Lesbares Buch ?

Wer helfen will, sollte hier mal schauen...

Moderator: A-Team

Lesbares Buch ?

Beitragvon Aigolf » Mi 06 Jan, 2021 18:47

Kann man das als Lesbare Buch Geschichte adaptieren ? Es gibt doch diese Heldenleben Reihe , wäre das da einbindbar ? Edit ; Sehe das es Wissenschaftliche Fachbücher sind .


Es geschah im Jahr 995 NZ, als das heilige Kaiserreich unter Kaiser Valerian II. Faustus alle Recken dazu aufrief, einen Drachen zu erschlagen und seinen Kadaver dem Schreiber vorzulegen, auf das die schnellste Drachenjägertruppe Auszeichnung und Belohnung erhalten möge.

Von allen Kontinenten, aus allen Ländern, von Nah und Fern, unabhängig ihrer Zugehörigkeit, ihres Glaubens oder ihrer Kultur, strömten Abajaiden, Mittelländer, Halborken, Eisenzwerge, Norlander, Cronarhi, Trollinger, Norroh Halblinge, Steppenelfen, Lichtelfen, Halbelfen und Dûn-Zwerge, Männer und Frauen herbei.

Auch Gerion von Norbrak, glorreicher Krieger der Kriegerschule von Andarea, aus dem heiligen Kaiserreich vernahm den Ruf und zog aus, mit dem ruhmreichen Zarodan von Antrat, Kaiserreicher und Krieger der Kriegerschule zu Xavern und Wargarok, Halbork von Geburt, ausgebildet in der Kaisersteiner Schule der Kriegskunst, Gewinner des Turniers "Kriegerakademie zu Xavern sucht die Besten" und Radamek von Berenhavn, um den gefürchtetsten Drachen in der Gegend zu erschlagen. Dieser Drache, so gewaltig und böswillig, riesenhaft von Statur und in schwarzer Färbung, mit schimmernden Schuppen, machte bereits seit Jahren den ansässigen Bauern das Leben schwer, indem er ihre lieblichen Töchter raubte, die Felder verwüstete und das wertvolle Vieh riss. Nachdem mehrfach, ein beachtliches Kopfgeld auf den Drachen ausgesetzt worden war und sich ebenso oft, stattliche Ritter, in glänzenden Rüstungen, mit edlen, von zwergischer Machart behangenen Kettenhemden dem Drachen stellten, kehrte nie einer jener RittKriegerakadeGeriom von Norbrak stand am Fuß der zerklüfteten Berge. Seine langen, schwarzen Haare umspielten im Wind sein Gesicht, während er die kaum sichtbaren Spuren des Drachen aufnahm. Behände erklommen sie zu viert die steilen, kargen Hänge, bemüht keinen Laut von sich zu geben, um den Drachen Mardruk, wie er in den Geschichtsbüchern verzeichnet ist, nicht zu wecken. Donnergrollen hallte im Tal zurück, während der Himmel sich verdunkelte und von Blitzen durchzogen wurde. Unzählige Hagelkörner schlugen auf die tapferen Helden ein, als die Natur ihnen ihre volle Gewalt entgegenwarf. Ohne ein Wort kämpfte die furchtlose Gruppe sich, fast ohne Sicht, durch das gefährliche Territorium Mardruks. Am Abend des ersten Tages stieß Zarodan von Antrat mit seinen, mit Lappen umwickelten Orkhauerstiefeln gegen die bleichen Gebeine eines ruhmlosen Ritters. Müde und erschöpft bereiteten sie dem glücklosen Unbekannten eine letzte Ruhestätte und setzten ihren Weg durch die unwirtliche Gegend fort. In der Nacht war der Hagelsturm in Regen übergegangen und hatte sich bis zum Morgen in Schnee verwandelt. Durch diese bittere Eiseskälte zogen unsere vier Streiter mutig und entschlossen ihrem Ziel entgegen! Da! Endlich! Der Eingang in die Höhle ward gefunden! Blutige Spuren der neuerlichen Mahlzeit des Drachen lieferten den entscheidenden Hinweis: Der Drache Mardruk war in seinem Hort! Halbork Wargarok fletschte grimmig die Zähne, als er mit den anderen in die tiefschwarze, modrige Heimstatt des garstigen Drachen schritt. Nach fast einem halben Tagesmarsch in stickiger Luft, umgeben von den seltsamsten Geräuschen und Schatten, die den mutigsten Helden bereits in die Flucht getrieben hätten, wurde am Ende des Ganges ein rötliches Glühen von den Wänden reflektiert. Der Gang weitete sich zu einer gigantischen Höhle, gesäumt von bizarr anmutenden Felsformationen. Inmitten dieser Felsen lag auf einem Berg von Gold, alten Münzen, Edelsteinen und wertvollstem Schmuck, der Drache Mardruk. Gesättigt von seinem grausigen Mahl führte der Drache einen unruhigen Schlaf. Giftiger Atem strömte aus seinen Nüstern, tödlicher Speichel tropfte von seinen spitzen Zähnen. Seine rasiermesserscharfen Klauen zuckten nervös, während sich die Helden in den Schatten der Höhle verbargen und leise beratschlagten, wie nun vorzugehen sei.

