Mi 28 Sep, 2022 14:37



Diophantos von Alexandria war ein bedeutender griechischer Mathematiker, mit dessen Namen ein Rätsel verknüpft ist. Angeblich stand es auf seinem Grabstein:
Hier das Grabmal deckt Diophantos — ein Wunder zu schauen:
Durch des Entschlafenen Kunst lehrt dich sein Alter der Stein.
Knabe zu bleiben verlieh ein Sechstel des Lebens ein Gott ihm;
Fügend das Zwölftel hinzu, liess er ihm sprossen die Wang;
Steckte ihm drauf auch an nach dem Siebtel die Fackel der Hochzeit,
Und fünf Jahre nachher teilt' er ein Söhnlein ihm zu.
Weh! unglückliches Kind, so geliebt! Halb hatt' es des Vaters Alter erreicht, da nahm's Hades, der schaurige, auf.
Noch vier Jahre den Schmerz durch Kunde der Zahlen besänft'gend
Langte am Ziele des Seins endlich er selber auch an.
https://www.watson.ch/wissen/spass/768938450-gehirnjogging-kannst-du-diese-10-kniffligen-raetsel-loesen#h4_5
Do 29 Sep, 2022 11:05




Fr 30 Sep, 2022 13:27

Werter Herr Wirsch,
ich habe meine Erlebnisse von gestern Abend aufgeschrieben, wie Ihr es mir aufgetragen habt. Aber es hat mir keinen Spaß gemacht und ich mag so eine anstrengende Arbeit nicht nochmal tun. Lieber trage ich doppelt so viele Zeitungen aus! Boffa kann gut schreiben, wenn sie wieder da ist. Die kann viel schneller schreiben als ich. Ich brauch ja ewig dafür. Und bei manchen Wörtern weiß ich auch nicht wie die geschrieben werden. Da müsst Ihr dann auch bei mir diese Lecktorarbeit machen oder wie das heißt, wenn Ihr die Berichte anderer von Fehlern befreit.BERICHT
Gestern habe ich den kleinen Josef besucht im Hosspital. Wir haben gerade Honigkuchen gegessen, da ging plötzlich die Türe auf und die Selenheilerin vom Tollhaus, diese Marisa Sterntänzer, kam herein. Sie sah wie immer ein wenig unheimlich aus. Auch wenn ich den Josef sehr mag, ich sprang doch lieber auf und wollte gehen. Aber Frau Sterntänzer sagte sie wolle nur ein bisschen mit dem Josef reden und da wäre es schön, wenn ich bliebe und helfen würde, sie würde ja die Zeichensprache vom Josef noch nicht so gut kennen wie ich. Ich soll ein Dollmätscher sein bei dem Gespräch. Ich schwöre bei Pares: Frau Sterntänzer hat gelächelt als sie das sagte. Ich hab sie noch nie lächeln oder gar lachen gesehen und auf einmal sah sie auch gar nicht mehr so unheimlich aus.
Also hab dann gesagt, dass ich noch bleibe und hab mich wieder hingesetzt.
Die Frau Sterntänzer hat dann ihren Rucksack genommen und dem Josef zwei Bände von "Die Ritter der Silberküste" auf den Nachttisch gelegt. Ritter Argon! Wie liebe ich die Geschichten. Mein Vater hat einst ein total zerfleddertes Ekzemplaar davon in einem zerschlissenem Gehrock gefunden, den einer bei ihm verkauft hat und mir das geschenkt. Da hatte ich gerade erst lesen gelernt und ich fand lesen anstrengend. Aber die Geschichten von Ritter Argon lesen war spannend und machte Spaß. Später hab ich nochmal einen Band von einem Freund geliehen bekommen. Aber die Bände, die der Josef da gerade bekommen hat, die kenne ich beide noch nicht.
Die Selenheilerin hat dann dem Josef erklärt: "Die Bücher und noch mehr macht dir ein warmherziger lieber Händler aus Faelughaven zum Geschenk. Der Mann hießt Ivan Ignatjewitsch und ich soll dir Grüße von ihm ausrichten und das du schnell wieder gesund werden sollst."
Dann hat sie aus ihrem Rucksack einen faustgroßen Disaregstein genommen, ihn eingeschaltet und auch auf den Nachttisch gelegt."Der Stein gehört auch zu seinen Geschenken. Hast du Angst wenn es dunkel ist, Josef?" hat sie dann den Josef gefragt. Als der genickt hat, sprach sie weiter: "Siehst du und der Ivan sagte du sollst den Stein immer einschalten wenn du im Dunkeln Angst hast, dann wird deine Angst schnell vertrieben."
Der Josef hat dann gestrahlt und die Arme vor der Brust über Kreuz gelegt und mit dem Kopf eine kleine Verbeugung angedeutet. "Das heißt danke." hab ich dann der Frau Sterntänzer übersetzt. Die hat mich ernst angesehen, genickt und sich dann wieder an den Josefgewantgewand: "Ich werde dem Ivan deinen Dank ausrichten und ihm sagen, dass du dich sehr über den Stein gefreut hast. Aber was ist mit den Büchern? Magst du die gar nicht?" Der Josef hat nämlich die Bücher gar nicht beachtet bis jetzt. Aber nach der Frage von Frau Sterntänzer hat er plötzlich mit den Armen herum gefuchtelt und erst auf seinen Kopf, dann auf die Bücher gezeigt. Anschließend hat er wild den Kopf geschüttelt.
Ich als Dollmätscher habs sofort verstanden, aber die Selenheilerin hat erst den Josef noch einmal gefragt: "Magst du die Bücher nicht?" und da fuchtelte der Josef noch viel doller mit den Armen, nahm schließlich einen Band und drückte ihn an sein Herz. Da hat die Elfin dann mich fragend angeguckt und ich habs natürlich übersetzt: "Der Josef meint, er kann noch nicht so gut lesen. Aber er mag die Bücher. Muss ihm wohl jemand vorlesen."
Insgeheim hab ich gehofft, dass ich ihm die Bücher vorlesen soll, den lesen kann ich inzwischen ganz gut und wenn es auch noch Ritter Argon ist, mache ich das gerne. Ich hab dann schnell ein Stoßgebet zu Pares geschickt und siehe da, die Frau Sterntänzer meinte: " Nun, dann kannst du ihm ja die Bücher vorlesen, wenn du den Josef besuchst." Muss unbedingt daran denken dem Pares ein Silber in den Tempel zu bringen, die letzten Tage erfüllt der mir alle Wünsche. Wenn er auch noch gut auf die Boffa aufpasst und sie gesund zurückkehren lässt, spende ich ihm sogar fünf Silber!
Die Frau Sterntänzer hat dann noch ein Geschenk aus ihrem Rucksack geholt. Ein Iatan und Athos-Amulett, so wie ich auch eins trage, das schützt vor böser Magie hat mir der Händler gesagt, der es mir verkauft hat. Sie hat es Josef gleich um den Hals gelegt und dazu gesagt: "Es schützt dich. Falls dein Entführer dich irgendwie verflucht haben sollte, wird das Amulett helfen den Fluch aufzulösen. Vielleicht kannst du dann auch bald wieder sprechen." Der Josef hat nur ernst genickt dazu und große Augen gemacht. Dann sagte die Selenheilerin nur noch: "Habt eine gute Nacht ihr beiden, ich komme morgen wieder. " und ging weg.
Da hab ich mir dann schnell einen Band "Die Ritter der Silberküste" genommen, den Disregstein so hingelegt, dass er die Buchseiten beläuchtet und hab dem Josef vorgelesen. Immer wenn ich heimgehen wollte hat der Josef auf das Buch gezeigt und einen Finger hochgehalten.. Das sollte heißen ich soll noch Seite vorlesen. Es war aber auch spannend. In dem Band war Ritter Argon im Grauland und hat sogar einen Aivarunen getroffen, der ihn abmurksen wollte. Aber Ritter Argon hat natürlich auch diesen Kampf gewonnen und der Steppenmann lag am Ende besiegt auf dem Boden und hat um Gnade gefleht.
Erst als der Kampf zu Ende vorgelesen war, hat der Josef müde gelächelt und dann die Augen zugemacht. Schwupps war der eingeschlafen und ich konnte heimgehen. Das war mein Bericht.
Ayko Willink

