. Athurans Regel würde hierbei korrekt zutreffen.
1. Bauern beackern 2. wo es viel Land gibt, gibt es Arbeitsplätze und dementsprechend ein Bedarf an Arbeit was gedeckt werden muss 3. Tradition spielen in dem Fall keinen so bedeutenden Einfluß
Nun betrachten wir Japan 15 Jahre später. ( Man muss anmerken, das die Grenzen zwischen Schwellenland und Industrienation nur sehr haarscharf und bei mehrfachen Suchen erkennbar sind )
Japan ist eine Industrienation, Manufakturen, Firmen ( Keiretzus ) produzieren... es findet eine Urbanisierung statt, Menschen verlassen das Land und ziehen in die Stadt (Landflucht)... auf der Suche nach einem Arbeitsplatz in einer der vielen Manufakturen, oder den Schneidereien etc. Landwirtschaft verliert so gut wie ganz die Bedeutung. Landwirtschaft 10% / Industrie 50% / Dienstleistung 40% <--- so ungefähr .. ^^ informeller Sektor ausgelassen ^^
Lassen wir nun dieses Beispiel auf Horasien wirken, die Beschreibung meines Hauptcharakters sollte aufschluß genug geben, über dieses Land.
Es ist das fortschrittlichste Land Aventuriens gewesen ... ( ich hoffe auch, dass dies in Korellation steht zu Antamar ^^ )
Das heißt für Methumis als Beispiel .. würde die Regel Athurans nicht mehr zutreffen, da nun die Topographie wie die natürlichen Gegebenheiten kaum noch Einfluß ausüben auf die Stadt. Sicherlich als Wahl des passenden Standtpunktes, allerdings nicht mehr auf die Arbeitsplätze im Sinne eines feudalen Staates, da die Leute durch einen Verstädterungsprozess nicht mehr die Landarbeit sondern die industrielle Produktion stützen.
Zusätzlich ist zu sehen, das in einem Staat wie Horasien, gewisse Züge einer merkantilistischen Gesellschaft vorhanden sind. ( Dadurch erklärt sich ihre Uberlegenheit und ihr Reichtum ) .. Und somit darf man nicht Athurans Regel nicht .... !!! ^^
... ich hoffe ich habe es so simpel wie möglich gehalten ... ^^ zumindestens habe ich es versucht ...