Offen oder heimlich? Frontal oder über die Flanken? Und während die Helden noch leise flüsternd beratschlagten, erhob der Drache sein mächtiges Haupt, stieß eine giftige Atemwolke aus und ließ die Höhle unter seiner Stimme erzittern. Radamek von Berenhavn, durchaus in der Lage, die alte, magische Sprache der Drachen zu verstehen, wenngleich auch nicht vermochte sie selbst zu sprechen, übersetzte seinen Freunden die Worte des Drachen "Wer wagt es meinen Hort zu betreten? Ich bin Mardruk, der Unbarmherzige und ich werde euch zerschmettern!" Die vier Helden traten mutig und entschlossen aus ihrer Deckung und dem Drachen entgegen. Als der Drache sie sah, schnaubte er verächtlich, sprang behände auf seine vier Pranken und spie ohne Vorwarnung eine tobende Feuerwalze auf unsere Helden. Zwar war der Drache auf seinem Berg aus Geschmeide und Gold zu weit weg, um mit seinem Drachenatem unseren heroischen Recken etwas anhaben zu können, doch raubte seine hinterhältige Attacke jedem den Atem. In der Kriegskunst meisterlich geschult, erkannten die Krieger sofort, dass der Drache sich zu seinem erhöhten Standort somit einen weiteren Vorteil hinterlistig erschlichen hatte. Die ungewohnte Umgebung und der unbefestigte, wenngleich auch verführerisch glänzende, wertvolle Untergrund, taten ihr übriges, um den vieren eine zusätzliche Hürde zu bereiten.

Kampfeslärm, Schreie und Waffengeklirre erfüllten die Höhle. Die Luft roch nach Blut. Aber nicht nur unsere Helden waren nach etlichen Minuten des unerbittlichen Kampfes angeschlagen, auch der Drache blutete aus mehreren klaffenden Wunden. Mardruk wand sich herum, peitschte mit seinem dornengespickten Schwanz herum und traf Zordan unerwartet mitten auf die Brust. Benommen taumelte der Held zurück, doch bevor er zu Boden stürzte, sodass der Drache Mardruk ihm mit seinen mächtigen, klauenbewehrten Pranken den Todesstoß verpassen konnte, stand Gerion neben ihm und wehrte den Schlag mit seinem sagenumwobenen Schwert ab. Mardruck zuckte schmerzerfüllt zurück und bemerkte nicht, wie derweil Wilhelm leichtfüßig und behände über den stark gepanzerten Rücken des Drachen zu dessen Kopf kletterte. Der Atem des Drachen ging rasselnd. Seine gelben Augen, zu zwei dünnen Schlitzen zusammengekniffen fixierten die beiden zu seinen Pranken stehenden Krieger. Mardruks Kopf schoss nach vorne, während sein Maul gefährlich nach den beiden Helden schnappte und diese nur knapp verfehlte. Mit aller Mühe hielt sich Wilhelm an einer Rückenschuppe des Drachen fest, glich die schnellen, unvorhersehbaren Bewegungen des Drachenkörpers aus und fand wieder festen Stand. Der nächste Stoß des Drachen würde tödlich für Zordan und Gerion enden! Radamek von Berenhavn hatte sich leise und unbemerkt zur ungeschützten Seite des Drachen geschlichen, hob einen kinderkopfgroßen Edelstein auf und schleuderte ihn mit aller Kraft auf den Drachen. Abgelenkt durch diesen verwegenen Schachzug, drehte der Drache sich herum und hieb nach Radamek. Dieser sprang vor, direkt unter die entblößte Kehle des Drachen! Wargarok ließ einen haarsträubenden Kampfschrei, zu Ehren seiner Götter, in der Halle erschallen und trieb seine mächtige Waffe zwischen zwei Drachenschuppen hindurch, direkt in den Nacken des Drachen. Zarodan und Gerion nutzten die Ablenkung und hieben mit nahezu übermenschlicher Kraft auf den Hals des Drachen. Heißes Drachenblut schoss wie eine Fontäne aus dem Leib, als Mardruk diese tödlichen Wunden zugefügt wurden.

Mardruk gab ein letztes Röcheln von sich. Er hatte heute wahrlich sein letztes Feld verwüstet, sein letztes Vieh gerissen und die letzte Bauerntochter gefährdet. Tot brach der Drache auf seinem von Blut durchtränkten güldenen Hort zusammen. Immer noch etwas erschöpft vom Kampfesgetümmel, sammelten die Helden etliche Dinge aus dem Drachenhort zusammen. Da aber die Anzahl der Dinge wahrlich unvorstellbar groß war, schlummert der Schatz, tief verborgen in unwirtlicher Gegend, noch immer und wartet darauf, gefunden zu werden
Der Zug des Herzens ist des Schicksals Stimme.
Du bist deine eigene Grenze, erhebe dich darüber.
Flüchtig wie Träume und Schatten,unberechenbar wie der Tau und der Blitz,so ist das Leben
Weltenbauer Südkontinent
Benutzeravatar
Aigolf
Globaler Kanzler Süd
Globaler Kanzler Süd
 
Beiträge: 11867
Registriert: Mi 21 Feb, 2007 18:38
Wohnort: Witten
Heldenname: Gorian von Norbrak
Mitglied bei: Die Hände des Schicksals

Re: Lesbares Buch ?

Beitragvon Der ohne Namen » Sa 09 Jan, 2021 13:52

Kannst du gerne machen wenn du bei meinen Abenteuergeschichten (Heldenleben 1-18) die Bezeichnung und Warentag änderst,
z.B. in: Reisen und Abenteuer Band 1-18 (evtl. kann man dann auch die ein oder andere weglassen).

viel Erfolg!
Wer Morgens zerknittert aufsteht, hat den ganzen Tag über Zeit sich zu entfalten!
Der ohne Namen
Glücksritter
Glücksritter
 
Beiträge: 46
Registriert: Mi 25 Nov, 2020 15:27
Heldenname: Wampo von Fauststeinberg
Mitglied bei: ferrum pugnus


Zurück zu Die Welt Antamar :: Mitarbeit & Kreativität



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast