Proben-Erschwernisse und AP in Questen (und in AOQML)

Proben-Erschwernisse und AP in Questen (und in AOQML)

Beitragvon Lowlander » Fr 21 Mär, 2008 13:06

Bei den Questen sollten wir vielleicht nicht wieder anfangen, alle Probem mit heftigen Aufschlägen zu versehen, die normale Helden nur mit enormen Glück schaffen können. Das frustriert nur und führt nur dazu, dass die Spieler auf Teufel komm raus AP sammeln, auch wenn sie eigentlich lieber Rollenspiel machen würden.

Ich schlage stattdessen vor, dass die durchschnittlichen TaP in einem Quest mitgezählt werden. Sowie die Möglichkeit, am Ende AP wie folgt zu vergeben:

Code: Alles auswählen
<quest status="..." auto-ap="10"/>


Dann wird gerechnet: TaP 23 ist das Maximum (oder?), für TaP-Durchschnitt 0 bekommt man das Maximum an AP, also bei auto-ap="10" wären das 10, für TaP-Durchschnitt von 23 bekommt man 0 AP. Dazwischen entsprechend arithmetische Zwischenwerte. Negative TaP-Durchschnitts-Werte werden wie positive gerechnet, weniger als 0 AP gibts nicht (also keinen Abzug). Also als Formel in PHP: ceil( (23 - min( 23, abs($dTaP) ) )*$autoAPmax/23 )

Beispiele (mit den o.g. Daten):
- für einen TaP-Durchschnitt von 0 gäbe es also 10 AP
- für einen TaP-Durchschnitt von 23 gäbe es also 0 AP
- für einen TaP-Durchschnitt von -23 oder weniger gäbe es also 0 AP
- für einen TaP-Durchscnitt von 12 oder -12 gäbe es (gerundet) 5 AP
- für einen TaP-Durchschnitt von 6 oder -6 gäbe es (gerundet) 8 AP

Mit anderen Worten: Wenn man die Proben mit Leichtigkeit oder ganz schlecht geschafft hat, bekommt man wenig bis keine AP, wenn die Herausforderungen aber recht passend für die tatsächlichen Fähigkeiten des Helden waren, dann bekommt man das Maxium an AP.

Somit kann man problemlos Queste für niederstufige Helden machen (kaum Erschwernisse, viele Erleichterungen - wie es bei PnP eigentlich auch ist), ohne damit hochstufigen Helden massig leichte AP in den Hals zu werfen. Für diese gibt es dann natürlich auch Queste. Bzw. man kann auch Queste machen, die erst nach einem einfachen aussehen, aber in denen man durch bestimmte Fähigkeiten in ein verstecktes Quest geraten kann, dass dann für höherstufige Helden passend ist.

Man könnte sogar noch Boni dazugeben, die erst am Ende sichtbar werden, oder den Wert von auto-ap erhöhen. Syntax dafür müsste ich mir noch einfallen lassen.
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Re: Proben-Erschwernisse und AP in Questen (und in AOQML)

Beitragvon neonix » Fr 21 Mär, 2008 13:26

Hmpf... Erstens wäre das mit der degressiven AP-Vergabe zusammen leicht doppelt gemoppelt und zweitens müsste man dann auch noch die Attributswerte mit einrechnen - ein Held mit 3 Attributen auf 18 und TaW 1 schafft mehr als einer mit 3 Attributen auf 10 und Taw 15...

Am einfachsten wäre es, die Questen an eine bestimmte AP-Zahl zu binden oder an bestimmte Höchstwerte bei den Schlüsseltalenten - wer zu wenig hat, wird abgewiesen, wer zu stark ist aber auch.
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Re: Proben-Erschwernisse und AP in Questen (und in AOQML)

Beitragvon Athuran » Fr 21 Mär, 2008 13:48

Die AP-Vergabe ist bereits degressiv zur Stufe, das reicht eigentlich aus.

