Unverdienter Ruhm

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Unverdienter Ruhm

Beitragvon Sokkel » So 23 Dez, 2012 15:21

Sehr verehrte Weltenkundige,

ich wurde zwar als Hochzwerg geboren, aber nie stand mir der Sinn nach Edelsteinen, Stollengraben oder Handelsgütern. Statt dessen fühlte ich mich schon immer zu der Medizin hingezogen. Von meinem Vater deswegen verstoßen, brach ich mit den Traditionen meiner Herkunft und durchstreife Antamar auf der Suche nach Wissen. Irgendwann möchte ich Medikus werden, aber zur Zeit widme ich mich noch dem Studium der unspezifischen Grundlagenfächer.

Schnell lernte ich, dass ich durch mein Geschick bei der Geburtshilfe leicht das Geld verdiene, mit dem ich die Lehrmeister verschiedener Schulen bezahlen kann. So zwänge ich mich immer wieder in das Hebammenkostüm und binde mir einen Mundschutz vor den Bart. Inzwischen flutschen die Kleinen nur so aus den Bäuchen der Mütter, sobald ich Hand anlege und meine Arbeitgeber zahlen mir regelmäßig freiwillig fast das Doppelte der vereinbarten Summe.

Voll Erschrecken habe ich jetzt festgestellt, dass ich mit 8500 Erfahrungspunkten in der Heldenliste auf Platz 96 stehe, also über langgedienten Recken, deren Heldentaten an Lagerfeuern besungen werden. Bitte, das wollte ich nicht. Ich bin kein Held und meine Taten im Kreissaal sind allenfalls Gesprächsstoff für die Damenrunde im städtischen Bad. Mag sein, dass einzelne Goblins inzwischen Angst vor mir haben, aber jeder eines Heldens würdige Gegner könnte mir jeden Knochen aus meinen armen Leib reißen.

Muss ich um dem unverdienten Ruhm ein Ende zu bereiten, meine gut bezahlte Arbeit als Hebamme aufgeben oder handelt es sich nur um ein vorrübergehendes Phänome? Kann ich also darauf hoffen, dass mit zunehmender Häufigkeit meiner Tätigkeit der daraus resultierende Ruhm mit der Zeit wieder sinkt?

Mit den besten weihnachtlichen Grüßen,

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Re: Unverdienter Ruhm

Beitragvon Micha1972 » So 23 Dez, 2012 15:49

Mit dem Ruhm ist das so eine Sache... Allein - die Mütter sprechen überall in höchsten Tönen von Euch. Auch dies wird Eurem Ruf als Geburtshelfer gerecht. Nun ist es auch so, dass die Gegner der großen Kämpfer kaum noch von deren Heldentaten erzählen können, wenn sie als Hackfleisch am Boden liegen. Da habt ihr Glück! Die von Euch zur Welt gebrachten Kinder haben noch ihr ganzes Leben vor sich um Eure Taten zu rühmen.

Nein, mal im Ernst - niedrigstufige Helden steigen schneller im Ruhm als höherstufige. Warum das so ist? Frag mich nicht. Soll wohl ein Ansporn sein denn die höherstufigen Helden können ja auch fast alles besser. Man könnte es damit erklären, dass über einen neu in die Stadt gekommenen Helden mehr getratscht wird als über die alteingesessenen wenn sie eine großartige Tat vollbringen. Vielleicht ist das Balancing da aber auch noch nicht ausgereift. Das kuriose dabei ist: Selbst wenn du nur durchschnittlich bist - wenn alle anderen schlechter sind, steigt dein Ruf trotzdem.
Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner begrenzten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen!

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Re: Unverdienter Ruhm

Beitragvon Elendar » So 23 Dez, 2012 19:17

... grundsätzlich steigert man den Ruf (auch den schlechten) in Anta wohl fast ausschließlich über die Arbeit, bzw. den Untergrund. Reisende Helden haben kaum Möglichkeiten an ihrem Ruf zu arbeiten. Ich könnte mir vorstellen, das das eine Wertschätzung für diejenigen sein soll, die nicht als Powergamer durch die Gegend flitzen: So kann auch der reine RP-Char, der seine Stadt kaum verlässt und nur durch Arbeit Gold und EP verdient, auch in einem Ranking recht weit nach oben kommen ...

