Userschwund - Ursachen und Strategien

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Re: Userschwund - Ursachen und Strategien

Beitragvon Arne.Kruft » Mi 02 Apr, 2014 08:04

Micha1972 hat geschrieben:Ist mir auch aufgefallen.


kann ich nicht bestätigen: jedes Mal wenn ich mich um RP bemüht habe, wurde das von den anderen sehr positiv aufgenommen. Natürlich ist es immer schwerer, in eine eingespielte Geschichte oder Verhätnisse zwishcen bestehenden Chars einzusteigen, als wenn alle bei Null anfangen...

zurück zur Frage:
- wie IHR zu dem Spiel gekommen seid (erst Sammlung hier, dann als Umfrage)
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Re: Userschwund - Ursachen und Strategien

Beitragvon Micha1972 » Mi 02 Apr, 2014 09:01

Ich bin über einen Tipp eines Mitspielers aus meiner damaligen DSA Gruppe zu Antamar gekommen. Das ist wahrscheinlich bei vielen hier so, dass sie erst PnP gespielt haben -die Frage die sich mir dabei stellt- ist PnP vielleicht auf dem absteigenden Ast? Vielleicht gibt es einfach kaum noch Spieler die am Tisch spielen und Antamar wird deshalb immer mehr zu einem Spiel zu dem hauptsächlich MMORP Zocker kommen? Da gibt es ja auf dem Markt weitaus mehr Spiele die grafisch ansprechender sind. Ich denke Antamar ist da mehr was für Puristen und Liebhaber der alten Schule. Nicht zu vergessen die große Anzahl von Spielern, die Antamar den Rücken gekehrt haben weil es immer kampflastiger wurde.
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Re: Userschwund - Ursachen und Strategien

Beitragvon Schattenrose » Mi 02 Apr, 2014 16:17

Ich bin eine Person die gerne aufbaut und zusieht wie es gedeiht und wächst.

Und da ständiges Arbeiten am PC langweilig ist und man ab und zu mal abschalten will suchte ich vor ein paar Jahren mal intensiv nach Browserspielen.

Aber ich stieß nur auf diese Typischen: Kämpfe und Herrsche Spiele. Bau etwas auf und mach den anderen ihres Kaputt.

Lange musste ich suchen um auch nur eine Handvoll spiele zu finden die man so nebenbei spielen kann ohne diesen sche... diesen Spielaufbau.

Eines davon war/ist Antamar.
Die anderen sind


Ich habe wirklich viele Browserspieltestseiten durchforstet um auch nur ansatzweise etwas zu finden was mich interessierte. Auf Antamar bin ich gestoßen über eine Spielcheckseite aus der Schweiz. Da hieß es Beschreibungscheck noch, dass es auf DSA basiert. Danach hat es aber noch eine ganze Weile gedauert bis ich mich dann wirklich angemeldet habe. Vom Spiel selbst sah ja kaum etwas, nur ein paar Bilder und ein paar Erklärungen. Anmelden tue ich mich nicht gerne wo nur um dann zu sehen, dass es mir dann überhaupt nicht gefällt. Ich bin sehr sehr sehr misstrauisch bei solchen Sachen.

Darum kam Antamar erst mal auf eine, vielleicht mal kucken(das Wort ist richtig! guck im Duden ;) ) Liste. Erst ein paar Monate später, nachdem meine Suche nach passenden Spielen immer erfolgloser wurde hatte ich es mal mit Antamar ausprobiert(auch nachdem ich mir die Texte und Beschreibungen mehre Male durchgelesen hatte).

Damals war von DSA aber schon keine Rede mehr. Aber das ganze Regelsystem war immer noch DSA Technisch aufgebaut. Darum fand ich mich auch gleich zurecht. Was mir besonders gefallen hatte, war der Aufbau, dass man seine Erworbenen Erfahrungenspunkte direkt in Fertigkeiten fließen lassen konnte. Nicht wie bei DSA mit diesem Dämlichen Hochwürfeln und wenns nicht klappt dann halt Pech gehabt. Inzwischen soll es da aber auch so sein wie ich mal wo gelesen hatte.

