Auch noch Spaß mit Superhelden?

Re: Auch noch Spaß mit Superhelden?

Beitragvon proser » Di 19 Jan, 2010 08:13

Standardantwort (ACHTUNG, Öffnen des Spoilers auf eigene Gefahr!):
Spoiler:
Schreibt bessere ZBs/Questen! :wink:
0===[:::::::::::::::::::::::::::::::::><:::::::::::::::::::::::::::::::::]===0
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Re: Auch noch Spaß mit Superhelden?

Beitragvon Metfred » Di 19 Jan, 2010 12:20

@ proser
Trotz der Warnung habe ich den Spoiler gelesen. :shock: Die Standardantwort ist sogar gut und teilweise beherzige ich sie auch, indem ich gelegentlich ein paar ZB beisteuere. Aber in einer Beziehung geht die Antwort eben am Wichtigen vorbei: Was bringt es, wenn ich mir nur im stillen Kämmerlein meine Gedanken hinformuliere und heimlich danach handele?

Ich glaube, einige Quest- und ZB-Schreiber stopfen ihre Werke nicht etwa aus Gedankenlosigkeit mit allerlei Proben aus den unterschiedlichsten Bereichen voll, sondern gerade weil sie annehmen, dadurch würde der Spieler angehalten, mehr als tumbe Kampfmaschinen zu züchten. Bis zu einem gewissen Grad finde ich den Ansatz gut. Aber ich meine, es wird zu oft übertrieben. Wer alles kann, weil er alles können muss, läuft Gefahr, ein verwaschenes Charakter-Nichts zu sein. Für mich reizlos. Hoffentlich lesen ein paar Schreiber mit und auch wenn sie als Spieler einen anderen Geschmack haben mögen, können sie ja trotzdem als Schreiber auch andere Ansichten bedienen.
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Re: Auch noch Spaß mit Superhelden?

Beitragvon neonix » Di 19 Jan, 2010 12:45

Es muss ja nicht jeder alles können. Wer nicht im Gebirge reist, muss kaum klettern, und wer immer in der Wildnis ist, benötigt auch keine Etikette. Die meisten ZB, die nicht kämpferisch sind, richten keinen großen Schaden an, wenn man nicht die nötigen Fertigkeiten hat. Es entgehen einem halt nur Beute und EP.
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Re: Auch noch Spaß mit Superhelden?

Beitragvon Coen » Di 19 Jan, 2010 13:01

Außerdem möchte ich Wetten (es ist aber nur eine Vermutung), dass die Kampf-ZBs nur einen kleinen Teil der insgesamten ZBs ausmachen, aber mehr ins Auge fallen, weil es da relativ viel Beute (waren und EP) gibt und andererseits die einzelnen ZBS durch den Kampfbericht sehr lang sind. Sie werden dadurch größer, als sie tatsächlich sind (klingt jetzt komplizierter als es ist, denkt euch einfach den Kampfbericht weg und lest nur die Ausbeute am Ende). Genau wie bei einer Niederlage mitunter viele Dinge verloren gehen können, was in der Menge betrachtet sehr viel ist. Aber wenn erstmal die Traglast greift, läuft man auch nicht mehr als Lagerhaus durch die Wälder.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Kampf-ZBs wirken nur größer als sie sind und ta7uchen dadurch gefühlt öfter auch und verursachen gefühlt mehr Schaden/Verlust, als die Nicht-Kampf-ZBs.

Was nun die Kritik angeht, ist es sehr schwierig für jede kleine ZB sämtliche Möglichkeiten zu berücksichtigen. Wenn ich nur die vier Kampfeinstellung nehme, habe ich bereits 16 mögliche Verläufe für eine Kampf-ZB (etwas weniger bei einer nicht-Kampf-ZB). Dann noch eventuelle Fluchtmöglichkeiten sowie Talentproben um einem Kampf möglicherweise auszuweichen/ zu verhindern.

Da wird die ZB schnell unübersichtlich und übersteigt in diesem Ausmaß die Fähigkeiten der meisten Menschen, was den Überblick über die ZB angeht.

Als Folge gibt es mMn zwei Möglichkeiten.
Jede Menge möglichst einfacher ZBs, die schnell geschrieben sind, aber wenig Abwechslung bieten und dafür krietisiert werden würden, das genau diese eine ZB nicht genau auf meine individuellen Stärken eingeht

oder

Sorgfältig gestaltete ZBs mit vielen Wegen innerhalb, die aber in der inhaltlichen Kontrolle erschweren, weil sie sehr kompliziert im Aufbau sind.