"Der Offizier Hinrich Caspers hielt sich in Vellhafen auf und hatte gerade keine Heuer. Zwei Tage bevor die schwarze Möwe in Vellhafen einlief, bekam der Offizier von seinem Freund, dem Vollmatrosen Knut Würpel der schon vor zwei Jahren auf dem Sklavenschiff angeheuert hatte, eine Depesche. Darin teilte er seinem Freund Hinrich mit, dass die schwarze Möwe auf dem Weg nach Vellhafen sei und in wenigen Tagen dort einträfe. Ein Offizier sei an Skorbut verstorben, habe seine letzte Ruhestätte in des Wellenpflügers Heim gefunden und sein Kapitän suche nun einen Ersatz. Ob das nichts für Hinrich wäre?
Besagter Hinrich war froh über die Möglichkeit wieder an zu heuern. Er mietete eine kleine Kutsche, parkte sie am Athosplatz und lief durch die enge kleine Gasse (die offiziell keinen Namen hat, weil sie nur zu Fuß passiert werden kann - die Vellhafener nennen sie Kowalagasse , als Abkürzung von Kolonialwarenladen-Gasse zum Kolonialwarenladen der Brenhilfs um eine Öllampe zu kaufen.
Als er mit der neuen Lampe das Geschäft wieder verließ und durch die Kowalagasse zur Kutsche eilte, stieß er mit dem kleinen Josef zusammen, die Öllampe fiel ihm aus der Hand auf das Kopfsteinpflaster. Hinrich sagte aus, er habe sich so über das ungestüme Kind, das schuld an der nun kaputten Lampe war, geärgert, dass er mit dem Spazierstock nach ihm geschlagen habe. Er habe ihn am Kopf getroffen und der Junge sei dann bewusstlos gewesen. Er habe den Jungen dann in seine Kutsche verfrachtet und sei losgefahren.
Erst unterwegs sei ihm in den Sinn gekommen, dass das Schiff, auf dem er anheuern wollte, ja ein Sklavenschiff ist und von Vellhafen aus den nächsten Ort mit einem Sklavenmarkt anlaufen würde. Und das so ein hellhäutiges Kind aus nördlichen Gefilden dort ordentlich Profit bringen würde. Also fuhr er nicht in seinen Gasthof, sondern wendete die Kutsche und fuhr zum alten Hirsekamphaus um den Jungen dort bis zur Ankunft der Möwe zu verstecken.
Als er den immer noch bewusstlosen Jungen im Keller abgelegt hatte, erwachte der aus seiner Ohnmacht, wehrte sich und riss dem Hinrich den Ohrring aus dem Ohr. Da habe er den Kleinen gefesselt und geknebelt und sei dann zu seiner Herberge im Hafenviertel gefahren. Als zwei Tage später die schwarze Möwe einlief, sei er sogleich an Bord gegangen und habe den Kapitän Abas Abanoob und seinen Freund Knut Würpel von der Geschichte mit dem Kind erzählt. Beide wären begeistert über seine Idee gewesen den Knaben zu verkaufen. Unter der Bedingung, den Erlös durch drei zu teilen, habe der Kapitan ihn als Offizier angeheuert und ihm befohlen das Kind am nächsten Tag unauffällig an Bord zu bringen. "
Herr Knochenbrech meinte abschließend: "Der Offizier Hinrich Caspers wird wegen Entführung angeklagt, der Kapitän Abas Abanoob und der Vollmatrose Knut Würpel wegen Beihilfe und Zeugnisverweigerung. Ich bin mir sicher, dass der Richter meinen Verhörerfolg entsprechend zu würdigen weiß. Es war ein hartes Stück Arbeit, denn zunächst waren die Lippen der drei derart versiegelt, dass ich schon dachte, ich müsse aufgeben. Aber ein Wilhelm Emmaus Knochenbrech gibt nicht so schnell auf. Letztendlich haben die drei gesungen wie die Vögelchen. Ganz handzahm waren sie am Ende!"