Wie gesagt, nachdem ich es nun probiert hatte, bin ich auch gleich geblieben. Anfangs war das Reisen noch sehr Problematisch, weil es kaum Karten gab die Sagten wo welche Stadt liegt. Ich habe mich ständig "verfahren" *Hüstel* Kein Vergleich zu der erstklassigen Reiseansicht heutzutage in Antamar.

Ich hatte nur einmal ernsthaft nachgedacht aufzuhören, und zwar beim Reset vor .. äh.. 3 Jahre müsste das jetzt her sein. Da war die Frage: "Willst du dir das wirklich wieder an tun? Diese Sehnenscheidentzündungs-Klickerein an der Uni? Diese ständigen Rechnereien: "Morgen einkaufen, dann dies und das, dann müsste ich ungefähr um X Uhr wieder zu Hause sein, also müsste der Charakter etwa so und so lange Arbeiten, welcher Beruf käme den da in Frage?"

Ja sagte ich mir, kannst es ja mal weiterlaufen lassen. Für den Reset gab es ja schließlich einen guten Grund und du (also ich) hast keinen Grund dich zu beschweren, schließlich steht es in den Regeln, dass es jederzeit zu Tiefgreifenden Änderungen kommen kann. Das Löschen von 2 Jahren Spielzeit gehört wohl dazu.

Ich ging es sehr locker dieses mal an. Habe meinen Charakter nur Arbeiten geschickt. Erst so ab Level 90 hat meine Elfe ihren Kopf auch in die Welt hinaus gesteckt.

Mein größtes Problem in Antamar ist, meine Helden nicht zu sehr zu Personalisieren. Es sind schließlich nur ein paar Daten in einer Datenbank die jeweils vermutlich nicht mal auf 1 KB Datengröße kommen. Aber das fällt schwer, da ich so viel (Lebens)Zeit und Aufwand in sie investiert habe. Darum kann ich auch meinen dritten, noch freien Slot nicht belegen. Der ist Reserviert für eine Hexe, wenn denn jemals Magie nach Antamar kommt. Sollte es mal so weit sein, und ich müsste einen Charakter löschen, wüsste ich jetzt schon, dass würde ich nicht hin bekommen. Das wäre für mich irgendwie wie Mord... So können die Gefühle für etwas Virtuelles mit der Realität kollidieren *seuftz*

Aber gegen Gefühl ist kein Kraut gewachsen :herzen:
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Re: Userschwund - Ursachen und Strategien

Beitragvon Lizzi » Mi 02 Apr, 2014 16:56

Keine Ahnung wie ich zu Antamar kam... irgendwie war ich auf der Suche nach irgendwelchen Browserspielen um mich abzulenken. U.A. tauchte auch Antamar auf. Ich fand die relativ freie Charaktergestaltung geil, die Moeglichkeit sich die Zeit einteilen zu koennen, also viel Zeit dann auf Wanderschaft gehen zB oder Kurzarbeiten mit RP zwischendurch, oder wenig Zeit, lange Reisewege bzw lange Arbeitszeiten.

Da ich bis heute kein vergleichbares (Computerspiel generell!! gefunden habe bin ich immer noch dabei... Und solange niemand die Server abschaltet bleibt das auch so.
Antamar macht suechtig :o_O: ............IS EGAL............. :ila:
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Re: Userschwund - Ursachen und Strategien

Beitragvon Guur » Mi 02 Apr, 2014 18:26

Ich denke auch, dass diese Kombination von unterschiedlichen Spielstilen, zwischen denen man relativ schnell wechseln kann, den Reiz von Antamar ausmachen. Man kann seinen Char länger und kürzer arbeiten lassen, auf Reisen gehen, Questen bestehen, RP betreiben, oder sich auch mal eine Zeit lang gar nicht drum kümmern.