MMn sollte es eine gute Mischung aus beiden geben. Einfach um sowohl das Flair der Landschaft als auch die Individualität es Spielers zu betonen. Dann kann ich mich aber auch nicht über ZBs beschweren, die nicht ganz nach meinem Wunsch ablaufen, weil sie vom Aufbau her zu simpel sind.
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Re: Auch noch Spaß mit Superhelden?

Beitragvon neonix » Di 19 Jan, 2010 13:08

Zumal man bei einer sehr anpassungsfähig geschriebenen ZB meist gar nicht merkt, wie viel Arbeit da drin steckt...
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Re: Auch noch Spaß mit Superhelden?

Beitragvon Askaian » Di 19 Jan, 2010 14:01

Das mit den ZBs ist immer schwer. Vor allem weil es unterschiedliche Spielstile gibt. Ich versuche meine Helden den Abenteuern, die sie erlebt haben gemäß zu steigern. Heißt wenn ich zum fünften mal von einem Händler mit einem drittklassigem Tonkrug über den Tisch gehauen wurde, dann steigere ich auch Töpfern, weil mein Held irgendwann einmal etwas davon gelernt hat. Na gut, ich lerne dadurch fast nur aus fehlern.

Da ich aber noch keine Drachenschuppen verkauft habe, dümpele ich mit Stufe 50 noch eher in vielen Bereichen diletantisch vor mir hin. Ist auch eine Spielrichtung, bei meiner Variante bin ich froh irgendwann einmal eine ZB mit schweren Proben bestanden zu haben und zu wissen, wie sie weiter geht. Ich erinnere mich da an den versunkenen Tempel, den zu knacken ich fast ein halbes Jahr gebraucht habe. Für mich ist so etwas großartig.

Sicher sollte es auch viele normalere Begegnungen geben, die keine Hochgeskillte Maschine erfordern. Doch ich finde solche ZBs auch Reizvoll. Sie werden eigentlich noch reizvoller, wenn sie auch selten sind. (Hat jemand schon einmal gesehen was passiert, wenn man die PGer Gruppe gelegt hat?).

Ich als ZBschreiber lese das Thema genau mit großem Gewinn. Doch alles, was wir machen bleibt immer eine Gratwanderung. Mehr als einen gesunden Mix zu bilden bleibt dabei selten übrig. Zumindest meiner bescheidenen Meinung nach.
Arbeitet momentan: Korrekturen von GruppenZBs.
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Re: Auch noch Spaß mit Superhelden?

Beitragvon Metfred » Mi 20 Jan, 2010 18:18

Mich stört es keineswegs, wenn mein Kämpferheld in einer Schriftprobe versagt, als mathematischer Esel enttarnt wird, ihm Kochkünste ein Buch mit sieben Siegeln sind oder er mit seinen groben Klingenhänden nie die Schreibfertigkeit eines ausgefuchsten Sekretärs erreicht. Schwächen und Fertigkeitslücken machen es sogar viel interessanter. Sie zeigen mir, es könne auch ganz anderes sein, beispielsweise mit einer gegensätzlich angelegten Heldenfigur. Ich bin also kein Freund der Idee, man müsse alles können.
Aber die abgefragten Fertigkeiten sollten auch halbwegs mit dem Heldentyp harmonisieren, für den das Nachfolgende bestimmt ist. Und hier wurmt es mich schon, wenn gerade eine Queste oder eine ZB mit Folgekettenwirkung, die besonders für Kämpfer interessant ist, ausgerechnet für Kämpfer eine Art Vorhängeschloss trägt, das sich nur mit artfremden Fähigkeiten öffnen lässt. Das Problem liegt aktuell gerade an, ich mag aber nicht spoilern. Sollte man später in Gruppen zusammenarbeiten können, wäre das etwas ganz anderes. Dann hätte das in meinen Augen nichts nachteiliges, wäre vielmehr ein zusätzlicher Reiz fürs Wandern in Gefährtenschaft (Gesellschafter und Gelehrter von Kriegern umkränzt). Wenn, hätte, könnte. Ist noch nicht so. Bislang reist man als Einzelkämpfer. Und als solcher fühle ich mich in Richtung Powerplay gedrängt, um die Möglichkeiten wahrzunehmen. Das beißt sich aber teils kräftig mit meinem Geschmack und meinen Wünschen.
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Re: Auch noch Spaß mit Superhelden?