Sa 01 Okt, 2022 11:31


Josef ist ein freundliches und liebes Kind. Sein mangelndes Sprachvermögen versucht er durch seine Zeichnungen und viele Gesten auszugleichen. Ich konnte mich davon überzeugen, dass ihm das ganz gut gelingt, seine Freunde verstehen ihn offenbar mühelos.
Zwei große Ängste hemmen ihn allerdings noch. Zum einen fürchtet er sich des Nachts im Dunkeln. Seine Mutter berichtete mir, dass sei schon vor der Entführung so gewesen, dass Josef im dunklen Räumen nicht gerne allein war. Das musste er aber auch fast nie, da er sich daheim eine Schlafstatt mit seinen drei Geschwister teilt. Aber im Winter, wenn die Dunkelheit früh hereinbricht, hat seine Mutter ihren Jüngsten stets mit einer Öllampe in den Schlafraum geleiten müssen. Die beiden Tage und Nächte, die er allein im dunklen Keller des verlassenen Hauses Hirsekamp gefesselt und geknebelt auf dem Strohlager verbringen musste, haben daher tiefe Spuren in Josefs Kinderseele hinterlassen.
Zum anderen scheint er sehr zu fürchten, dass seine Stimme nicht wiederkommt. Bei unserem letzten Gespräch fragte ich ihn danach und er griff sich sofort an den Hals und weinte bitterlich. Erfreulicherweise scheinen die netten Geschenke des Ivan Ignatjewitsch hier ein wenig zu helfen. Seitdem Josef das Iatan- und Athosamulett hat, legt er es nicht mehr ab und greift immer wieder danach, wenn er traurig ist. Und der Disaregstein liegt auf seinem Nachttisch und wird von ihm bei Beginn der Dämmerung schon eingeschaltet.
Und wenn der Zeitungsjunge Ayko ihn besucht und die Geschichter von Ritter Argon vorliest, muss er dafür den hellen Schein des Disaregsteins auf das Buch richten und Josefs Krankenbett liegt im Halbdunkel. Da ist er offenbar so abgelenkt und vertraut darauf, dass sein Retter ihn schon beschützt, dass er das ohne zu Murren aushält. Das berichteten mir die Schwestern des Hospitals.
Ich sehe darin kleine Fortschritte und hoffe in den nächsten Tagen von weiterer Besserung der Seelenlage des kleinen Patienten berichten zu können.


So 02 Okt, 2022 12:15


Sehr geehrter Herr Wirsch,
bezüglich Eurer Anfrage muss ich Euch mitteilen, dass mir diese Tinka Gruuz gänzlich unbekannt ist. Für den Körper der Statue stand mir eine junge Frau halborkischer Herkunft zum Modell, welche Mitglied in meinem Orden ist. Da diese sich aber scheute, ihr eigenes Konterfei zur Schau zu stellen und der Wunsch des XXX (Auftragsgeber des Kunstwerks, der anonym bleiben möchte) bestand, ein orkisches Weibsbild darzustellen wurde das Gesicht der Statue von mir von einem Steckbrief, den ich als Aushang bei den Bütteln sah, auf jenen Körper verpflanzt. Ich hoffe, Euch und Euren Leser damit nicht zu enttäuschen.
Möge Elahim stets seine Hand schützend über Euer Haupt halten.
Thanos ibn Khalid ben Thalassi
"Wisst Ihr, Herr Wirsch, die Orken, und das habe ich in der Zeit des Zusammenlebens mit Tinka gelernt, haben eine ganz andere Moralvorstellung als unsereiner. Und wenn Tinka Gruuz steckbrieflich gesucht wird muss das nicht heißen, dass sie eine abscheuliche Tat begangen hat, wie etwa eine Entführung oder gar einem Mord.
Ich gehe fest davon aus, dass sie gesucht wird, weil sie Nahrung oder Kleidung gestohlen hat. Sie war nämlich immer schon der Meinung, man könne sich von Personen, die mehr haben als sie brauchen, ruhig etwas von dem Überfluss nehmen, wenn man selbst nichts hat. Diese Einstellung von Tinka hat mich damals in Eisentrutz viele Gulden gekostet. Mehr als einmal musste ich einen Händler oder reichen Bürger entschädigen weil Tinka sich dort nahm, was sie brauchte.
Deshalb ist die Tatsache, dass ihr Konterfei auf einem Steckbrief prangt, keine böse Überraschung für mich. Nein, es ist vielmehr ein Hinweis. Nun kann die Stadtwache besuchen um auf dem Steckbrief zu lesen, warum man sie sucht und wo sie die Tat begangen hat. In der Gegend kann ich dann meine Suche nach ihr fortsetzen.
Ich bin auch nicht überrascht, dass für den Körper der Statue eine andere Frau Modell gestanden hat.Ich hatte mich ohnehin schon gewundert, dass Tinkas Körper noch so stramm dargestellt wurde, schließlich hat sie mindestens zwei Kinder geboren. Das erste Kind verstarb nach der Geburt und das zweite ist unsere gemeinsame Tochter Aramanka. So war Tinka schon vor zwanzig Götterläufen um die Hüften ein wenig fülliger als die Statue in Eurer Stadt.