Andererseits ist es auch richtig, dass Antamar den Charme von Wollsocken und holländischen Klompen gegenüber anderen Computerspielen hat, die eher auf einer High-Heel-Grafik daher kommen, und dass deshalb nur wenige Spieler bei Antamar dauerhaft einsteigen. Vielleicht hätten wir auf einer Buchmesse sogar mehr Erfolg als auf einer Spielemesse, aber stört das jetzt wirklich so sehr? D$A war sicherlich ein Zugpferd, aber wer sagt, dass es den PnP-Spielen anders ergeht als Antamar? Die Rollenspiele (Drakensang, Elder Scrolls, etc.) haben sich ja nicht umsonst dem Mainstream der Grafik-Giganten angepasst, denn die müssen der Mehrheit der Spieler ja auch entsprechend etwas bieten, sonst gehen sie unter. Antamar hingegen unterliegt keinem Konkurrenzkampf und kann sich das Nischen-Dasein eigentlich leisten. Und wer weiß schon, ob es nicht mal - nach all dem Grafik-Hype - wieder eine PnP-Renaissance gibt, in der Antamar dann vorne liegt, weil man sich hier den Heldenbogen ja auch ausdrucken und damit am Tisch spielen kann.

Je länger Antamar existiert, desto mehr Spieler werden wir auch gewinnen. Wenn ich mir ansehe, welchen Erfolg der Anfänger-Chat hat, so kann ich nicht sagen, dass es bergab gehen würde. Da kommen doch wirklich immer neue Spieler hinzu, die auch ganz interessierte Fragen stellen. Das sieht gar nicht danach aus, dass sie schnell wieder weg wären. Ok, vielleicht machen manche von denen nicht so gern RP, oder haben keine Zeit dafür, aber Antamar ist ja auch nicht umsonst so konzipiert, dass man es auch solo spielen kann (nur ZBs, Questen und Rathaus-Arbeit).

Das Antamar zu kampflastig wurde, war mal eine zeitlang so. Momentan habe ich eher den Eindruck, als ob viele ZBs und Questen hinzu gekommen sind und noch immer hinzu kommen, die weniger auf Kampf aufbauen und in denen eher andere Fertigkeiten abgefragt werden. Persönlich gefällt mir das auch besser als stumpfsinniges Rumgekloppe. Klar muss das auch mal sein, aber es sollte sich alles in einem gewissen Maße abspielen, damit es nicht langweilig wird.

Ich bin übrigens auch über D$A hier hin gekommen. Und ich fand es damals aber schon prima, dass ich nicht gezwungen war, RP zu machen. Nicht, dass ich etwas dagegen hätte, aber ich habe einfach keine Zeit, um mal eben so ein Wochenende für eine RP-Runde zu opfern. Und als Antamar unabhängig wurde, fand ich das noch besser, weil sich damit eine Welt eröffnete, die noch mehr Freiheiten bot und die man selbst ausgestalten konnte und noch immer mitgestalten kann.
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Re: Userschwund - Ursachen und Strategien

Beitragvon Goldauge » Fr 04 Apr, 2014 00:09

Ich wollte eigentlich keinen "Senf" mehr dazu tun - aber ich kann´s nicht lassen:

Was ich besonders und zwar ganz besonders an Antamar finde --> es ist kostenlos und es wird nicht mit "kauf xx für 10€" dann geht´s schneller usw. gearbeitet. Dann wär ich auch so sofort hier weg.

Ich bin jetzt auch schon länger hier unterwegs und muss leider mal die Waschweiberphrase dreschen: Früher war alles besser ....
Dies gilt allerdings nur für die RP-Situation. In 2008/2009/2010 konnte man selbst Samstags morgens on gehen und konnte RP machen, was echt Spass gemacht hat. Und heute ? Haben wir (von mir vermutet) 3 Spieler in VH und wahrscheinlich die gleichen in ET. Selbst die in den früheren Jahren aktiven RPler sieht man nicht mehr RP machen, obwohl sie noch aktiv sind. Das stimmt mich traurig, da ich ganz andere Zeiten kennen gelernt habe.

Da ich mit Absicht keinen Kampfchar spiele (zugegeben, ich habe damals bei Anmeldung andere Erwartungen gehabt... / ist aber nicht schlimm..) war mein Hauptaugenmerk eher auf RP und Proben ausgerichtetet.... so kann man sich täuschen... auch nicht schlimm .. ich habe mich ja entschieden...

Für mich stellt sich mittlerweile neben der Frage nach Userschwund auch die Frage nach RP-Schwund .. warum..und ich glaube die Frage ist nicht ohne Brisanz ....

