Auch auf die Gefahr hin, dass ich nun auf Wasser laufen will anstatt auch nur auf dünnem Eis.
Was ist hier mit Archetypen und dem Unterschied der momentan zu herrschen scheint gemeint?
Da ich versuchen will die aufkommenden Ideen und Gedanken ein wenig zu raffen und ein Stück weit auch zu kanalisieren (sagt bitte Bescheid, wenn ich zu persönlich beschneide!) fange ich mal eben oben auf Seite 8 an.
Die Idee mit dem persönlichen Rezeptbuch halte ich für die Beste.
Es spricht nichts dagegen, wenn jeder Alchemist in seine Startausrüstung ein 0 Korn schweres Buch bekommt, das als Flagträger für Rezepte dient.
Da ich glaube, dass wir gut daran tun, wenn wir nicht meinen hier für Antamar ein komplettes System nach und nach selbst zu entwickeln würde ich doch dreist behaupten: Leute kramt euch eure Spielekiste hervor und sucht mal durch, irgendwo habt ihr bestimmt etwas in einem Spiel, was wir mit leichten Modifikationen antamargerecht machen können.
Für die Sache mit den Rezepten fällt mit persönlich z.B. Baldurs Gate ein. Dort gibt es ja zum Einen das Buch in den erst einmal Sprüche übernommen werden können und dann seperat dazu die "Nutzleiste" in die der Betreffende Sprüche lernt, oder dort Einmalanwendungen platziert, weil er sie sich nicht merken kann.
Nach der Mondschwinge gäbe es halt eine Zuordnung über Stufe - Anzahl der möglichen, erlernbaren Rezepte - Unterpunkte - a)durch Stufe freigeschaltet oder b)durch ZB/Quest gewonnen oder c)durch Erlernen aus Büchern/Schriftrollen; eigenen Experimenten - Wobei halt ein solches System eigentlich Allen etwas bringen würde: ein reisender Alchemist kann Neues erlenen, ein forschender Alchemist kann Neues lernen und ein Krieger der einem geköpften Orkschamanen seine Zettelsammlung abnimmt kann sich 'n goldenes Näschen verdienen, wenn ein Alchemist den Wert des Rezeptes hoch ansieht....
Es ließe zudem zu, dass es reine Priester-, Magier-, Alchemisten-, Rassen-, Lokal-, oder auch Glaubensrezepte geben würde.
So könnte eben kein Nergaszauberer kleine blaue Romben erstellen, aber dafür dem Aphosalchemisten die synthetischen Gifte abnehmen....
keiner wird einen Wert von +40 brauchen, um einen Heiltrank herzustellen,
Ich denke nicht, dass über einen einzelnen Wurf eine Qualität bestimmt werden können sollte.
Die Sache mit der Formel wie Mondschwinge sie aufstellt ist dort die Sichere, man könnte da dann halt überlegen, ob man anstatt der Grundelemente hingeht und sagt man setzt dort eben den FeP*-Wert bestimmter Proben ein - ist halt Aufgabe für Mathematiker, dass da mal rumgerechnet wird, von Stufe 1 mit Start-EP bis hin zu Stufe 100 mit Maximum (wobei das ja relativ ist...)
Ein Alchemist der das Potential nicht voll ausnutzt ( weil er nebenbei vieleicht noch Landwirt ist

)
Können wir bitte Monoskillungen ignorieren?

Ich bekomme schon beim Gedanken an soetwas die Krätze.
Wer einen Krieger wirklich rein auf Attacke- und Paradewert zieht, gepaart mit Kampfmanövern und Waffentalent hat halt im Gegenzug einen asozialen, dummen, handwerklich unbegabtesten, aber nichts desto trotz besten Krieger im Spiel.
Stört mich persönlich nicht, aber wer tut schon soetwas?
Lasst uns doch erst einmal von einer netten Mischung ausgehen.
Schwerpunktarbeit bei der Profession und daneben her noch 10-15 weitere Arbeitsbereiche....
Kurz und knapp, aber fast schon meinem Grundtenor Mondschwinge gegenüber folgend

