Plan B - Flora und Fauna Diskusionen

Re: Plan B - Flora und Fauna auf Antamar

Beitragvon Grembragh » Mo 19 Jan, 2009 16:11

Aasschleim

Was haltet ihr von einem Blob?

Ein zunächst kleiner fleischfressender Schleimklumpen, der bei Feuchtigkeit über den Boden kriecht und zuerst Einzeller und Insekten frißt, später alles andere was er umschließen kann, meistens Kadaver. Dann trocknet er entweder ein oder wird von einem Helden zur Zellteilung gebracht.
Auf Schlachtfeldern, die in Feuchtgebieten liegen, sollen mehrere Schritt hohe Aasschleime gesehen worden sein.

Sowas könnte sich in Stollen, Sumpf und Flußgebieten und auch schon mal an einer Brücke einnisten.
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Re: Plan B - Flora und Fauna auf Antamar

Beitragvon qapla » Mo 19 Jan, 2009 16:25

Grembragh hat geschrieben:Was haltet ihr von einem Blob?

Falls das tatsächlich ernst gemeint sein sollte halte ich davon ehrlichgesagt garnichts. Schlechte C-Movies sind nun nicht unbedingt die passende Inspirationsquelle um die Welt stimmungsvoll zu erweitern.
Bei Aasfressern würde ich mich dann doch eher an gängigen (fantastischen) Tieren orientieren - um die können sich bei Schlachtfeldern auch Mythen bilden.
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Re: Plan B - Flora und Fauna auf Antamar

Beitragvon spy00at » Mo 19 Jan, 2009 16:33

Blop.... Mann nennt es auch "Schleimpilz" und es kommt auch RL vor, nur nicht so groß und viel weniger gefährlich^^
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Re: Plan B - Flora und Fauna auf Antamar

Beitragvon Lyle » Mo 19 Jan, 2009 18:39

Naja, Das Wesen hat schon enormen Hunger auf Fleisch, kommt aber auch mal ein Jahr ohne Nahrung aus. Ist ihm schon im Grunde Wurst, welches Fleisch er isst, hauptsache Fleisch. Und da sich viele der Tiere nun einmal auf Zwerge spezialisiert haben, sollte Fleisch die Hauptnahrungsquelle bleiben.


Ich verstehe, dass es Dir schwer fällt, damit zu brechen. Wirklich. Ganz besonders, wenn sie für Dich funktioniert - aber ich bin mir nicht sicher, ob sie das für Antamar tut. Deshalb sitzen wir gerade hier und versuchen solche Widersprüche auszumerzen, nicht, um jemanden im Disput eine fette Rute über das Ärschlein zu ziehen, sondern weil da die Idee von einer gut durchdachten Welt ist, und ich glaube, dass man da desöfteren schlucken muss.

Meines Erachtens ist es wirklich widersinnig diesem Tier eine Hauptnahrungsquelle zuzugestehen, die außerhalb seines Lebensraumes ist (Lebensraum: Gestein; Höhlen - Nahrung: überirdisch gelegenes Fleisch). Es wäre evolutionär lang aus dem Berg an die Oberwelt gekrochen. Und das, was er untertage an Fleisch aufnehmen könnte, und wir haben schon festgestellt, dass außer ein paar fetter Fledermäuse wenig ist, würde nicht ausreichen um die Masse an Tier zu erklären. Mit einem "auch Fleisch" hätte ich mich wirklich anfreunden können. Aber ein 'nur' Fleisch scheint mir zu rigoros. Sorry.

-*-
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Re: Plan B - Flora und Fauna auf Antamar

Beitragvon Provokateur » Mo 19 Jan, 2009 18:48

Nun, es macht aber wenig Sinn, dass das Tier so gefährlich ist, wenn es auch Pilze und Flechten essen kann. Dann könnte es auch einfach die Arbeit verweigern und darauf warten, dass ein Pilz wächst.
Es geht ja nicht darum, wie das Tier sich so entwickeln konnte, sondern hier lebt ein Tier im Berg, dass wirklich, wirklich gefährlich für Zwerge und andere Zweibeiner ist. Es ist, wenn es hungrig ist, getrieben von einer wahnsinnigen Gier auf Fleisch, und die Zwerge können diese Gier für sich nutzen.
Wir könnten noch die großen, blinden Fische, die von herabfallenden Spinnen und Termiten leben, als zusätzliche Nahrungsquelle implementieren, aber Zwerge und andere kulturschaffende Wesen sind einfach die einfachere Beute, weil sie von der Natur erstens noch nicht so perfekt an ein Leben in der absoluten Dunkelheit angepasst sind und sie zweitens nur den zweidimensionalen Raum zur Flucht haben. Fische sind einfach wendiger und können hoch und runter fliehen.
So könnten die Zorngräber Ameisen in ihren Backentaschen transportieren und diese ins Wasser spucken, während sie von der Decke hängen. Kommt ein Fisch an die Oberfläche, so nimmt er das wahr und stürzt sich wie ein Eisvogel ins Wasser, auf den Fisch.
Das würde auch mit der Jagdmethode von oben passen und erklären, wie diese Tiere überhaupt auf die Idee gekommen sind, sich den Zwergengängen von oben zu nähern.
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Re: Plan B - Flora und Fauna auf Antamar

