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Herzogtum Borengar
Verfasst:
So 12 Mai, 2013 20:14
von cvk
Das Herzogtum
Borengar liegt am südöstlichen Ende des Heiligen Kaiserreichs, zwischen Venlona und Grünbergen. Es umfasst lediglich vier Städte, was es zu einem guten Gebiet für eine Wochenprojektausarbeitung macht. Einzige Vorgabe sind die Einwohnerzahlen, alles andere gilt es noch zu erarbeiten.
Hier noch die direkten Links zu den Städten:
Hjameln Hauptstadt des Herzogtums mit 10.000 Einwohnern
Freyburg Stadt mit 3.500 Einwohnern
Kirschflecken Stadt mit 2.000 Einwohnern
Erlengrund Stadt mit 1.500 Einwohnern
Und der Link zur Karte:
Datei:Herzogtum_Borengar.pngAnsonsten ist dieses Thema dazu da, um alle inhaltlichen Themen zu Borengar zu besprechen. Die Aufsicht darüber wird Aidan übernehmen und er steht auch als Ansprechpartner zur Verfügung, wenn Dinge unklar sind. Vom Prinzip könntet ihr auch mich fragen, aber beim Inhalt hinke ich noch ziemlich hinterher - ist schließlich meine erste Gebietserarbeitung.
Re: Herzogtum Borengar
Verfasst:
So 12 Mai, 2013 23:04
von Elendar
Ähm, kurze Verständnisfrage:
Das Wochenprojekt geht um das Herzogtum Borengar, richtig? Das verlinkte Wikibild zu dieser Seite zeigt aber unter dem Titel Borengar das Fürstentum Eamon-Herzberg. Zumindest wird es auf der
Wikiseite über das Kaiserreich so genannt. Dort wird auch das hier beschriebene Hjameln als Hauptstadt des Fürstentums Eamon-Herzberg genannt ... Was ist da los?
Re: Herzogtum Borengar
Verfasst:
Mo 13 Mai, 2013 09:23
von Aidan
Nope, die Karte ist zu alt und überholt. Wird in den nächsten Tagen noch überarbeitet. Die aktuelle Karte, welche beim Herzogtum Borengar verlinkt ist, ist die korrekte Karte.
Re: Herzogtum Borengar
Verfasst:
Mo 13 Mai, 2013 10:42
von Platinum
Venlona hat fast soviele Einwohner wie der ganze Bereich. Ich denke gerade wirtschaftlich merkt man den Einfluss der Freien Stadt dort wahrscheinlich sehr stark, zumindest in Hjameln. Und wenn Grünberg der Nachbar linkerseits ist, ist wohl davon auszugehen, dass die Grenzen gut geschützt werden bei all dem, was da so durch die Wälder streift.
Borengar könnte sich wohl bei seinem Nachbarn eine goldene Nase verdienen, wenn sie der Hauptproduzent von Lebensmitteln für Venlona sind. Zudem werden dort ja angeblich auch viele Söldner beschäftigt, irgendwo müssen die ja herkommen. Ansonsten liegt es noch in relativer Nähe zum Grauland, was kulturell eine Rolle spielen könnte. Dann müsste das nur mit dem untergegangenen Athosianer-Orden in Einklang gebracht werden. Nach dem Bannspruch 387 n.Z wäre es doch denkbar, dass einige Athosianer geflohen und irgendwo untergetaucht sind. Eventuell spielen ihre Nachkommen ja heute noch in Borengar eine Rolle. Die beiden Armeen des Kaiserreiches jedenfalls, die 393 n.Z. während dem Zweifrontenkrieg ins südliche Grauland eingefallen sind, können quasi nur aus Borengar oder Grünbergen gekommen sein und da Grünbergen als politisch isoliert dargestellt wird und den Kaisserreichern Bedingungen diktieren kann (wie auch immer), liegt nahe, dass Borengar das Zentrum für ausgehende Feldzüge gegen Athosan im zweiten Nordlandkrieg war.