Das sollte aber sicher kein Grund sein, sich nur noch als Straßenfeger zu verdingen oder ganz aufzuhören zu arbeiten. Wie Micha schon sagt: Auch ein guter Geburtshelfer kann sich durchaus einen Namen machen. Dein Ruf ist also nicht ungerechtfertigt. Ich schätze an Anta, das sich auch der stillere Spielertyp hier einen Namen machen kann

BTW: Sehr schöne Beschreibung deines "Problems" :Jupp:
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Re: Unverdienter Ruhm

Beitragvon Lizzi » So 23 Dez, 2012 20:30

Ich finds aber schon etwas krass, wenn zB Lizzia als Heldin und Ranja als Schurkin gemeinsam losziehen, gemeinsam aufs Gesicht kriegen oder uesten erfuellen und man dann, nach ner RUndreise Vellhafen, Nordland... wiede rin ET ankommt und Ranja locker flockig auf Schurkenrang 67 ist waehrend bei Lizia garkein Rang mehr vorhanden ist... Dadurch geht mir derzeit der Bibliothekarberuf durch die Lappen :(
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Re: Unverdienter Ruhm

Beitragvon Sokkel » So 23 Dez, 2012 22:52

Vielen Dank für Eure Antworten. Dann kann ich wieder ruhigen Gewissens meiner Tätigkeit nachgehen. Und Danke auch für das Lob :-)
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Re: Unverdienter Ruhm

Beitragvon Pyromaniac » Mo 24 Dez, 2012 07:26

Elendar hat geschrieben:... grundsätzlich steigert man den Ruf (auch den schlechten) in Anta wohl fast ausschließlich über die Arbeit, bzw. den Untergrund. Reisende Helden haben kaum Möglichkeiten an ihrem Ruf zu arbeiten. Ich könnte mir vorstellen, das das eine Wertschätzung für diejenigen sein soll, die nicht als Powergamer durch die Gegend flitzen: So kann auch der reine RP-Char, der seine Stadt kaum verlässt und nur durch Arbeit Gold und EP verdient, auch in einem Ranking recht weit nach oben kommen ...


Dem muss ich widersprechen. Ohne zu reisen und trotz Gulden-Spenden bei jeder Gelegenheit sackt mein Held täglich einige Ränge ab. Den Ruf aufpolieren kann man aber gut mit erledigten Aufträgen der Auftragsbörse. Dazu muss man aber nun mal reisen. :wink:
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Re: Unverdienter Ruhm

Beitragvon Theoran » Mo 24 Dez, 2012 11:59

Pyromaniac hat geschrieben:
Elendar hat geschrieben:... grundsätzlich steigert man den Ruf (auch den schlechten) in Anta wohl fast ausschließlich über die Arbeit, bzw. den Untergrund.


Dem muss ich widersprechen. Ohne zu reisen und trotz Gulden-Spenden bei jeder Gelegenheit sackt mein Held täglich einige Ränge ab.


Der Ruf sinkt/steigt gegen Null, immer wenn man nicht arbeitet. Ich weiß nicht, inwieweit das umgesetzt ist, aber Questautoren können auch in Quests und ZBs den Ruf beeinflussen. Allerdings solle man bedenken, dass es nur einen Ruf gibt und dieser deshalb nur durch eindeutige Ereignisse beeinflusst werden sollte. Das Töten von Orks zählt eventuell nicht dazu, weil dann erstens alle Diebe bei Kämpfen ihren Schurkenrang verlören und zweitens die Orks einen vielleicht nicht als "Held" betrachten, weil man so viele von ihnen getötet hat.
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Re: Unverdienter Ruhm

Beitragvon Lizzi » Mo 24 Dez, 2012 13:42

Naja... aber spielen wir Orks, oder die anderen Rassen? was meine Feinde ueber mich denken beeinflusst doch nicht das was meine eigene Fraktion von mir haelt... Geht ja nicht so nen Riesenork zum naechstbesten Dorf und begintn dort zu erzaehlen, was fuern Schlaechter ich doch bin. Was im Falle ja nur meinen Ruf bei meiner Fraktion steigern wuerde... Orks SIND nunmal unsere Gegner.

Und ja, Schurken muessten "eigentlich" mit dem Feind kollaborieren um ihren schlechten Ruf zu steigern... Sonst waeren sie unter Umstaenden mit einmal Helden.

