Zehnt auf den Märkten

Re: Zehnt auf den Märkten

Beitragvon Aidan » Do 19 Feb, 2009 15:48

Bei solchen Aktionen wie bestechen,kämpfen etc. sind aber nur wieder die Chars im Vorteil, die auch die passenden Talente ausgebaut haben.....deswegen bringt das garnichts.....

Ich habe mal nen passenden Text verfasst egal ob ZB oder Quest.....

Gerade bist du dabei deinen Stand abzubauen, als sich durch das Gewühl auf dem Markt, ein dicklicher Mann, mit einem schmierigen Grinsen auf dem Gesicht in deine Richtung schiebt.
„Halt halt…wohin wollt ihr denn so schnell?“, spricht er dich an „Habt ihr nicht etwas vergessen?“
Erstaunt schaust du den Mann an…als es dir dämmert…“Verdammt, der Zehnt!“, denkt du dir „hätte ich mich doch mit dem Zusammenpacken beeilt und nicht so herum getrödelt!“
„Ähm…nein natürlich habe ich nichts vergessen“, versuchst du dich heraus zu reden und schaust dich unschuldig um…“Alle Waren sind wohl verpackt und verstaut…“
Der Mann jedoch scheint nicht zu Späßen aufgelegt zu sein und ruft mit einem Winke der Hand ein paar Wachen herbei… „Da will sich doch einer vor dem Zehnt drücken…durchsucht ihn!“
Widerwillig musst du die Durchsuchung über dich ergehen lassen, es sind einfach zu viele Wachen um dich herum….Naja hoffentlich finden sie nur einen der kleineren Geldbeutel….

Zufallsgenerator….1 W100

Bei 0-50: Puh…Glück gehabt, sie durchsuchen dich nicht gründlich genug und finden nur einen der kleineren Beträge. Nachdem der Steuereintreiber die Gesamtsumme gezählt hat, behält er den Zehnt und gibt dir dann den Rest zurück. Kurz schaut er dich noch einmal an und meint…“Den Zehnt muss jeder bezahlen, ob er will oder nicht!“ Dann wendet er sich um und geht, gefolgt von den Wachen davon. [ENDE, -10% von 50% des Gesamtgeldes)

Bei 51-100: Mist…Sie haben deine Haupteinnahmen gefunden.
Nachdem der Steuereintreiber davon den Zehnt abgezählt hat, gibt er dir den Rest zurück und lässt dich dann mit den Worten…“Jeder muss den Zehnt bezahlen!“, gehen. [ENDE, -10% vom Gesamtbetrag]
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Re: Zehnt auf den Märkten

Beitragvon Enno » Do 19 Feb, 2009 16:01

Finde ich gut, kann man so einbauen.
Interaktionsmöglichkeiten für später würde ich dennoch nicht ausschließen, man kann das ja ein bisschen differenzieren und verschiedene Fähigkeiten des Charakters fordern:
(und natürlich fällt bei sehr reichen Charakteren so ein dicker Geldbeutel, oder edle Kleidung, oder ein häufiger Bankbesuch, auf, sodass die Proben entsprechend schwierig werden)

1. Option: Feilschen, Beipieltext: Ihr habt falsch gerechnet, ....
2. Option: Schauspielern: Bsp: "Mit flehenden Augen schaust du in den Steuereintreiber an, und sprichst mit brüchiger Stimme: letzten Sommer ist meine Frau verstorben, ich habe alles verloren und nun ihre Hinterlassenschaften an die Bedürftigen verteilt ...
3. Option: ...
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Re: Zehnt auf den Märkten

Beitragvon Allersheim » Do 19 Feb, 2009 16:06

Jap, ich seh es wie Enno.

Entscheidungen für den Spieler sind immer Klasse.

Müssen ja nur zehn Prozent der Besuche des Steuereintreibers sein, wo man dann wirklich Handeln kann.

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Re: Zehnt auf den Märkten

Beitragvon Aidan » Do 19 Feb, 2009 16:09

Joa aber wie gesagt solche Abfragen kommen meistens nur den Chars mit umfangreichen Talenten zu Gute, man müsste dann ja auch die Probe demensprechend erschweren, was für "kleinere" Chars nur wieder eine Frustration wäre wenn dann ein Modifikator von +10 oder höher steht. Da der Kirchenzehnt aber von jedem zu zahlen ist, sollten die Bedingungen schon für alle gleich sein.

Da steckt ne Menge Potential für Queste (und damit Leben) drin...