Beitragvon Aidan » Mo 19 Jan, 2009 18:59

Ich hätte dazu einmal folgende Fragen:

Wenn das Tier so gierig auf Fleisch ist, warum sollte es sich mit dem Leben innerhalb der Berge begnügen, eine Weide voller fetter Kühe wäre doch ansprechender?

So werden sie in speziellen Halterungshöhlen untergebracht und dort Tag und Nacht bewacht. Diese Arbeitstiere können bei allen Zwergenstämmen des Nordkontinents gefunden werden.


Warum graben sich die Tiere nicht ins Freie?

So könnten die Zorngräber Ameisen in ihren Backentaschen transportieren und diese ins Wasser spucken, während sie von der Decke hängen.


Einerseits können sie, Genickbisse ansetzen und fressen ne ganze Kuh, andererseits können sie von der Decke hängen? Wie groß ist so ein Tier überhaupt?

EDIT:

Weiterhin fallen die großen Schaufeln auf, mit denen sich der Zorngräber durch das Gestein wühlt. Mit diesen Schaufeln erreicht der Zorngräber einerseits seine hervorragende Grableistung und kann andererseits jede Fläche, egal in welchem Winkel, erklettern. Er wiegt ausgewachsen sechs bis acht Zentner.


6-8 Zentner hängen an einfachem Hornmaterial? Spinnenfäden kann er aber nicht verschiessen oder? :wink: sry der Ironie-Smilie geht auf Arbeit nicht
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Re: Plan B - Flora und Fauna auf Antamar

Beitragvon Provokateur » Mo 19 Jan, 2009 19:11

Aidan hat geschrieben:Ich hätte dazu einmal folgende Fragen:

Wenn das Tier so gierig auf Fleisch ist, warum sollte es sich mit dem Leben innerhalb der Berge begnügen, eine Weide voller fetter Kühe wäre doch ansprechender?



Naja, sie leben halt lange schon im Berg. Großsäuger werden gefressen, aber Menschen und Zwerge sind vom Format her einfach praktischer...sind halt Fleischriegel, die recht schnell geschluckt sind.

Aidan hat geschrieben:Warum graben sich die Tiere nicht ins Freie?


Die gefangenen Tiere hängen in Gestellen, in denen sie keine Bodenberührung haben.

Aidan hat geschrieben:Einerseits können sie, Genickbisse ansetzen und fressen ne ganze Kuh, andererseits können sie von der Decke hängen? Wie groß ist so ein Tier überhaupt?

Ich im Wiki hat geschrieben:Vom Aussehen her wie ein großer Maulwurf mit steingrauem Fell, etwa zwei und ein halber bis drei Schritt lang und etwa einen Schritt hoch, ist der erste große Unterschied, der auffällt, das mit mehreren scharfen Zahnreihen gespickte Maul, welches den Kenner an ein Hai erinnert. Weiterhin fallen die großen Schaufeln auf, mit denen sich der Zorngräber durch das Gestein wühlt. Mit diesen Schaufeln erreicht der Zorngräber einerseits seine hervorragende Grableistung und kann andererseits jede Fläche, egal in welchem Winkel, erklettern. Er wiegt ausgewachsen sechs bis acht Zentner.



Aidan hat geschrieben:6-8 Zentner hängen an einfachem Hornmaterial? Spinnenfäden kann er aber nicht verschiessen oder? :wink:


Hornmaterial, dass nahezu so fest ist wie Diamant, ja.
Ist. wie das ganze Tier, ein reines Phantasieprodukt. Es gibt in keiner Fantasiewelt ein ähnliches Tier, allein das macht es schon wertvoll.
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Re: Plan B - Flora und Fauna auf Antamar

Beitragvon olcapone » Mo 19 Jan, 2009 19:15

Die Idee hinter dem Tierchen ist nicht schlecht. Aber ich finde ein paar Nachteile dürften es auch noch sein. Ich finde es recht unausgewogen. Vielleicht fällt dir ja noch was ein, was dieses Tier auch irgendwie verwundbar macht.