:
Die Sache mit der Kombinationsliste ist, wenn dann, bestimmt die simpelste Form.
Ich kenne das von der Generierung von Gegenständen aus: Präfix 1-, Präfix 2-, Gegenstandsname, -Suffix a oder -Suffix b
Ergab dann halt zum einen sehr gute Kombinationen, aber auch recht sinnfreie, weil eine leichte Waffe mit übergroßer Schneide zu kopflastig ist und auf einmal sogar schlechter als die Waffe ohne Präfix "Leicht" und Suffix "mit übergroßer Schneide" ...
Eventuell kann man auch einfach OOC entscheiden, was wirkt. Wurde ja schon bei vielen Pflanzen getan.
Könntest du das, zu mindest mir zu Liebe, einmal genauer ausführen wie du das meinst.
Die Sache mit dem OOC verstehe ich so, dass ingame die Frage nach der Wirkweise überhaupt nicht gestellt wird, sondern lediglich das Programm eine Vorgabe macht der der Spieler folgt - beziehungsweise: Wenn dann nur im Rollenspiel gestellt wird und dort kann ja jeder Akteur seine Meinung äußern, vollkommen frei von dem was "Realität", also Programmvorgabe ist.
Jedoch verstehe ich den Pflanzenbezug komplett nicht.
Warum muss der Alchemist seine Apparaturen tragen können?
Es gibt Transportkisten und Kutschen.
Ohne mich da nun groß auf den Punkt der Heldenerstellung und das bereits dort beginnende Balancing zu stürzen würde ich da nur anmerken:
Gebt dem Alchemisten Fingerfertigkeit *g*
Er wiegt Kleinstmengen von Stoffen zurecht, zählt tropfenweise Lösungen zusammen und dreht auch an der verwinkelsten Apparatur seine Schräubchen selbst...

Wenn ich mit einem Gelehrten starte und ab dem ersten Skillpunkt in Richtung Krieger umskille, habe ich irgendwann einen dem Krieger ebenbürtigen Kämpfer, oder nicht?
Dann hast du aber auch keinen Gelehrten, sondern einen Krieger....
Noch ist "Gelehrter","Krieger", "Fallensteller" und der ganze Rest ja nicht viel mehr als eine Beschriftung der Dose in der der Held steckt.
Soweit ich es von meinen bisher 4 Helden weiß liegen die Unterschiede maßgeblich im Verborgenen (Totenangst, Goldgier, blubb - Zu mindest habe ich noch nichts gefunen wo das außer bei der Heldenerstellung auftaucht) und in dem was die Helden zusätzlich zu ihren Grundfertigkeiten bereits können.
Also ein Krieger kann mehr Waffentalente als ein Schreiber, der dafür aber mehrere Schriften und Sprachen.
Auch wenn er sich sicherlich bis level 100 auf einem ähnlichem Niveau halten könnte.

Liebes A-Team: BITTE deckelt das wesentlich früher! Stufe 100 ist so extrem hoch - Aus meiner Sicht sollte ein Spieler sich spätestens bis Stufe 30 klar gemacht haben was er will und dann zu mindest grob seinem gewähltem Charakterschema folgen.
Also wer bei der Heldenerstellung einen Schreiber auswählt sollte dann auch wirklich großen Anreiz besonders dadrin sehen, wenn er sich in seiner Profession zum Meister kürt und nicht als Kämpfer der goldenen Feder durch die Lande schnetzelt.
Also, so oder so braucht es kein extra System um den Alchemisten zu balancen.
Alchemiesystem ohne System

? Wie soll das denn gehen
Das ist vlt auch eine OOC Frage, wie Alchemie erklärt wird:
Magisch, Chemisch oder Chemisch/Magisch.
Magie mit Magie und Alchemie auch?
Irgendwo weiter vorne (hab's gerade nicht gefunden beim schnellen drüberfliegen) gab's dazu auch schon Überlegungen, da kam zum Beispiel meine Idee der zweigeteilten Alchemie.