Sehe ich bei Talentproben eher nicht, die Highlevel Chars werden immer reicher, weil sie dem Steuereintreiber mit ihren gemaxten Talenten einen vor den Latz hauen können und die "normalo" Chars sind frustriert und fangen an zu jammern....deswegen -> alle sollen 10% zahlen
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Re: Zehnt auf den Märkten

Beitragvon Aigolf » Do 19 Feb, 2009 16:21

Genau , das ist doch der bessere Weg schließe mich da Aidan,s idee an .Klasse eine idee wo wir uns alle schnell einig wurden. :Jupp: Weiter so und was sagt Tommek dazu?
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Re: Zehnt auf den Märkten

Beitragvon llkruegro » Do 19 Feb, 2009 16:32

Stimmt wohl. Ich schließe mich meinen beiden VOrrednern an, was das Feilschen angeht. Oder man setzt das so niedrig an, dass es wirklich jeder schaffen kann. Aber das macht auch nicht besonders viel Sinn.

Und was sagt Tommek denn zu der Marktplatzproblematik und dem vorgeschlagenen lokalen Verbot gewisser Waren? (Da sonst keiner was dazu gesagt hat ist wohl jeder dafür? :lol: )
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Re: Zehnt auf den Märkten

Beitragvon Aidan » Do 19 Feb, 2009 16:35

Und was sagt Tommek denn zu der Marktplatzproblematik und dem vorgeschlagenen lokalen Verbot gewisser Waren? (Da sonst keiner was dazu gesagt hat ist wohl jeder dafür? :lol: )


Sry aber das ist echt schwierig umzusetzen......
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Re: Zehnt auf den Märkten

Beitragvon Tommek » Do 19 Feb, 2009 17:44

Feilschen sollte man können, aber dann eben um einen geringen Betrag max. nochmal 10% auf die zu zahlende Summe z.B. So ist ein Vorteil da der auch Erfolgserlebnisse bringt, aber man benachteiligt die unerfahrenen Spieler nicht zu sehr.
Questen in denen man mehr zahlen muss als eigentlich veranschagt würde ich nur sehr, sehr selten im Spiel haben wollen bzw. den Mehrbetrag sehr niedrig halten.

Waren zu beschränken auf bestimmte Reiche werde ich nicht. Wenn in einem Reich Waffen selten sind ok. Wenn ein Held (es wird Traglastbegrenzungen geben!) es auf sich nimmt dorthin 10 Schwerter zu importieren, dann soll er auch seinen Gewinn machen.


Ob wir wirklich abspeichern muessen wie hoch die Steuereinnahmen sind möchte ich noch nicht festlegen. Die Ideen sind zwar interessant, der Aufwand steht aber in keinem Verhältnis zum Spielerlebnis, da der direkte Einfluss des Spielers so gut wie untergeht, bei diesen "Gebäudeverfall-Sachen". Es wäre eine Menge internes komplexes System ohne viel Mehrwert.
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Re: Zehnt auf den Märkten

Beitragvon Enno » Do 19 Feb, 2009 18:03

Aidan hat geschrieben:Joa aber wie gesagt solche Abfragen kommen meistens nur den Chars mit umfangreichen Talenten zu Gute, man müsste dann ja auch die Probe demensprechend erschweren, was für "kleinere" Chars nur wieder eine Frustration wäre wenn dann ein Modifikator von +10 oder höher steht. Da der Kirchenzehnt aber von jedem zu zahlen ist, sollten die Bedingungen schon für alle gleich sein.

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Sehe ich bei Talentproben eher nicht, die Highlevel Chars werden immer reicher, weil sie dem Steuereintreiber mit ihren gemaxten Talenten einen vor den Latz hauen können und die "normalo" Chars sind frustriert und fangen an zu jammern....deswegen -> alle sollen 10% zahlen


Ich sehe kein Problem, wenn die Erschwernis vom Reichtum des Händlers abhängt.
Dass es Charaktere gibt, die überall maximierte Talente haben, ist halt so. Normale Charaktere haben das nicht, und stellen sicherlich die Masse der Spieler dar. Wenn das anders sein sollte, müsste man noch mal über das Konzept nachdenken. Der Vorschlag von Tommek, nur kleine Variationen zu erlauben, wäre evt. eine Lösung.

Edit: Wenn man die Steuer vom Verkaufspreis abhängig machen würde (wie ich es weiter oben vorgeschlagen habe), dann könnten einige Spieler ihre Waren die sie nur IN-Game verkaufen wollen nicht mehr mit utopischen Verkaufspreisen anbieten, was ja der Indikator für Ingame-waren sein sollte. Falls man die Steuer also darauf basieren lassen wollte, müsste man diesen Spielern die Möglichkeit geben, Waren als "unverkäuflich" oder "auf Nachfrage" zu kennzeichnen.