Werter Herr Wirsch,
In Ihrer letzten Ausgabe des Vellhafener Kuriers schrieben Sie von einer Lieferung alten Weines, welche im Stadtpark gefunden wurde. Da ich auf dem Markt der Einzige Händler bin, der diesen Alten Wein ankauft - noch dazu zu einem stolzen Preis von 25 Gulden pro Amphore, kann es sich nur um eine verlorengegangene Lieferung an mich handeln. Der Verkäufer hat sich zwar noch nicht gemeldet, jedoch würde ich dringend empfehlen, diese empfindlichen Waren aus dem Gebäude der Stadtverwaltung, wo sie zweifelsfrei nicht adäquat gelagert werden können in einen meiner Weinkeller zu bringen, wo die richtigen Temperaturen und akzeptable Luftfeuchtigkeit herrschen bis der Verkäufer sich findet.
Mit freundlichen Grüßen
Kunthul, Sohn des Kanthul
Schatzmeister des Ordens HuT aB

AUFGABE 1
Ein Räuber möchte in eine Stadt , muss aber an einem Torwächter vorbei. Zunächst beobachtet er andere, wie sie das Stadttor passieren. Schnell bemerkt er, dass offenbar eine Frage richtig beantwortet werden muss, um passieren zu dürfen, also schleicht er näher heran. Er hofft so vielleicht das Losungswort auf zu schnappen.
Als erstes kommt ein Tempeldiener. Der Torwächter sagt:"16", worauf der Tempeldiener schlicht:"8" sagt. Dann kommt ein dicker Bauer. Der Torwächter sagt:"28" und der Bauer entgegnet:"14". Als Matilar, ein reisender Händler kommt, sagt der Wächter:"8" und bekommt als Antwort:"4". Tempeldiener, Bauer und Matilar dürfen passieren.
"Das scheint einfach zu sein." denkt der Räuber und antwortet auf des Torwächters Frage:"12" lässig mit "6" und wird umgehend verhaftet und ins Stadtgefängnis verbracht. Wie hätte die richtige Antwort lauten müssen um das Stadttor passieren zu dürfen?
AUFGABE 2
Kapitän Ottokar Hasenbrink gibt seinem Schiffjungen Peddar den Auftrag, die Planken seiner Brigg erneut mit Pech abzudichten. Peddar erledigt diese Aufgabe mit Bravour indem er unter Deck sorgfältig alle Ritzen satt mit Pech füllt. Kapitän Hasenbrink ist sehr zufrieden. Da sich aber durch den sehr heißen Sommer doch recht große Ritzen bildeten, ist das schwarze Pech auch von außen zu sehen, nachdem der Peddar alles zugeschmiert hat. Dem ordentlichen Käpten Hasenbrink ist das zuwider.
Also befiehlt er dem Peddar die Brigg von außen mit hellbrauner, gut deckender Farbe zu streichen. Peddar macht sich ans Werk. Er hängt eine Strickleiter über Bord, setzt sich gemütlich auf die unterste Stufe und streicht die Planken. Dann setzt die Flut ein. Die Flut steigt pro Stunde um drei Fuß. Der Abstand der Strickleiterstufen beträgt zwei und ein halber Fuß. Um wie viele Stufen höher auf der Strickleiter muss der Peddar klettern, damit er keine nasse Füsse bekommt?
Mo 03 Okt, 2022 12:15