Vor dem Hintergrund des Verrats von Galf dem Bezwinger und der Gründung Galfars im Norden des Graulandes wäre es auch denkbar, dass Borengar einmal eine dem entgegengesetzte Entwicklung nahm, also den einer kaisertreuen Vorzeigeregion. Eventuell hatten die Vorfahren des aktuellen Herzogs Anteil am Sieg im Nordlandkrieg und wurden mit Borengar belohnt.
Nur ein paar Gedanken auf den ersten Blick.
Re: Herzogtum Borengar
Verfasst:
Mo 13 Mai, 2013 10:53
von sipper
Auf der Wikseite wird auch noch Kirschenflecken als eine der Städte in Borengar erwähnt. Ich glaube das hat heute morgen erst jemand nachgetragen. Als ich mir die Seite vor 1 Stunde angesehen habe war die Stadt glaube ich noch nicht eingetragen.
Re: Herzogtum Borengar
Verfasst:
Mo 13 Mai, 2013 11:16
von Aidan
Platinum hat geschrieben:Die beiden Armeen des Kaiserreiches jedenfalls, die 393 n.Z. während dem Zweifrontenkrieg ins südliche Grauland eingefallen sind, können quasi nur aus Borengar oder Grünbergen gekommen sein und da Grünbergen als politisch isoliert dargestellt wird und den Kaisserreichern Bedingungen diktieren kann (wie auch immer), liegt nahe, dass Borengar das Zentrum für ausgehende Feldzüge gegen Athosan im zweiten Nordlandkrieg war.
Dadurch, dass dazwischen immer noch Grünbergen liegt, ist das eher unwahrscheinlich und von der Logistik auch eher unpraktisch.
Ich werde die Sache einmal so umbauen, dass die beiden südlichen Legionen aus Richtung Kaiserstein in den Süden des Graulandes eingefallen sind.
Das erspart eine Menge Fragwürdigkeiten und aufkommende Inkosistenzen.
Re: Herzogtum Borengar
Verfasst:
Mo 13 Mai, 2013 11:53
von Platinum
Jo, das macht deutlich mehr Sinn, da hast du Recht.
Re: Herzogtum Borengar
Verfasst:
Mo 13 Mai, 2013 11:54
von sipper
Den Handel würde ich eher als begrenzt ansehen. Die geografische Lage schließt lange Handelswege zu Land wohl eher aus, da der Seeweg deutlich attraktiver ist. Eamon-Herzberg, Teile von Korumand, so weit Grünbergen es zulässt auch Teile davon und vor allen Dingen Venlona sind wohl alles was noch einigermaßen vernünftig erreichbar ist.
Für den Seehandel steht nur Hjameln zur Verfügung und da ist Venlona wohl ein starker Konkurrent. (Was Hjameln nicht zwingend davon abhält es wenigstens zu versuchen.) Die meistens Handelsschiffe in Hjameln werden wohl Venlona, Eamon-Herzberg oder ein Ziel in Korumand ansteueren.
Was die Nahrungsversorgung Venlona angeht da sollten besonders schnell verderbliche Waren(frisches Obst und Gemüse) gute Preise erzielen. Während länger haltende Nahrung (Kartoffeln, Getreide, ect.) weit mehr Konkurrenz haben.
Mir stellt sich die Frage ob wir die lange von Hjameln noch einmal leicht korrigieren sollten. Laut der Zeichnung liegt es weder am mehr noch am Fluss doch so nah an beiden, dass sich die Frage auf tut warum dieser Standort dem an Fluss und Meer vorgezogen wurde.
Re: Herzogtum Borengar
Verfasst:
Mo 13 Mai, 2013 12:19
von Platinum
sipper hat geschrieben:Für den Seehandel steht nur Hjameln zur Verfügung und da ist Venlona wohl ein starker Konkurrent. (Was Hjameln nicht zwingend davon abhält es wenigstens zu versuchen.) Die meistens Handelsschiffe in Hjameln werden wohl Venlona, Eamon-Herzberg oder ein Ziel in Korumand ansteueren.