Das zeigt allerdings auch die Einfachheit des Ruhmsystemes auf. Man kentn mich in der Stadt als Orkenschlaechter. Bedeutet positiver Ruhm. Dennoch steige ich des Nachts in Haeuser ein, klaue kleinen Kindern den Loli.... In der Diebesszene muesste ich nen schlechten Ruf hoch drei haben, bei den ehrbaren Buergern jedoch irgendwie nen Guten .... Die guten Buerger wissen nichts von meiner naechtlichen Taetigkeit, die Diebesszene jedoch schon....
Da auch die Diebe wohl ungern unter der Knute von Orks leben wollen wuerde also das Abschlachten der Orks meinen Ruf bei den Dieben auch nur insofern beeinflussen, als dass ich entweder nen guter Kaempfer bin oder staendig auf die Nase bekomme.



Ich weiss ja nicht, wie komplex das Rufsystem ansich aufgebaut ist und was man "relativ einfach" implementieren koennte....


Meine Ansicht waere, dass man zum derzeit vorhandenen Gesellschaftsruf welcher sich auf die Berufe auswirkt als auch von ihnen beeinflusst wird, noch einen Kriegerruf braeuchte welcher nur ausdrueckt, ob ich ein grosser Krieger bin oder eben nicht. Diesen Ruf koennte man dann fuer militaerische ZB/Auftraege (eventuell zusammen mit Kriegskunst ) verwenden.
Jemand der einen geringen Ruf als Krieger hat bekommt einfache Auftraege, jemand mit viel Ruf als Krieger bekommt dann schwerere Auftraege, mit passenden Belohnungen...

Ist aber nur so ne Idee die mir immer wieder mal durch den Kopf geht.
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Re: Unverdienter Ruhm

Beitragvon Theoran » Mo 24 Dez, 2012 13:55

Lizzi hat geschrieben:Orks SIND nunmal unsere Gegner. [...] Man kentn mich in der Stadt als Orkenschlaechter. Bedeutet positiver Ruhm.


Sehe ich nicht so, der Ruf regelt auch in den Orklanden, welche Arbeiten du annehmen darfst. Die Welt ist doch gar nicht so schwarz-weiß. Ich weiß auch nicht, wen du mit "uns" meinst.

Lizzi hat geschrieben:Und ja, Schurken muessten "eigentlich" mit dem Feind kollaborieren um ihren schlechten Ruf zu steigern


Das sehe ich schonmal gar nicht so! Warum sollte ich auf der Seite des "Feindes" (von wem aus betrachtet eigentlich?) mitmischen, bloß weil ich mich nicht an Gesetze halte?
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Re: Unverdienter Ruhm

Beitragvon Guur » Mo 24 Dez, 2012 14:38

Orks ist keine spielbare Rasse. Und sie sind die Feinde der anderen Völker - also der spielbaren.

Und ja, das Ruhmsystem funktioniert im Orkreich nicht so gut. Da hapert es schon manchmal. Ok, wenn ich im Orkreich ein guter Metzger bin, kann sich das durch die Sklaven und Adoptierten auch in anderen Ländern herum sprechen. Aber sobald es um Berufe geht, die eine gewisse Moral erfordern, beginnt man sich zu fragen, wie man denn jetzt zu dem guten, oder schlechten Ruf in der "Welt" kommt. Da müsste es eine Differenz zu den anderen Reichen geben. Beispiel "Schmuggler": Wenn ich im Orkreich als Schmuggler arbeite, dann hintergehe ich entweder die Orks, oder die anderen Völker. Ich müsste also bei den einen einen guten Ruf haben, während ich bei den anderen einen schlechten Ruf habe. Das ist aber nicht der Fall, ich habe in allen Ländern einen schlechten Ruf. Es funktioniert also nur, wenn ich die ganze Sache rein technisch sehe. Ein erfolgreicher Einbrecher verdient seinen schlechten Ruf, weil er als Einbrecher so erfolgreich ist, so wie der Metzger seinen guten Ruf verdient, weil er ein guter Metzger ist.

Gleiches passiert, wenn die moralischen Maßstäbe verschoben werden - wie bei Robin Hood. Da steht der Scheriff zwar auf Seiten des Gesetzes, aber Robin ist der gute, weil er die Sachen, die er raubt, den Armen gibt.