Schon nach wenigen Augenblick überrumpelte der Spieler Calvin de Brune den Lerbrecker Netzhüter Tom Rasen und netzte zum 1:0 für Ismar ein. Das Publikum am Spielfeldrand applaudierte freudig. Noch vor dem zweiten Glockenschlag gelang auch den Lerbrecker das Einnetzen. Kastian Sauwerfer erzielte den Ausgleichstreffer. Bis zur Pause blieb es bei dem Spielstand von 1:1.
Nach der Pause pfiff Schiedrichter Walterus Peschweiler das Spiel wieder an. Es entstand eine Rangelei vor dem Netz der Gastgeber, in deren Verlauf der Schiedsrichter von dem, aufs Spielfeld geeilten Thön Jess geohrfeigt wurde. Dem als Zuschauer anwesenden örtlichen Schulzen gelang es den Streit zu schlichten und das Spiel konnte fortgesetzt werden.
Als der Lerbrecker Mark Bubbel im Eifer des Gefechtes den Ismarer Spieler Hey Maar anstieß, ließ dieser sich fallen, rollte über die Wiese und weinte laut und herzerweichend. Der Schiedrichter entschied auf einen sogenannten Strafschuß. Bei einem solchen Strafschuß darf ein Spieler direkt auf das Netz zielen, ohne das die Gegner eingreifen dürfen, Nur der Netzhüter darf versuchen den Ball zu fangen. Hey Maar, dem es erstaunlich schnell wieder gut ging, führte diesen Strafschuß aus und netzte zum neuen Spielstand von 2:1 ein. Der Lerbrecker Netzhüter Tom Rasen war chancenlos. Das war auch der Endspielstand. Die Ismarer Recken feierten den Sieg euphorisch.
Siegtorschütze Hey Maar