Ich wünsche allen weiterhin ein tolles Spiel
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Re: Userschwund - Ursachen und Strategien

Beitragvon Kuolema_ » Fr 04 Apr, 2014 08:56

Ich bin zu Antamar gekommen, als es noch ein DSA-Browsergame war. Damals hat mich einfach alles interessiert, was mit DSA zu tun hatte :)

Ich habe seither nicht durchgehend gespielt, bin aber immer wieder zu Antamar zurück gekommen, wofür vor allem folgende Gründe ausschlaggebend waren:

* Ich kenne kein anderes Browsergame, dass mir so viele verschiedene Geschichten (Quests, ZBs) bieten kann bzw. bei dem ich mit meinen Charakteren Abenteuer erleben kann, die auch mit einer guten Story aufwarten und kein reines Geklicke sind (wenn mir etwa Quests wie die Kriminalgeschichte in Galfar anschaue, dann finde ich, dass Antamar in der Hinsicht z.B. auch Herakon überlegen ist).
* Antamar kann man wunderbar nebenher spielen, man muss nicht regelmäßig online sein, jeden Schritt optimieren usw. um irgendwelche Ranglisten zu knacken, nicht überfallen zu werden usw., sondern kann sich auch einfach ganz entspannt an guten Geschichten erfreuen, neue Orte erkunden usw.
* Antamar bietet mir die Möglichkeit, mich aktiv an der Entwicklung von Inhalten zu beteiligen. Ich kann das Spiel nicht nur passiv konsumieren, muss nicht alles, was mich stört einfach so hinnehmen, sondern kann mich selbst einbringen.

Das oft erwähnte Rollenspiel spielt für mich bei Antamar übrigens nur eine untergeordnete Rolle. Das liegt zum einen daran, dass ich auch bei Rollenspielen spannende, epische Geschichten suche (d.h. freies RP interessiert mich weniger) und zum anderen daran, dass es mMn für Rollenspiele geeignetere Plattformen gibt (bzw. ein RP im Chat - mMn - keine echte Gruppe ersetzen kann).
Du interessierst dich für Dunkelzwerge und Krimis? Ich suche noch einen Co-Autor bzw. eine Co-Autorin für eine Kriminalqueste auf der Zitadelle von Kebiralosch. Bei Interesse -> PN.
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Re: Userschwund - Ursachen und Strategien

Beitragvon Tica » Fr 04 Apr, 2014 13:35

Es gibt ganz viel, was ich an Antamar mag, sonst wäre ich schon lange nimmer hier. Spiele schon seit einigen Jahren inzwischen hier. Alles aufzuzählen wäre müssig, denn :ila:

Was ich nicht mag:
Spieler, die im Chat damit protzen, dass man keinen Orden, keine Bank oder sonstiges braucht weil man sich ja einfach so viele Accounts basteln kann, dass man sich an die strategischen Punkte immer einen Char hinstellt, den man dann als Bank, Lager und Zeughaus mißbrauchen kann. Das einige das in der Tat so handhaben, sieht man an den zahlreichen Transaktionen in den Straßenchats.

Für die Rollenspieler, die mehr als einen Account haben, dass aber nicht ausnutzen sondern einfach nur die unterschiedlichsten Chars spielen wollen, haben ich dabei durchaus Verständnis , ich hab selbst schon mit dem Gedanken geliebäugelt, weil ich gerne noch einen weiteren Char hätte, aber von meinen drei dafür auch keinen aufgeben möchte.

Daher würde ich mir wünschen, dass man dafür eine andere Lösung findet, als die die Multis stillschweigend zu tolerieren, wie es zur Zeit der Fall ist. Es wäre doch wesentlich sinnvoller, wenn man offiziell mehr Chars als die bisher erlaubten drei haben dürfte und zwar innerhalb eines Accounts.

Was mich im Spiel stört, ist der verzögerte Wechsel von Char zu Char. Das hat man wohl deshalb gemacht, um die Spieler anzuregen, ihre Stimme abzugeben um Antamar bekannter zu machen. Allerdings glaube ich, dass man so die Seiten nicht wirklich häufiger anklickt, sondern eher verärgert auf die Verzögerung reagiert.