Die Frage ist also, welchen Sinn eigentlich das Rufsystem hat. Bisher erscheint es ja nur als eine Barriere für Leute, die zwar die Voraussetzungen hinsichtlich der Fertigkeiten und Eigenschaften haben, aber im Berufesystem nicht viel leisten, oder geleistet haben. Vielleicht wird damit auch noch ein wenig reguliert, dass nicht alle als königliche Hofmusikanten, Professoren für Alchemie oder König der Diebe arbeiten. Für die meisten ist es aber wohl nur ein kleines Ärgernis, dass sie sich von Zeit zu Zeit mal wieder hoch arbeiten müssen, um einen bestimmten Beruf ausüben zu können.
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Re: Unverdienter Ruhm

Beitragvon Theoran » Mo 24 Dez, 2012 15:54

Guur hat geschrieben:Gleiches passiert, wenn die moralischen Maßstäbe verschoben werden - wie bei Robin Hood. Da steht der Scheriff zwar auf Seiten des Gesetzes, aber Robin ist der gute, weil er die Sachen, die er raubt, den Armen gibt.


Weder noch: Der Sheriff von Nottingham steht, genau genommen, nicht auf der Seite des Gesetzes, sondern missbraucht seine Befugnisse und Robin Hood ist vor allem königstreu, dessen Abwesenheit die Adligen eben ausnutzen.

Aber ja, dass es nur einen Ruf für die ganze Welt gibt, ist ein wenig irritierend. Ebenso wie die Bezeichnung "Strahlender Held" für jemanden, der eigentlich immer nur im Rathaus geabeitet hat - vielleicht sollte man mit Ruf eben nicht Ruhm, sondern lieber so etwas wie "Zuverlässigkeit" verbinden?
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Re: Unverdienter Ruhm

Beitragvon Guur » Mo 24 Dez, 2012 16:33

Ob der Sheriff in Abwesenheit des Königs nun Gesetze erlässt, weil er die Legitimation dazu hat, oder ob er ein Schurke ist, der die Abwesenheit des Königs missbraucht, spielt doch keine große Rolle. Robin Hood ist der Vogelfreie, der als offiziell als Räuber angesehen wird. Und wenn hier im Spiel jemand als Räuber arbeitet, bekommt er auch einen schlechten Ruf - egal, was er anschließend mit dem Geld macht.

Hinsichtlich der Bezeichnungen gebe ich dir recht. Es sollte zwar die Einteilung in Öffentlichkeit und Untergrund geben, aber es sollten auch Bezeichnungen gefunden werden, die mehr auf ein zuverlässiges Ansehen in diesen beiden Kategorien abzielen als auf moralisierende Schlagwörter.
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Re: Unverdienter Ruhm

Beitragvon Theoran » Mo 24 Dez, 2012 16:46

Guur hat geschrieben:Robin Hood ist der Vogelfreie, der als offiziell als Räuber angesehen wird.


Nicht von König Richard Löwenherz, der ihn ja wegen seiner Ergebenheit bei seiner Rückker adelte. Im Königreich ist nunmal der König das Gesetz und nicht irgendein polpeliger Sheriff.
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Re: Unverdienter Ruhm

Beitragvon Lizzi » Mo 24 Dez, 2012 17:57

Also... ich weiss nicht wie weit ich gehen darf hier im Forum da es eventuell ausarten koennte...

Fakt ist erstmal bei Robin Hood, dass der Sheriff die offizielle Stelle ist die das Gesetz vertritt. Das ist nen Fakt, egal ob der Sheriff das jetzt missbraucht oder nicht, egal was der Koenig davon halten mag... Dann muss der Koenig den Sheriff halt absetzen wenn dieser nicht den Spielregeln folgt. Ist in meinen Augen genauso ein Unding wie das mit Ghaddafi? Irgendwe rist unzufrieden mit der aktuellen Regierung (egal wie sie moralisch agiert) und zettelt nen Aufstand an, der wird niedergeschlagen und die Aufruehrer schreien in der Welt nach Hilfe und kriegen sie auch noch.........


Es treffen also Text und Moral aufeinander.... und auf einmal gibt es auf beiden Seiten "den befugten" der das "Recht" auf seiner Seite hat. Einmal nach dem Text und einmal nach der Moral.

Die Frage ist: Wie loesen wir solche Probleme in Antamar? Muss man Ruhm einfach "als was Anderes" betrachten und darf sich nicht am Wortlaut festhalten? Oder bleibt es bei Ruhm und eswird noch etwas dran rumgefeilt?


Ich weiss es selber nicht, diese Geschichte koennte sich als sehr komplex und kompromissbehaftet rausstellen und ich hab ja auch keine Ahnung, was davon eigentlich in Antamar sinnvoll umsetzbar waere. :denker:


Soll man sich also einfach damit abfinden, oder gibt es Tendenzen sich diese Ruhmsache nochmal anzuschauen? *Blick zum A-Team werf*
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