Di 04 Okt, 2022 10:57


Werter Chefredakteur Harmi Wirsch,
mein Name ist Walter von der Salzwiese. Ich bin jetzt elf Götterlaufe alt und möchte einmal Barde werden. Meine Eltern wünschen sich aber, dass ich ebenso wie meine Brüder, den Beruf des Vaters erlerne. Unser Vater ist Schäfer und die Schafe werden auf den Salzwiesen am Meer hier in Ismar geweidet. Sicher habt auch Ihr schon einmal in einem Gasthaus ein Gericht vom Salzwiesenlamm angeboten bekommen? Das Fleisch der Tiere ist saftig und wunderbar würzig.
Schäfer möchte ich aber nicht werden und ich will auch erklären, warum das so ist. Ich habe das Lesen gelernt, weil vor sechs Sommern die Mutter Fisch kaufte, der in eine Zeitung eingewickelt war. Es war der Vellhafener Kurier! Ich habe das Blatt in der Sonne getrocknet und es dann unter meiner Schlafstatt verborgen. Dann hab ich die Lise, ein Mädchen, die ganz in der Nähe wohnt und zur Schule gehen darf, gefragt, ob sie mir das Lesen beibringen kann. Sie hat ja gesagt und mir alle Buchstaben, die es gibt, am Strand in den Sand gemalt. Als ich die imperialen Zeichen alle gelernt hatte, hat sie ganze Wörter in den Sand geschrieben. So hat sie mich nach und nach gelehrt, zu lesen und zu schreiben.
Jeden Abend habe ich die alte Ausgabe des Kurier unter meiner Schlafstatt heraus geholt und alle Artikel immer und immer wieder studiert. Es war ein "Extrablatt zur Sommersonnenwendfeier zu Vellhafen" und es wurde ein Wettbewerb für Barden und Bänkelsänger ausgeschrieben. Einige Balladen waren da abgedruckt, so auch die Ballade von der Glutäugigen Susanne. Ich kann den Teil, wo der Hund von Susanne den ersten Heiratskandidaten, der eine Glatze hatte, gebissen hat, noch immer auswendig;"Dennoch wurde flugs, er zum Sonntagsmahl geladen,
er erschien im feinsten Zwirn und mit schwarzem Hut,
doch biss der Hund ihn in die Waden,
er roch wohl nicht besonders gut?“
Schon damals fasste ich den Entschluss, selbst Lieder zu schreiben und vorzutragen, bestärkt durch einen Besuch von Rob, dem Barden in Ismar auf dem Herbstmarkt. Es war so schön ihm zuzuhören. Von da an hab ich den alten Kurier nicht mehr studiert, sondern stattdessen eigene Lieder verfasst. Nicht alle waren gut, aber die Lise meint, meine Balladen werden immer besser. Als ich ihr mein letztes Werk, eine Moritat vorgesungen hab, da hat die Lise sogar geweint. Und anschließend hat sie gesagt: "Schick die doch mal an den Kurier. Die Wintersonnenwende steht ja bevor, vielleicht wirst du ja nach Vellhafen eingeladen und kannst sie dort zum Besten geben? Wenn du dann da Erfolg hast, kannst du vielleicht sogar deinen Vater und deine Mutter überzeugen, dass du Barde werden musst!"
Ich hab lange überlegt, ob ich dem Rat der Lise folgen soll. Aber nun hab ich's getan. Auf dem zweiten Pergament dieses Briefes findet Ihr deshalb meine Ballade. Auf dieses Blatt passte sie nicht mehr drauf, denn sie ist wirklich sehr lang. (Hoffentlich nicht zu lang, ich will meine Zuhörer nicht langweilen!)
Mögen die Götter Euch Gesundheit und ein langes Leben schenken, denn ich möchte den Kurier noch lange lesen
Walter von der Salzwiese
Das Lied von Brunihild
von Walter von der Salzwiese
War einst ein kleines Schneiderlein,
das konnt schneidern, mit Stichlein fein.
Und dieses kleine Schneiderlein,
ging Nächtens in den Wald hinein.
Dort traf er sich mit Brunihild,
die beiden trieben es dort wild,
auf einer Lichtung unerlaubt,
hat er die Unschuld ihr geraubt.
Die Bruni aber war dem Joost versprochen,
und der, der hatt' bald Lunt' gerochen.
Es kam, wie es dann kommen musste:
Der Joost, der ahnte, wenn auch nicht wusste,
dass Brunihild ihn dreist belogen,
und wahrscheinlich auch betrogen.
Er will es wissen, noch genauer,
und legt sich Nächtens auf die Lauer.
Genau vor Brunihildes Elternhaus,
und richtig, kaum war's dunkel, trat sie hinaus.
Grimmig sieht Joost wie seine Braut,
die selbst des Nachts sehr schön ausschaut,
sich im Walde mit einem Schneider trifft,
ihn gar küsst und herzt, das blonde Gift.
Es schmerzt ihn sehr, er leidet Pein,
wie er so sieht sein Brunilein.
Der Hals ihm schwillt und er sieht rot,
stürmt auf die Lichtung: Schneider tot!
Es heult und schreit die Braut vom Joost:
"Du Mörder! Bist du noch bei Trost?"
Doch Joost, der schaut sie lange an,
kalt und böse sagt er dann:
"Du nahmst meinen Ring, warst mir versprochen,
bist mit dem Schneider hier ins Laub gekrochen,
hast ihn geküsst, geherzet sehr
weißt du, dich will ich gar nicht mehr!"
Brunihilde, die war fassungslos,
drehte sich um und rannte los.
Nach Hause will ich, denkt die Maid
und rafft dann flugs das lange Kleid,
und sie rennet schnell und schneller,
zuhaus geht`s zunächst mal in den Keller.
Wäscht aus das Kleid, besudelt von des Schneiders Blut,
lauscht nach oben, ob der Joost ihr womöglich folgen tut.
Der Joost jedoch, der will nur die Verlobung lösen,
gleichgültig ihm ist, ob im Guten oder Bösen.
Egal, ob sie ihn anzeigt, dieses Weib
Hauptsache sie bleibt ihm nun vom Leib.
Am Elternhaus der Brunihild,
ruft er laut und fuchtelt wild,:
"Ich möchte meinen Ring zurück,
von diesem ungetreuen Stück.
Es wird keine Hochzeit geben,
so eine heirat´ ich nie im Leben."
Vater und Mutter sind bass erstaunt,
was der Joost da ausposaunt.
Sie befragen dann ihr Kind und schau'n es ratlos an:
"Sag uns Brunihild, was hast du nur getan,
dass der Joost dich untreu schilt?
Setz uns bitte mal ins Bild."
Die Maid, die schweigt, nimmt kreidebleich
den Ring vom Finger dann sogleich.
Der Vater gibt den Schmuck zurück,
auf das er andere Hände schmück'.
Der Joost läuft nun geschwind davon,
und dann brüllt der Vater schon:
"Was sollen denn die Leute denken?
Musstest du den Joost so kränken?
Kind was hast du bloß gemacht,
in dieser unglückseligen Nacht?"
Doch Brunihild, die Ungetreue,
sagt kein Wort, schweigt nun auf Neue.
Die Mutter redet auf sie ein:
"Sag mir den Grund, Brunhildilein!"
Doch auch der Mutter bleibt sie eine Antwort schuldig,
diese schäumt vor Wut, fragt ungeduldig:
"Was sollen wir den Leuten sagen,
wenn nach der Hochzeit sie uns fragen?"
Die Maid schweigt weiter, geht auf ihr Zimmer,
die Lage, die wird schlimm und schlimmer.
Denn Brunihilde weiß, dass sie ein Kindlein trägt,
in knapp fünf Monden es in der Wiege quäkt.
"Die Schande" denkt sie, "Welch ein Graus,
wie komme ich aus der Sache raus?
Ich geh ins Wasser!" ihr Entschluss,
Sprach's und ging geschwind zum Fluss.
Am nächsten Tag hat der Vater sie gefunden,
sie aus dem Wasser raus gewunden,
zu einem Medicus verbracht,
doch der hat nur aufgelacht:
"Eine Tote bringt ihr mir? Was soll ich tun?
Lasst sie auf dem Nergasacker ruh'n."
Der Vater sprach: "Mir ist nicht nach Scherzen,
untersuche ob ein Kind sie trug, unter ihrem Herzen."
Der Medicus untersucht die Tote nun geschwind,
dann sagt er: "Ja, sie erwartete ein Kind.
In vier, fünf Monden wär`s soweit gewesen,
das kann ich an dem Körper lesen."
Der Vater nickt, bezahlt den Mann, und nimmt die Leich',
bringt sie zum Nergasacker dann sogleich.
Doch Nergas Diener schicken ihn fort:
"Begrabt sie einem anderen Ort!"
Nergas hasst jene, die sich selbst des Lebens berauben,
Das weiß der Vater, durch seinen tiefen Götterglauben.
Es schwillt die Wut ganz tief in ihm,
Er denkt: Der Joost war mit Brunihild intim,
Dafür sollte er nun bezahlen,
denn er verursacht diese Qualen.
Die Leich' der Tochter in den Armen, die Augen voller Schmerz,
stellt er den Joost und ohne Fragen, sticht er ihm `nen Dolch ins Herz.
Ein Richter nach acht langen Wochen,
hat den Vater freigesprochen.
Denn, so sprach der weise Mann:
"Bin selber Vater und daher ich verstehen kann,
was ihn zu dieser Tat gebracht,
vielleicht hätt`ich's ebenso gemacht?"
Und die Moral von der Geschicht?
Betrüge den Verlobten nicht,
Eifersucht bei einem Mann,
gar schlimme Folgen haben kann!