Könnte man nicht beim ersten Einloggen ein Fenster mit den Links aufgehen lassen, damit man täglich komfortabel seine Stimme für Antamar abgeben kann? So etwas klickt man doch deutlich lieber an, wenn man das Spiel mag und ist nicht verärgert weil man dauernd warten muss. Vielleicht geht es ja noch anderen so?

Auf Bitte einer Userin aus dem Antamar-Chat rege ich auch an, neuen Spielern die Möglichkeit zu geben, Antamar mit einem schon entwickelten Char zur Probe für einen begrenzten Zeitraum zu spielen. Damit können sie sehen, wie reizvoll Antamar sein kann, wenn die Chars ein wenig ausgebaut sind und es gäbe weniger "Karteileichen" von denen, die sich einen Account basteln, drei Tage spielen und dann wieder abhauen, weil ihnen das Spiel doch nicht zusagt.

Und noch eine Bitte möchte ich an der Stelle formulieren,. Die geht an die geübten Rollenspieler, die es nicht lassen können, Neulingen in den Straßenchats besserwisserisch und belehrend übers Maul zu fahren, wenn die Fehler machen oder die Chars nicht "wikigerecht" beschrieben sind. Lasst es doch bitte , Antamar zuliebe, einfach sein. Süffisante Bemerkungen von oben herab vertreiben nämlich Neulinge schnell.
Ich selbst hab mich mal ein ganzes Jahr zurückgezogen und in keinen Straßenchat mehr geschaut, weil mich jemand bei zaghaften RP-Versuchen gleich anfuhr (und das nicht gerade höflich). Bin aber trotzdem auf Antamar geblieben, denn , wie schon gesagt :ila:
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Re: Userschwund - Ursachen und Strategien

Beitragvon Mitsune » Fr 04 Apr, 2014 14:03

Tica hat geschrieben:... oder die Chars nicht "wikigerecht" beschrieben sind. Lasst es doch bitte , ...

Nö, warum auch?
Letzlich ist das Wiki eine Instanz und die Inhalte sind es durchaus wert beachtet zu werden. Abgesehen von der Arbeit, die da drin steckt, ist einigen auch durchaus daran gelegen, eine stimmige Spielwelt aufrecht zu erhalten. Insofern finde ich es auch nicht angemessen, das wissentlich zu ignorieren. Wenn z.B. Rassen nicht spielbar sind (Dunkelelfen) dann gilt das. Und wenn ich dann in einer Charbeschreibung lese: "Das ist kein Licht- sondern ein Dunkelelf", dann steht da für mich: "Das ist eine Knackwurst." Sowas erwähne ich dann auch schon mal zwischen den Zeilen. :mrgreen:

RP kann man schwer beurteilen. Wenn man eine Sinnenschärfeprobe meint zu brauchen, um jemanden auf der Straße zu treffen, dann mag man das so handhaben Ich würde da zwar eher her raten: Brille? Fiel****! - aber das ist wohl eher ein Beispiel für eine persönliche Geschmacksfrage.
Was weniger Geschmacksfrage ist, ist Verquickung von Spieler- und Heldenwissen. Oder "unfangbare" Verbrecher. Die sich in Luft auflösen, wenn's eng wird. Auf sowas darf man gern hinweisen, wenn man mich fragt. Insofern würde ich das mal nicht so absolut sehen mit, lasst das mal lieber sein. Ich schätze es im übrigen sehr hoch ein, wenn Spieler auch bereit sind, ihre Chars die Konsequenzen ihres Handelns erleiden lassen. Da trennt sich für mich dann die Spreu vom Weizen.
Davon abgesehen ist es in jedem Fall so, dass man jegliche Kritik in einer Form äussern sollte, die es dem Kritisierten auch ermöglicht, diese anzunehmen. Das sollte also in keinem Fall ein persönlicher Angriff werden. Das muss ich aber hier sicher nicht nochmal erwähnen, das wissen wir ja alle schon längst und pflegen gemeinhin einen freundlichen Umgang, gell?

Egal, wenn man einen Anlaß für berechtigte Kritik findet, dann sollte man das auch ansprechen.
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Re: Userschwund - Ursachen und Strategien

Beitragvon Tica » Fr 04 Apr, 2014 14:43

Hmm, ich fürchte da hast du meine Bitte gründlich missverstanden.