Beitragvon weu » Mi 20 Jan, 2010 18:21

Metfred hat geschrieben:Mich stört es keineswegs, wenn mein Kämpferheld in einer Schriftprobe versagt, als mathematischer Esel enttarnt wird, ihm Kochkünste ein Buch mit sieben Siegeln sind oder er mit seinen groben Klingenhänden nie die Schreibfertigkeit eines ausgefuchsten Sekretärs erreicht. Schwächen und Fertigkeitslücken machen es sogar viel interessanter. Sie zeigen mir, es könne auch ganz anderes sein, beispielsweise mit einer gegensätzlich angelegten Heldenfigur. Ich bin also kein Freund der Idee, man müsse alles können.
Aber die abgefragten Fertigkeiten sollten auch halbwegs mit dem Heldentyp harmonisieren, für den das Nachfolgende bestimmt ist. Und hier wurmt es mich schon, wenn gerade eine Queste oder eine ZB mit Folgekettenwirkung, die besonders für Kämpfer interessant ist, ausgerechnet für Kämpfer eine Art Vorhängeschloss trägt, das sich nur mit artfremden Fähigkeiten öffnen lässt. Das Problem liegt aktuell gerade an, ich mag aber nicht spoilern. Sollte man später in Gruppen zusammenarbeiten können, wäre das etwas ganz anderes. Dann hätte das in meinen Augen nichts nachteiliges, wäre vielmehr ein zusätzlicher Reiz fürs Wandern in Gefährtenschaft (Gesellschafter und Gelehrter von Kriegern umkränzt). Wenn, hätte, könnte. Ist noch nicht so. Bislang reist man als Einzelkämpfer. Und als solcher fühle ich mich in Richtung Powerplay gedrängt, um die Möglichkeiten wahrzunehmen. Das beißt sich aber teils kräftig mit meinem Geschmack und meinen Wünschen.


Unterschreib! Sehe ich ähnlich - mein Colgan kann auch diverse Ordensnachrichten nicht immer lesen ;) - oder versagt eben in den ZBs. Diese eine ZB im Orkland, die mit Intelligenz +5 - ohh mann..wie ich diese ZB manchmal hasse :)
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Re: Auch noch Spaß mit Superhelden?

Beitragvon Aidan » Mi 20 Jan, 2010 19:46

Und als solcher fühle ich mich in Richtung Powerplay gedrängt, um die Möglichkeiten wahrzunehmen


Hier wird niemand gedrängt, es steht jedem frei seinen Char nach seinen Vorstellungen zu formen. Wenn man das halt sehr konsequent durchziehen will, dann muss man auch mit entsprechenden Einschränkungen, sei es bei den Jobs, bei ZBs oder Questen, rechnen.
Es kann ja wohl nicht erwartet werden, dass wenn man mit einem Kriegerchar auf einen reisenden Philosophen trifft, dieser einem eine Waffenfertigkeitsprobe abverlangt, weil der Kriegerchar ja nix anderes als unhöflich sein und draufhauen kann. Genausowenig wie der nette Ork von nebenan, welcher auf einen Gesellschafter-SC trifft und ihn erst einmal zu ein wenig Tee und Gebäck mit etwas Smalltalk einlädt, weil der SC sich ja nicht so wirklich wehren kann.

Das beißt sich aber teils kräftig mit meinem Geschmack und meinen Wünschen.


Du sagst es. Die Stichworte habe ich einmal markiert.
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Re: Auch noch Spaß mit Superhelden?

Beitragvon Metfred » Do 21 Jan, 2010 00:34

@ Aidan
Nein, kann auch nicht erwartet werden. Falls diese Meinung irgendwo existierte, hielte ich die auch für eigenwillig. Da du nicht verstanden hast, was ich schrieb, das ganze nochmal in anderen Worten, am besten beispielhaft:
Ich laufe mit meinem Kämpfer durch die Welt. Er ist auf Kampf aus. Es gibt auch ein nettes Kampfgebiet, in das ich natürlich gelangen möchte. Dazu muss ich aber zunächst eine ZB mit Probenaufschlägen für IQ und Etikette bewältigen. Welcher Spieler wird dadurch glücklich?