Mi 05 Okt, 2022 12:31

Untersuchungsbericht
"Wir untersuchten eine männliche Leiche. Der Mensch war weißhäutig, grauäugig und hatte langes dunkelbraunes Haar. Er war von mittelgroßer Statur und war schlank, aber gut genährt, Am Kopf und an den Schulter fanden wir Wunden und Prellungen. Diese Verletzungen, die vermutlich von Faust- oder Knüppelschlägen stammen, haben aber nicht zum Tode des Mannes geführt.
Todesursache war vielmehr ein gezielter Stich im Brustbereich, direkt ins Herz. Die Einstichstelle ist so klein, dass wir sie fast übersehen haben. Der Einstichkanal ist sehr dünn und glatt. Als Tatwaffe vermuten wir daher einen Todestachel."
Die Medici des Hospitals zur helfenden Hand
Adrian Hilfreich, Nepomuk Andernach und Dorothea Fliederbaum
Tempelgasse 12 zu Vellhafen
Zeichnung des unbekannten Toten
Der Todesstachel ist ein Dolch mit sehr langer und dünner Klinge ohne Parierstangen. Manchmal wird er als Wurfdolch benutzt, häufiger jedoch im Nahkampf. Dort ist er vor allem für Überraschungsangriffe geeignet, da er sich aufgrund seiner schmalen Form leicht verstecken lässt und durch seine Länge tiefe Wunden verursacht. Das macht ihn auch bei Auftragsmördern beliebt.
Aufgabe 1 - Der Torwächter
Hier galt es, die vom Torwächter genannten Zahlen auf die Anzahl der Buchstaben, die das ausgeschriebene Zahlwort hat, zu untersuchen und diese Anzahl als "Passierwort" zu nennen.
Sechzehn = 8 Buchstaben
Achtundzwanzig = 14 Buchstaben
Acht = 4 Buchstaben
Die richtige Antwort auf "Zwölf" hätte daher "5" lauten müssen, damit der Räuber passieren darf.Aufgabe 2 - Schiff anstreichen
Lösung: Der Schiffsjunge Peddar kann natürlich gemütlich auf seiner Strickleiter sitzenbleiben. Das Schiff wird bei Flut entsprechend mit angehoben. Nur deutlich mehr Ladung würde bewirken, dass das Schiff tiefer im Wasser liegt.
Die Gewinner
Talinda mit einer richtigen Antwort 100 Gulden
Gurok Goshim mit zwei richtigen Antworten 250 Gulden
Yamamoto Hideyoshi mit zwei richtigen Antworten 250 Gulden
Wir gratulieren den Gewinnern und bitten um Mitteilung an Harmi Wirsch wegen einer Barauszahlung in Vellhafen oder Faelughaven. Alternativ kann die Auszahlung per Kreditbrief gewählt werden, allerdings gehen die Gebühren (20% - Abholung bei allen Niederlassung der Imperialen Handelsbank oder 30% bei allen Banken antamarweit) zu Lasten des Gewinners und werden automatisch von Gewinn abgezogen.


"Mein Mann mit seinen dicken Fingern! Der Tölpel ist wohl eine Zeile zu hoch gerutscht, als er in einem Wörterbuch die Übersetzung für Purpur auf Bajidai suchte.Purpur heißt übersetzt Penafsayi und Lila heißt Pewani. Er notiert sich also das Wort Pewani und bestellt das Zelt bei unserem Zeltmacher in Emreia.
Ich wollte die Bestellung vor der Absendung noch mal sehen, aber der Wichtigtuer hat nur gesagt, er könne wohl so eine Bestellung aufgeben ohne sich von seinem Weib kontrollieren zu lassen! Und dann kam sogar eine Depesche aus Emreia bei uns an. Der Zelthändler fragte nach ob mein Mann sicher sei, ein solches Zelt haben zu wollen! Und was macht der Tölpel? Der schreibt zurück, er wäre sich sicher. Stellt Euch das mal vor! Und nun sind wir hier zum Gespött der Leute geworden. Selbst der Barde hat gestern am Feuer ein Spottlied auf das "Lila Zelt mit lila Kuh" zum besten gegeben."
Do 06 Okt, 2022 13:21

Der Todesstachel ist ein Dolch mit sehr langer und dünner Klinge ohne Parierstangen

Do 06 Okt, 2022 21:48
Fr 07 Okt, 2022 12:21


"Die armen Wilden aller Kleidung beraubt im kalten Vellhafen zurück zulassen ist eine Schweinerei sondergleichen. Ihnen alles zu nehmen was die Land- und Hausvereinigung ihnen geschenkt hatte, um ihre Gefangenheit erträglich zu machen, setzt dem Ganzen noch die Krone auf.
Zum Glück hatte die Hafenwacht meinen Mann heute Nacht über das Geschehen informiert und der hat die Wilden nun zunächst einmal in einem leerstehenden Lagerhaus am Hafen untergebracht. Eine Abordnung meiner Damen aus der Land- und Hausfrauenvereinigung hat sie erneut mit dem Nötigsten versorgt, nämlich mit Kleidung, Nahrung, Wasser und ein paar Wolldecken. Aus dem benachbarten Mietstall haben sie Stroh bekommen um ein paar Schlafplätze in der Halle einzurichten. Alles anderes müssen wir heute überlegen. Was soll nun mit ihnen geschehen? Ich weiß es nicht."