Es geht nicht darum, dass man Neulinge oder Unerfahrene im Rollenspieler nicht auf das Wiki oder Fehler im RP hinweisen soll. Nur die Art und Weise wie das mitunter geschieht wollte ich anprangern.

Wenn jemand nur mitliest und sich urplötzlich, ohne ooc ein Hallo oder Guten Tag abzuliefern, an einen Neuling wendet und dem süffisant überheblich seiner Fehler vorhält, macht das keinen Spaß. Auch den anderen Mitspielern nicht, die sich vielleicht gerade bemühen den/die Neue(n) zu integrieren.

Ein freundlicher Hinweis auf etwaiger "Fehler" kann hingegen immer nur hilfreich sein. Da sind wir uns absolut einig.
Zuletzt geändert von Tica am Fr 04 Apr, 2014 15:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Userschwund - Ursachen und Strategien

Beitragvon Arne.Kruft » Fr 04 Apr, 2014 14:58

Midnight kam über Empfehlung zu Antamar :!:
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Re: Userschwund - Ursachen und Strategien

Beitragvon Askaian » Fr 04 Apr, 2014 15:21

Na, dann will ich auch einmal schreiben, wie ich nach Antamar gekommen bin.
Eigentlich war ich auf der Suche nach einem Browsergame. Früher gab es tausende ähnliche Spiele, die immer darauf aufbauten Ressourcen zu Sammeln und sie anderen weg zu nehmen. Ich wollte aber etwas spielen, bei dem man nicht dazu gezwungen ist ein großes zeitpensum zu opfern und man langfristig denken kann. Also bin ich damals durch ein Browsergameportal auf Antamar gestoßen, wobei es damals noch DSA war.
Damals konnte man nur drei Archetypen wählen. Die Spielwelt war auf Tralop und einen Weg um den See begrenzt. Es gab eigentlich auch nur ein dutzend Zufallsbegegnungen. Trotzdem hat es mir Spaß gemacht. Einer der Vorteile war einfach, das man immer mal wieder reingucken konnte. Auch wenn es nicht wirklich viel zu tun gab.
Dann wurde ein Hobbyprojekt von mir uo-mittelerde aus lizenzrechtlichen Gründen eingestellt. Etwas im Bereich rollenspiel wollte ich mit entwickeln. Es wurden damals die ersten Helfer gesucht. Also habe ich einige Texte für Tavernen gesucht, angedacht war so eine Art nichtbegegnungen, wenn man eine Taverne betritt. Ich habe mich dann freiwillig gemeldet und ein bißchen was geschrieben. Irgendwie klappte damals die Kommunikation nicht und ich bin dann einige Zeit einen getrennten Weg von Antamar gegangen.
Kurz kehrte ich dann wieder, als einige Gebiete im Norden ohne Karte bereisbar wurden. War aber ziemlich schwer dann selber auf der eigenen DSA Karte sich die Wege suchen zu müssen. Warum ich dann wieder eine Pause genommen habe, weiß ich nicht.
Als ich wieder zu Antamar stieß, war es kurz vor dem Verlassen des DSA Hintergrunds. Schade, das ich Antamar in der damaligen DSA Pracht kaum mitbekommen habe.
Plötzlich war wieder alles anders. Die ganze Spielwelt schrumpfte auf weniger als 10 Orte. Aber emsig wurde daran gearbeitet innerhalb von nicht mal einem halbem Jahr eine neue Spielwelt zu erstellen. Überall gab es Diskussionen und ich entschloss mich auch wieder mitzuarbeiten. Den letzten Anstoß gab das A-Team, das sagte, sobald die Zwergenstädte in den Schwarzkuppen beschreibungen haben, kommt das Gebiet hinzu. Also hockte ich mich einen Abend lang hin und gab den Orten ihre beschreibung.
Kurz darauf habe ich mich dann mit AOQML befasst. Die Sprache war damals auch noch ziemlich neu. Den eigenen Editor gab es noch nicht, also musste ich noch auf einem eigenen HTML-Editor schreiben. Entsprechend voller Fehler waren auch die ersten Codes. Zufallsbegegnungen waren noch auf php. Und es dauerte damals daher etwa 3 Monate, bis man seine Zufallsbegegnung im Spiel finden konnte. Questen hatten so gut wie keine Korrektoren im Wiki. Meine erste Queste kam daher fast 2 Jahr nach Erstellung ins Spiel. Aber man freute sich wie ein Schneekönig wenn ich meine eigene ZB ersmals im Spiel sah.
Mit der Dezentralisierten Mitarbeit hatte ich dann auch endgültig Motivation mich an der Entwicklung von Antamar zu beteiligen. Seit dem lässt mich das Spiel auch nicht mehr los. Immer wieder denke ich mir: " Wie cool wäre es wenn ich jetzt ..." und als nächstes kommt mir der Gedanke: "Hey warte mal ich kann das machen... !"
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Re: Userschwund - Ursachen und Strategien

