Was macht man eigentlich gegen unbewusste Aggression? (um mal kurz das Thema zu wechseln) Die sich, mh, welches willkürliche Beispiel fällt mir da spontan ein.. *schnipp* genau! Die sich zum Beispiel gegen Ignoranz richtet?
Ich will schließlich wissen, was so ein Wort für ein Vorbild braucht. *betrachtet das spielende Wort durch das Palastfenster*
How much wood would a woodchuck chuck if a woodchuck could chuck wood?
Unbewusste Aggression ist paradox. Aggression ist immer Verhalten. Verhalten wird aber, wenn es affektiv ist, immer auch bewusst. Wenn du unterschwellige Wut meinst: Dagegen kann man was machen, indem man sich seiner eigenen Überlegenheit bewusst wird. Dann wird derjenige, der Wut verursacht, zum Hampelmann.
Mein Name ist Hose!
Wer anderen eine Grube gräbt, der ... ist ein Zwerg.
Kann derjenige, der Wut verursacht, in deinen Kopf schauen? Du musst die Wut und deine Überlegenheit nicht explizieren. Du musst dir dessen nur bewusst werden. Das allein hilft schon.
Mein Name ist Hose!
Wer anderen eine Grube gräbt, der ... ist ein Zwerg.
Ich vermute einfach, dass derjenige weniger Menschenkenntnis mitbringt als ein Kanten Brot, um zu merken, dass er abgewertet wird. Trotzdem ist das Arroganz. Die meisten besitzen dann doch einen solchen Radar. Der Punkt ist: ich will mich nicht überlegen fühlen, sondern verstanden. Überlegenheit zieht Mauern, Verständnis reißt sie ein. Klingt komisch, ist aber so. Die Frage bleibt: ist es auch Arroganz, wenn man davon ausgeht, dass Person X nie in der Lage sein wird den persönlichen (moralischen) Standard zu erfüllen (sie ist sicher nur Produkt Ihrer Umgebung. Oder der Medien. Ballerspiele, keine Freunde..) sodass sie deshalb ein mildes Lächeln, gepaart mit einem Freibrief sämtlich idiotischen Handelns erhält? Weißt Du, was ich meine?
Wenn nicht: guck Dog Ville.
How much wood would a woodchuck chuck if a woodchuck could chuck wood?
Ich komm etwas dahinter, auch wenn ich dich nicht komplett verstehen (im Wortsinne) werde. Du bist ja bewusst wage, um dich zu schützen, und diesen Selbstschutz respektiere ich. Wie gesagt: Verhalten kontrolliert zu zeigen kann die eigene Überheblichkeit vertuschen. Dazu muss man bedacht und nicht impulsiv handeln, was natürlich dazu führen kann, dass man als unauthentisch wahrgenommen wird. Wenn du verstehen willst, musst du die selbe moralische Ebene einnehmen und dann dein eigenes Verhalten, Denken und Urteilen beobachten, das klassische Selbstreferenz-Programm. Immer unter der Prämisse: Welchen Vorteil hat dieses Verhalten auf kurze Sicht? Was kann das bei meinem Gegenüber emotional auslösen? Den moralischen Standard kann die Person erfüllen, wenn du sie anleitest. Moral leitet sich ja ultimativ aus dem Verlangen, prosozal zu handeln, ab. Wenn du der Person also aufzeigst, wie unsozial sie sich verhält, dann wird sie sich im ersten Moment zu entschuldigen/rechtfertigen versuchen. Aber sie wird lernen (Hammering-in-Effekt), irgendwann. Wenn absolut nicht,dann gibt es zwei Möglichkeiten: 1) Du bist der Person egal. 2) Yeeeeehaaa, Soziopathenparty!
Mein Name ist Hose!
Wer anderen eine Grube gräbt, der ... ist ein Zwerg.
Super, danke. Das hat mir gerade den optimalen Anstoß gegeben, um hinter das Problem zu steigen. Nichts gegen eine gute Grenzerfahrung, Das betrifft auch die Soziopaten und Leute, die Ulk-Wörter fordern.
Den Film schau Dir trotzdem an. Ist mit der Kidman, und mal ein Ausreißer aus dem ganzen sonstigen Schmuh.
Machen'wa nu?
How much wood would a woodchuck chuck if a woodchuck could chuck wood?