A: Der Haudrauf? Befördert man ihn halbwegs stimmig, versauert er schon an der Eingangshürde und kommt nicht in sein eigentliches Element, das Kampfgebiet.
B: Der galante Städter? Spielend umgarnt er die ZB mit seinem Können, könnte aber gerade dadurch in ein Gebiet geworfen werden, in das er weder von seinen Werten her gehört, noch in dem ihn der Spieler unbedingt sehen möchte. Der hat sich sicherlich etwas dabei gedacht, eine solche Figur zu erschaffen.
C: Der Powerplayer. Kann alles, würfelt jede Hürde mit links weg, ihm ist es egal, wenn sich wiederholt Erschwernisse aus unterschiedlichen RP-Bereichen in ein und derselben Sache türmen (Das ist der Punkt, Aidan. Die Einschränkungen sind inkonsequent ausgearbeitet.).

Und was ist an der Tatsache, dass sich mein Spielspaß daran bemisst, inwieweit ich meinen Geschmack und meine Wünsche bedient finde, eigentlich so bemerkenswert? Dass ich meine Wünsche äußere? In einem Forum, das unter anderem deswegen existiert? Ich habe die Schlagworte auch noch einmal markiert, falls das dem Erkenntnisgewinn diente. ;)
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Re: Auch noch Spaß mit Superhelden?

Beitragvon Platinum » Do 21 Jan, 2010 09:17

Spoiler:
Hehe, Touché! :lol:


Ich möchte auch mal meine Zustimmung für das ausdrücken, was Metfred sagt. Gerade neue Spieler verstehen so glaube ich nur das Powerplay-Spielsystem, denn schließlich bringt ihnen die Entwicklung in die Richtung ja anfänglich dank eben solcher ZBs und Questen nur direkte Vorteile. Dass sie später mal RP machen wollen und ihr Char dann plötzlich seltsamer daherkommt, als ihnen lieb ist, können sie ja am Anfang noch nicht unbedingt wissen.

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Re: Auch noch Spaß mit Superhelden?

Beitragvon Aidan » Do 21 Jan, 2010 11:10

Und was ist an der Tatsache, dass sich mein Spielspaß daran bemisst, inwieweit ich meinen Geschmack und meine Wünsche bedient finde, eigentlich so bemerkenswert? Dass ich meine Wünsche äußere? In einem Forum, das unter anderem deswegen existiert? Ich habe die Schlagworte auch noch einmal markiert, falls das dem Erkenntnisgewinn diente. ;)


Das ist einfach...Bemerkenswert daran ist, dass du hier lediglich von deinen Definitionen und Vorstellungen vom zwingenden, charaktergerechten Verhalten eines spezialisierten Chars ausgehst.
Ich für meinen Teil spiele z.B. gerne Kriegerchars mit einer Akademieausbildung und bei dieser Ausbildung beissen sich etwas Intelligenz und gutes Benehmen nicht im geringsten mit dem Status eines Kriegers. Tja...schon wieder eine neue Facette entdeckt, welche nicht ganz zu deinem thumben "ich renn mit dem Kopf durch die Wand" und "ich kann meinen Namen grunzen" Kriegerimage passt.
Jede einzelne, spezialisierte Ausrichtung eines Chars kann noch etliche Facetten beinhalten und auf jede einzelne von ihnen kann man unmöglich in einer ZB eingegangen werden.
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Re: Auch noch Spaß mit Superhelden?

Beitragvon Metfred » Do 21 Jan, 2010 12:00

@ Aidan
Spoiler:
Warum lässt du so einen Tonfall mitschwingen? Ja, du bist einer der großen Helfer des Spiels. Ja, du fasst Antamar dann sicherlich auch als dein Kind auf. Ja, dann wird die persönliche Bindung eng und Kritik gilt eventuell gleich als ganz doll schlimmer Angriff auf das eigene Tun. Herrje ... Sieh es einfach so: Machte mir Antamar, also auch deine Arbeit, keinen Spaß, wären mir die geschilderten Belange egal. Kritik, Anmerkungen, Wünsche sind immer auch ein Zeichen von Interesse. Vielleicht fällt es dir so beim nächsten leichter, weder gönnerhaft noch abwertend zu reagieren. Ein Mutmacher: Hui, Antamar ist toll! :D

Versuche doch, etwas mehr Stringenz in deine Argumentation zu bauen. Du schreibst, es gäbe eben mehr Facetten, als ich mir deiner Meinung nach vorstellen könne, versuchst aber im gleichen Atemzug, die Kritik folgendermaßen abzuwürgen: Für meine Figur passt es, Ende. Ist das dein Facettenreichtum?
Du musst meinen Geschmack nicht teilen, aber ich halte meine Auffassung, ein Kampfcharakter definiere sich nicht vorzugsweise über seine Geistesgaben, keineswegs für hochexotisch. Und falls sich auf Antamar eine relevante Spielerschar tummelt, die ähnlich tickt, sollten deren Neigungen auch bei ZB und Questen im Interesse des Spielspaßes berücksichtig werden. Das meine ich nicht in irgendeiner allgemeinen Form, sondern auf das konkrete Problem bezogen (siehe bspw. letzter Beitrag).
Letztlich liegt es immer an denen, die ZB und Questen verfassen, wie diese ausfallen. Aber wenn du teilweise rückmeldefeindlich reagierst, ist den Schreibern auch nicht sehr geholfen.