Lieber Walter von der Salzwiese,
dein Brief und dein Lied von der Brunihild hat uns in der Redaktion so gut gefallen, dass wir beides iin der Zeitung abgedruckt haben. Wir bekamen dann etliche Leserbriefe. Den Leuten hat dein Lied gut gefallen und die meisten meinten, wir sollten dich unbedingt zum Fest einladen. Manche fragten nach, ob du denn auch fröhliche Lieder schreiben kannst. Nur ein einziger meinte, du solltest dem Wunsch deines Vaters nachkommen und Schäfer werden.
Wir haben uns in der Redaktion zusammengesetzt und überlegt, was wir nun machen. Das Ergebnis war, dass wir dich auf jeden Fall zum Fest der Wintersonnenwende nach Vellhafen einladen möchten. Aber trotzdem würden wir dich bitten, uns vorher schon den Text eines fröhlichen Liedes, was du geschrieben hast, zu schicken. Würdest du das tun?
Wir freuen uns bald wieder etwas von dir zu lesen.
Mit freundlichen Grüßen
Harmi Wirsch
PS: Grüß deine Freundin, die Lise, von uns. Das hat sie gut gemacht, dass sie dir geraten hat uns zu schreiben.

Sa 08 Okt, 2022 12:52


Bürgerbefragung
1. Die Wilden sollen freigelassen werden und selbst entscheiden ob sie in Vellhafen bleiben und arbeiten wollen.
2. Die Wilden sollen mit einem Schiff auf den nächsten Sklavenmarkt verbracht und verkauft werden.
3. Die Wilden sollen mit einem Wanderzirkus durch die Lande ziehen und mit Kämpfen und Tänzen auftreten.
"Meine Gesellen und Lehrbuben behandle ich wie meine eigenen Kinder. Frechheit, wenn jemand anderes behauptet. Und ihren Lohn zahle ich jede Woche am Freitag pünktlich aus. Sollte ich in Erfahrung bringen, wer von meinen Leuten da solche Unwahrheiten über mich verbreitet, fliegt dieser hochkant raus!
Und was die Kundschaft betrifft, sollen sie doch wegbleiben diese angeblichen Feinschmecker und nur Brot, Gemüse und Fisch fressen. Meine Fleischerei ist die einzige auf Ismar und hat nur gutes Fleisch und wohlschmeckende Würste im Angebot. Wer anderes sagt, den zerre ich vor den Richter."


So 09 Okt, 2022 13:24

Harmi Wirsch
"Werte Leserschaft!
Macht von Euer Freiheit Gebrauch und stimmt bei der ersten Bürgerbefragung in der Geschichte des Städtebundes mit ab. Wenn diese Befragung ein Erfolg wird, sieht der Stadtrat Bürgerbefragungen sicher auch in Zukunft als Möglichkeit an, Entscheidungen zu fällen, hinter denen eine Mehrheit unserer Bewohner steht.
Daher, werte Bürger dieser Stadt, schreibt uns Eure Meinung (Depesche an mich oder die Redaktion) oder teilt unseren Zeitungsausträgern und Mitarbeitern in Vellhafen Eure persönliche Entscheidung in dieser Angelegenheit mit. Alle Mitarbeiter tragen einen Umhang, Mantel oder Wams mit einem übergroßen Gewandknopf auf dem die Lettern VK (für Vellhafener Kurier) eingeschnitzt sind, sind also gut zu erkennen.
Harmi Wirsch
Bürgerbefragung
1. Die Wilden sollen freigelassen werden und selbst entscheiden ob sie in Vellhafen bleiben und arbeiten wollen.
2. Die Wilden sollen mit einem Schiff auf den nächsten Sklavenmarkt verbracht und verkauft werden.
3. Die Wilden sollen mit einem Wanderzirkus durch die Lande ziehen und mit Kämpfen und Tänzen auftreten.

Mutter Antamar und ihre Kinder .
Mutter Antamar hat vier Kinder:
Das erste Kind ist unersättlich und frisst unaufhörlich alles, was es bekommen kann.
Das zweite Kind ist meist kühl, wendig und ist mit Händen kaum zu packen.
Das dritte Kind liegt Tag und Nacht regungslos da.
Das vierte Kind ist unsichtbar.
Wie heißen die vier Sprösslinge von Mutter Antamar?
Kinderleicht!
Der Lehrer Silvanus Hempel, ein Kenner der Mathematik, grübelt tagelang an einem Rätsel, welches ihm ein ehemaliger Schüler zukommen ließ:
73920 = 2
12681 = 3
80986 = 7
66308 = 5
21214 = 1
46809 = ?
Als er nicht auf die Lösung kommt, geht er zu einem Freund. Auch dieser bringt Kindern in der Schule das Rechnen bei. Aber der Freund kann ihm auch nicht nicht helfen, trotz langen Nachdenkens und Tüfteln an dieser Aufgabe. Lehrer Hempel ist sehr verärgert darüber, dass er diese Aufgabe nicht zu lösen vermag, Wie steht er da vor seinem früheren Schüler? Aber als sich schon anschickt, dem Schüler zu schreiben und seine Niederlage einzugestehen, stürmen seine drei Kinder am Nachmittag in des Vaters Studierstube. Sie sehen das Pergament mit dem Rätsel auf dem Tisch, beraten sich kurz und präsentieren dem Vater ein Ergebnis.
Der fasst er sich an den Kopf und ruft laut: "Heureka! Das ist es!"

So 09 Okt, 2022 19:20
So 09 Okt, 2022 19:47