Die Questen sollten eher Stufengebunden (Scheißwort, passt aber am besten) sein, das heißt, viele kleine Anfängerquests für Stufe 1 - 4 und dann immer schwerer werdend. Ob man die spielen will hängt ja vom Charakter ab. Und manch ein viertstufler hat Talentwerte auf die ein zehner nie kommt.
Es sollte auch am Beginn jeder Quest ein kurzes OOC stehen: "Tödllh: ja/nein, Stufenempfehlung: X-Y, Talenteinsatz: viel/mittel/wenig, Kampf: viel/mittel/wenig; nicht geeignet für: Bannstrahler" usw.
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Re: Proben-Erschwernisse und AP in Questen (und in AOQML)

Beitragvon Lowlander » Fr 21 Mär, 2008 13:52

neonix hat geschrieben:Hmpf... Erstens wäre das mit der degressiven AP-Vergabe zusammen leicht doppelt gemoppelt


Von pauschaler Degression halte ich eh nicht mehr so viel. Und man muss die degressive AP-Vergabe ja dort nicht einprogrammieren, wo die andere Variante verwendet wird.

neonix hat geschrieben: und zweitens müsste man dann auch noch die Attributswerte mit einrechnen - ein Held mit 3 Attributen auf 18 und TaW 1 schafft mehr als einer mit 3 Attributen auf 10 und Taw 15...


Das ist aber doch bei meinem System gerade völlig egal! Es zählt nur das Ergebnis. Ist es supergut oder sauschlecht: keine AP. Ist es dem (vom Spieler gewählten Weg durch das Quest) angemessen, dann gibts volle AP.

neonix hat geschrieben:Am einfachsten wäre es, die Questen an eine bestimmte AP-Zahl zu binden oder an bestimmte Höchstwerte bei den Schlüsseltalenten - wer zu wenig hat, wird abgewiesen, wer zu stark ist aber auch.


Das (weniger mit AP als mit bestimmten TaW) kann man zusätzlich noch machen - oder diese einfach am Anfang schon proben, so dass Helden, die hier schlechte Werte haben, gar nicht erst tiefer reinkommen.

Nun, irgendwie ist der Quest-Autor der Meister, und der legt die AP fest, wie es ihm passt. Man kann also wohl problemlos beide Varianten anbieten.
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Re: Proben-Erschwernisse und AP in Questen (und in AOQML)

Beitragvon Joschka » Fr 28 Mär, 2008 01:16

Ichj finde aber das System von Lowlander hat seinen Reiz. Vielleicht müsste man darüber nachdenken, das ganze System darauf umzustellen.
Denn ich finde das irgednwie sehr viel fairer als stur nach Stufen zu gehen.
Ein kleines Fragezeichen bleibt mir noch:
Bei -23 TaP soll es auch 0 Ap geben? Wieso?
Da wäre doch mehr angebracht?
20?
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Re: Proben-Erschwernisse und AP in Questen (und in AOQML)

Beitragvon Lowlander » Fr 28 Mär, 2008 01:47

Joschka hat geschrieben:Ichj finde aber das System von Lowlander hat seinen Reiz. Vielleicht müsste man darüber nachdenken, das ganze System darauf umzustellen.
Denn ich finde das irgednwie sehr viel fairer als stur nach Stufen zu gehen.


Ist leider an einigen Stellen schwierig, z.B. bei Kämpfen, auch weil extreme Rüstungen die Kämpfe in die Länge ziehen, was nach dem Verfahren viele AP gäbe.

Joschka hat geschrieben:Ein kleines Fragezeichen bleibt mir noch:
Bei -23 TaP soll es auch 0 Ap geben? Wieso?
Da wäre doch mehr angebracht?
20?


1. Weil man in dem Fall völlig überfordert war und somit nicht wirklich etwas lernen konnte (zu viele Eindrücke). Evtl. könnte man bei negativer TaP noch ein Minimum an AP geben.

2. Weil sonst schwache Helden zu leicht AP bekommen könnten, indem sie sich in viel zu schwere Queste "werfen".
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Re: Proben-Erschwernisse und AP in Questen (und in AOQML)

Beitragvon Joschka » Fr 28 Mär, 2008 11:59

Vorausgesetzt sie schaffen diese dann!
Also ich fände es richtig Leuten die die Queste schaffen obwohl sie im Durchschnitt einen negativen TaW haben (schwer!!!) mehr AP zu geben, aber es wird ja sowieso nicht integriert.
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Re: Proben-Erschwernisse und AP in Questen (und in AOQML)

Beitragvon Lowlander » Fr 28 Mär, 2008 13:49

Joschka hat geschrieben:Vorausgesetzt sie schaffen diese dann!
Also ich fände es richtig Leuten die die Queste schaffen obwohl sie im Durchschnitt einen negativen TaW haben (schwer!!!) mehr AP zu geben, aber es wird ja sowieso nicht integriert.


Dass man im Durchschnitt TaP -23 hatte und dann das Quest dennoch geschafft hat, halte ich für recht unmöglich, außer es kommt im Quest eigentlich gar nicht auf die Proben an.

Außerdem kannst du ja für das Abschließen des Quests eh noch extra AP vergeben.
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