Beitragvon Lindwurm » Sa 05 Apr, 2014 15:21

Tica hat geschrieben:Auf Bitte einer Userin aus dem Antamar-Chat rege ich auch an, neuen Spielern die Möglichkeit zu geben, Antamar mit einem schon entwickelten Char zur Probe für einen begrenzten Zeitraum zu spielen.


Scheint mir sinnvoll, wenn Gaddezwerch da nichts dagegen hat, könnte man - es kann mit meiner Freizeit eigentlich nur noch bergauf gehen - in den Archetypen etwas entsprechendes einbauen --> hier wäre dann auch denkbar, dass die erspielten EP gespeichert werden und nach Ablauf von meinethalben 30 Tagen der Charakter auf ursprünglicher Archetyp mit 3000 + erspielte EP zurückgesetzt wird; überhaupt könnte ich mir einen fakultativen Fertigkeitsresetknopf nach ca. 30 Tagen als sehr motivierend vorstellen; viele haben sich verklickt, aber die 2000 (insgesamt 5k) EP lassen sich nicht so einfach wieder sammeln, also spielt man nicht ganz zufrieden weiter; ggf. wäre so ein Menüpunkt aucvh über die Kaianlagen denkbar. Neben den Reisen zu den verschiedenen Orten --> "Reise in die Vergangenheit".
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Re: Userschwund - Ursachen und Strategien

Beitragvon Schattenrose » Sa 05 Apr, 2014 16:12

Tica hat geschrieben:Auf Bitte einer Userin aus dem Antamar-Chat rege ich auch an, neuen Spielern die Möglichkeit zu geben, Antamar mit einem schon entwickelten Char zur Probe für einen begrenzten Zeitraum zu spielen.
Ui, sehe ich jetzt erst =D

Was ich eigentlich meinte, dass man mal reinschnuppern kann ohne erst einen Account erstellen zu müssen. Das war bei mir die größte Einstiegsbarriere. Es würde zumindest die Menge der Level 0-3 Karteileichen reduzieren und vielleicht mehr Leute motivieren ins Spiel zu schauen.

Sozusagen die Hemmschwelle senken.

Problematisch wäre es dann allerdings, wenn dann die Probe Charaktere nur erstellt werden um im Chat herum zu zu Flammen oder um sie für Exploits ausnutzen.

Vielleicht das ganze als so eine Art: "So Spielt sich Antamar." Minispiel mit einer Handvoll Questen in einer kleinen Umgebung mit Temporären Spielcharakteren.

Aber bei so was dann würde das RP zu kurz kommen, weil nicht vorhanden. Schließlich besteht Antamar ja nicht nur aus herum Klickerei.

Ach ist das schwer da eine vernünftige Idee auszubrüten :wallbash:
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Re: Userschwund - Ursachen und Strategien

Beitragvon Lindwurm » Sa 05 Apr, 2014 17:06

Ganz ohne Registrierung sehe ich kritisch - E-Mail und Bestätigung ist ja nicht so kritisch wie bei anderen Spielen;
Eine neue Umgebung würde das Spiel ad absurdum führen und das Missbrauchspotential bei - worst case - hunderten Charakteren auf one Click Basis mit gelevelten Fertigkeiten ist gigantisch.

Einen kleinen temporalen Sprung in die Heldenzukunft und oder Vergangenheit sehe ich mäßig kritisch...ansonsten gab es ja auch irgendwo in den Plänen die NSCs.
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