Mir ist das auch recht - bezogen auf telors letzten Vorschlag
-1 MU, +1 IN, +1 WI, +1 CH, -1 FF, +1 GE.
Was mich daran nur stört, ist das der Aspekt der So-Hei (Kriegermönche) dabei etwas zu kurz kommt. Körperliche Übungen sind eigentlich im Kyô verbreitet und beschränken sich nicht auf
"rumhocken und nichts tun".
Eigentlich geht es darum, den Kopf leer zu bekommen von allem - wie auch immer.
Das kann durch Meditation geschehen oder eben auch durch immer wiederkehrende Bewegungsabläufe wie Katas. So kann auch Schwertschleifen oder Blumenstecken jemandem im Kyô weiterbringen, wenn es zu einer Art Automatismus wird.
Gegeben durch die Geschichte Inodas ist es aber so, dass während der dunklen Zeit - den Bürgerkriegen - auch die Mönche in Mitunokashte dann und wann Partei - und die Waffen - ergriffen. Daraus entwickelten sich dann die So-Hei, die eigentlich in ihren Fähigkeiten einem Samurai nicht nachstehen sollten. Zumindest was den Umgang mit Stangenwaffen, Wuchtwaffen und Stäben angeht. Kaanatas sind eigentlich wie ein Nachname auch den höheren Ständen vorbehalten.
Wie auch immer - um dem mehr Gewicht zu verleihen, würde ich GE+2 setzen.
IN - Empathie:
Braucht man im Kyô mMn weniger. Der Sinn ist im Grunde sehr vereinfacht, das Gefäß des Geistes zu leeren, damit es sich mit Erkenntnis füllen kann.
Dazu muss man die Wesenslage dritter nicht zwingend erfassen können. Im Prinzip könnte man rein theoretisch sogar erleuchtet werden, wenn man noch nie vom Kyô gehört hat - wie es der Gründerin ja auch passiert ist. Was weder ein Wunder noch göttliche Fügung sondern lediglich zufällige Erfüllung des Bemühens war. Natürlich haben es nachfolgende leichter den Weg zu gehen, so sie nun zumindest wissen, wohin er führen kann - aber zwingende Voraussetzung ist das nicht.
Kyô ist eben eigentlich überhaupt gar keine Religion. Da würde sich einer alleine schon völlig ausreichen.