Edit2: Die Implementierung ist natürlich aufwendiger, wenn man einen Steuerintreiber einbaut. Quest hin oder her, wie Tommek erwähnte muss man die Steuer noch irgendwo speichern. Damit ist die Programmierung definitiv nicht so leicht wie der Heiler-quest. Deshalb sollten wir, wenn wir es sofort im Spiel haben möchten, Aidan folgen und den 10%igen Abzug bei Verkauf einbauen (hätte damit die IN-Game-Verkaufwarenproblematik (siehe edit1) gelöst).
(Den Steuereintreiber also auf irgendwann (tm) verschieben. Was aber nicht so schlimm ist, vielleicht kann man sich dann noch ein paar stimmige Extras überlegen.)
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Re: Zehnt auf den Märkten

Beitragvon telor » Do 19 Feb, 2009 18:20

Tommek hat geschrieben:Feilschen sollte man können, aber dann eben um einen geringen Betrag max. nochmal 10% auf die zu zahlende Summe

Wie wäre es mit zurück behaltenen Punkten in % (FeP*%) aber Maximal z.B. 100 Gulden? (Oder andere maximale Grenze, die nicht % bestimmt ist). Damit würde man die "kleinen" Händler mehr unterstützen und auch auf die Fertigkeiten nicht übertrieben eingehen.
Wenn man seinen Kopf behält, während alle anderen ihn verlieren, hat man vermutlich das Problem nicht erkannt.
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Re: Zehnt auf den Märkten

Beitragvon Darkwind » Do 19 Feb, 2009 20:42

Telors Vorschlag ist gut und vernünftig, denn er belastet nur Großverkäufern.

Wenn jemand im Spiel alle Werte auf Max hat, dann hat er das halt. Ich weiß aus Erfahrung, dass das Spiel dann langweilig ist. Was man tun könnte ist in der Quest den Talentierten den ausgefuchsten Steuereintreiber zu schicken, der sich nicht so leicht übers Ohr hauen läßt und den weniger gesteigerten schickt man dessen Gesellen.
Also quasi eine dynamische Probenerschwernis.

Zur Implementation möchte ich folgendes sagen. Sachen die zu spät implementiert werden zerstören im Nachhinein bei Einführung das Konzept, daher denke ich, dass wenn man etwas macht, man es vollständig machen soll. Und ich sehe in der Implementierung bisher überhaupt kein Problem, was einen höheren Schwierigkeitsgrad hat.

Ein Problem sehe ich aber noch. Was ist, wenn die Marktstände nur als Schaufläche genutzt werden um Waren anzupreisen, die dann unter 4 Augen getauscht werden? Wie kann man das verhindern? Man kann ja schlecht auf ausgestellte Waren schon Steuern verlangen. Wie regelt ebay soetwas? Die haben doch die gleiche Problematik. Da schreiben Leute dann: Keine Auktion - nicht bieten. Weiß das jemand?
Da wir aber die Welt kontrollieren haben wir es etwas leichter als Ebay. Also können wir da noch einen Mechanismus einbauen um da den Riegel vorzuschieben.
Vielleicht sollte ab einem Angebotsstückpreis von > 1000 Gulden direkt schon eine Gebühr unabhängig vom Verkauf anfallen. Wer das nicht begleichen kann, der kann die Ware auch nicht einstellen. Diese Gebühr ist dann nicht über die Quest erstattungsfähig, da man die Sache sonst wieder umgehen könnte.
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Re: Zehnt auf den Märkten

Beitragvon Fury » Do 19 Feb, 2009 21:46

Find ich ne lustige Idee. Allerdings sollte man wie im RL darauf achten. egal ob für arm oder reich, die "Staatsquote" nicht zu hoch werden zu lassen, sonst verliert man schnell den Spass. Im RL hat man nicht so die Wahl, aber Rollenspiele spielt man ja zT auch deswegen, weil man mal was anderes als lästige RL Pflichten machen möchte (zB Steuererklärungen liebe ich immer sehr :roll: )
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Re: Zehnt auf den Märkten

Beitragvon Xondorax » Do 19 Feb, 2009 21:49

Auf ausgestellte Waren ansich nicht, aber eine Standsteuer kann man doch erheben und diese an der Anzahl der Gegenstände fest machen. Je mehr Waren desto größer der Marktstand und desto höher die Standsteuer. :denker:
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Re: Zehnt auf den Märkten

Beitragvon Darkwind » Do 19 Feb, 2009 21:59

Fury hat geschrieben:Find ich ne lustige Idee. Allerdings sollte man wie im RL darauf achten. egal ob für arm oder reich, die "Staatsquote" nicht zu hoch werden zu lassen, sonst verliert man schnell den Spass. Im RL hat man nicht so die Wahl, aber Rollenspiele spielt man ja zT auch deswegen, weil man mal was anderes als lästige RL Pflichten machen möchte (zB Steuererklärungen liebe ich immer sehr :roll: )


Sehe ich auch so, wir bieten deshalb auch das Vergnügen die Steuer zu besch...en, ganz ohne Konsequenzen. ;)

Standsteuer auf Stück kommt aber nicht an die Millionenbeträge des 4-Augen-Handels.
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Re: Zehnt auf den Märkten

Beitragvon Fury » Do 19 Feb, 2009 22:06

Wie wärs mit halblegalen Herzsteiner Nummernkonten? :lol:
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