@ Platinum
Mit einem genügend hohen Sinnenschärfewert nehme ich ihm die Brille vielleicht wieder ab. :mrgreen:
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Re: Auch noch Spaß mit Superhelden?

Beitragvon telor » Do 21 Jan, 2010 12:47

Auf jedem Fall sollten sowohl die angeprangerten als auch die gewünschten Wege zum Ziel führen. Das ist nämlich die größte Stärke Antamars. Die Vielfalt. Wenn man das Pech hat, dass der Held mit einer ZB oder Queste "gestraft" wird, die zu ihm nicht passt, tja, dann hat man immer noch Hoffnung, dass es das nächste Mal vielleicht die "bessere" sein wird. Selbstverständlich ist es nicht spielspaßfördernd, wenn man von dem Spiel zu einem Spielstil "gezwungen" wird, den man gerne vermeiden möchte. Die Schmerzgrenze, zwischen will "meine Vorstellung von Helden" spielen und will "überall in Antamar Spaß und alles erleben", ist eine sehr individuell gezogen Grenze. Durch die begrenzte Anzahl der implementierten ZBs und Questen kann es selbstverständlich auch öfters dazu kommen, dass die Grenze zu wirklichen Schmerzgrenze wird. Aber ich hege immer noch die Hoffnung, dass je mehr ZB und Questen eingebaut werden, desto besser werden sich diese Verhältnisse verbessern und in "unbekannten Zukunft" die Grenze absolut überflüssig wird, weil es genügend ZB und Questen für alle möglichen Spielstile geben wird. Denke ich mir so einfach in meinem jugendlichen Leichtsinn.
Metfred, ich weiß, dass das Gesagte dir auch bewusst ist, nur - :denker: - außer mehr ZB und Questen zu schreiben, sehe ich dort nicht viel Möglichkeiten. Die bereits implementierten Questen und ZB sind doch nicht schlimm, dass plötzlich die Helden unspielbar werden. Und bis es noch besser wird, muss man halt mit den jetzigen Einschränkungen leben und selbst für sich entscheiden, wo die Schmerzgrenze liegt. Ein bisschen Geduld, es kann nur besser werden.

Falls jemand ein bisschen Freie Zeit™ zur Verfügung hat, nehme ich gerne 'ne Handvoll von. Ich kann mit Enthusiasmus und Arbeitseifer bei Antamar zahlen. :wink:
Wenn man seinen Kopf behält, während alle anderen ihn verlieren, hat man vermutlich das Problem nicht erkannt.
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Re: Auch noch Spaß mit Superhelden?

Beitragvon Aidan » Do 21 Jan, 2010 13:20

Versuche doch, etwas mehr Stringenz in deine Argumentation zu bauen. Du schreibst, es gäbe eben mehr Facetten, als ich mir deiner Meinung nach vorstellen könne, versuchst aber im gleichen Atemzug, die Kritik folgendermaßen abzuwürgen: Für meine Figur passt es, Ende. Ist das dein Facettenreichtum?


Na man kann auch auch viel in die Texte hineininterpretieren, wenn es einem so passt. Du hast da lediglich das kleine "z.B." übersehen, mit dem ich nur ein Beispiel für eine anders geartete Ausrichtung eines Kriegerchars geben wollte, welcher sehr wohl über die benötigten Bedingungen der hier genannten "Intelligenz" und "Etikette" verfügt und trotzdem kein "Powerplayerchar" mit "untypischen" Fähigkeiten und Fertigkeiten ist.

Aber wenn du teilweise rückmeldefeindlich reagierst, ist den Schreibern auch nicht sehr geholfen.


Das ist wohl deine eigene Interpretation, wenn dem so wäre hätte ich mir erst garnicht die Zeit genommen den Thread zu lesen und meine persönliche Sichtweise darzustellen.
Ferner spreche ich hier nur für mich und nicht für andere Schreiber, die können sich auch ganz gut alleine ausdrücken, was sie ja auch bereits weiter vorne im Thread schon getan haben.
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