Wenn der Held so einem Vieh im engen Tunnel begegnet, dann ist es definitiv aus...
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Re: Plan B - Flora und Fauna auf Antamar

Beitragvon Provokateur » Mo 19 Jan, 2009 19:18

Wie wäre es mit Feuer? Um im Fels beweglich zu bleiben, muss der Zorngräber sein Fell mit einem speziellen organischen Fett tränken. Wie es so kommt, brennt das recht gut. Das Fell ist danach natürlich nicht mehr zu gebrauchen...
Zudem sind die großen Nasenlöcher recht gut, um da durch mit einem Speer das Hirn ein wenig zu quirlen.
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Re: Plan B - Flora und Fauna auf Antamar

Beitragvon Aidan » Mo 19 Jan, 2009 19:25

Ich würde es eventuell noch mit einer starken Lichtempfindlichkeit koppeln. Da das Tier ja meistens eher im Dunklen agiert, könnte er gegen zu starkes Licht eine instinktive Abneigung haben.
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Re: Plan B - Flora und Fauna auf Antamar

Beitragvon Provokateur » Mo 19 Jan, 2009 19:26

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Re: Plan B - Flora und Fauna auf Antamar

Beitragvon Lyle » Mo 19 Jan, 2009 19:27

Der größte Nachteil ist die feine Nase und deren Blindheit.

Ich glaube fast, hier überlagern sich zwei Ideen:

Entweder wir haben hier einen dicken, übergroßen, gepanzerten Maulwurf, der mit seinen Schäufelchen gemütliche 10 Meter am Tag gräbt, ab und an Knollen, Pilze nagt und bevorzugt Fleisch frisst.

Oder wir haben hier ein gepanzertes Raubtier, das sich auf Fleisch spezialisiert hat, weil's das bei ihm daheim nicht gibt, ein Jäger der Gesteine, schnell, wendig, erbarmungslos, einer, der auch vor der Oberfläche keinen Halt macht, auch wenn er seine Schaufeln hinter sich herziehen muss, wenn er seinen Fleischriegel verfolgt.

Btw. Bären, Schimpansen und Menschen sind auch Allesfresser. ;)
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Re: Plan B - Flora und Fauna auf Antamar

Beitragvon Provokateur » Mo 19 Jan, 2009 19:30

Ich wäre für das erbarmungslose Raubtier. Ich mag erbarmungslose Raubtiere, welche das Gestein auf der Suche nach köstlichem, warmen Fleischriegeln durchstreifen.
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Re: Plan B - Flora und Fauna auf Antamar

Beitragvon Lyle » Mo 19 Jan, 2009 20:03

;) Dacht' ich mir.

Und wo sollen diese Fleischriegel herkommen, außer von einem Haufen buddelnder Zwerge? Und: wie überleben sie, wenn sie in einem Gebirge hausen, in dem es keine solchen gibt? Und sag' nicht die jagen Bergziegen.
Das ist alles noch nicht wirklich rund.
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Re: Plan B - Flora und Fauna auf Antamar

Beitragvon Provokateur » Mo 19 Jan, 2009 20:04

Sie jagen entweder in der Talsole oder greifen andere Großsäuger (Bären etc.) an. Steht aber alles schon drin. Unter dem letzten Punkt.

Das Wesen ernährt sich anscheinend primär von kulturschaffenden Wesen, allen voran von Zwergen. Es wurden jedoch schon Angriffe auf Höhlenbären, Kühe und andere Großsäuger beobachtet.


Geht es zur Jagd in die Talsohle (was nur geschieht, wenn das Nahrungsangebot in den Bergen extrem schlecht ist), so wird einerseits die Fallgrubenmethode unter Pfaden benutzt, andererseits nähern sich manche alte und erfahrene Exemplare auch Siedlungen an. Sie graben sich bis unter die Räume, in denen ihre Beute schläft, und stoßen dann eines Nachts aus dem Boden, werfen das Bett um, packen das überrumpelte Opfer mit einem Nackenbiss und verschwinden wieder in ihrem Loch. Die Angst einiger Kinder vor einem Monster unter ihrem Bett ist also in ganz seltenen Fällen begründet.

Begegnen sich zwei Zorngräber unter der Erde, so gehen sie sich entweder aus dem Weg oder der hungrigere und stärkere frisst den unterlegenen.
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