Sehe ich auch so, zumindest zu versuchen von dem regen Verkehr der angrenzenden Schiffsroute zu profitieren, würde man in Hjameln sicher, aber Voraussetzung dafür wäre, dass die Stadt überhaupt einen Seehafen hat.
sipper hat geschrieben:Was die Nahrungsversorgung Venlona angeht da sollten besonders schnell verderbliche Waren(frisches Obst und Gemüse) gute Preise erzielen. Während länger haltende Nahrung (Kartoffeln, Getreide, ect.) weit mehr Konkurrenz haben.
Wenn es in Borengar großflächige Vieh- und Landwirtschaft gibt, dann wäre der Handel mit der Freien Stadt definitiv ein nicht unerhebliches Standbein der Wirtschaft.
sipper hat geschrieben:Mir stellt sich die Frage ob wir die lange von Hjameln noch einmal leicht korrigieren sollten. Laut der Zeichnung liegt es weder am mehr noch am Fluss doch so nah an beiden, dass sich die Frage auf tut warum dieser Standort dem an Fluss und Meer vorgezogen wurde.
Die einzig logischen Gründe dafür, dass die Stadt weder direkt am Fluss, noch am Meer ist, müssten konstruiert werden, wenn es so bleiben soll, finde ich ebenso. Allerdings gibt es ja durchaus unter anderem militärische Faktoren, die die Lage eventuell beeinflussen können. Womöglich ist Hjameln um ein Schloss oder eine Burg herum entstanden?
Re: Herzogtum Borengar
Verfasst:
Mo 13 Mai, 2013 16:30
von Aidan
Die Lage vom Hjameln bleibt so. Wie schon gesagt kann das als Konstrukt dann weiter erklärt werden... z.B. Erhöhte Lage zur Überwachung der Reichsstraße X. Etwas abseits vom Fluss gelegen, da angrenzende Flussschleife ein Überflutungsgebiet darstellt. Als Tiefwasserhafen kann Kirschflecken ausgebaut werden. Der Fluss dürfte bis dort hin noch gut schiffbar sein, auch mit größeren Schiffen.
Re: Herzogtum Borengar
Verfasst:
Mo 13 Mai, 2013 16:36
von Aigolf
So meine Ansicht zu Borengar ist das Handel und auch Staatliche Bünde mit Venlona und eben dem Vellhafener Städtebund besteht . Bsp könnte Borengar als Hauptlieferant von Lebensmittel sein die als Stützpfeiler dienen Hjameln bietet sich als Hafen - und Hauptstadt des Herzogstums als verteilende Wirtschaftsort am besten un die umliegenden Städte eignen sich als Vieh und Ackerlandschaft sehr gut an , da nur an der Grenze ein kleiner bereich ,schon kaum zu beachten , ein Berg angrenzt , da kann man dann eben die Spärlichen Erzvorkommen für ein kleines Millitär zusammen bekommen ,sodas sie auch von Grünbergen Importierten Erz kaufen müssen .Zumindest verleitet mich die Topografische Darstellung der Region so zu dem Ergebniss. Viel Flachland , wie ich sehe daher ideal für Weizen ,Obst und Kartoffelanbau .
Re: Herzogtum Borengar
Verfasst:
Mo 13 Mai, 2013 17:47
von Aidan
Naja wie gesagt Hjameln ist keine Hafenstadt.
Zusätzlich könnte man neben Kirschflecken allerdings Murillo als Anlandeort mit einbeziehen. Das liegt im Fürstentum Eamon-Herzberg, welches aber direkt mit dem Hause Eamon, also dem Herrscher von Borengar verbunden ist.
Zwangsweise Erz "importieren" muss das Reich eigentlich auch nicht direkt. Immerhin gehört es zum HKR und ist damit nicht alleinstehend.
Obstanbau etc. müsste noch gehen, von ausgedehnten Ackerflächen kann ich aber bei der Karte nichts entdecken. Die größe Fläche sind Waldgebiete.
Re: Herzogtum Borengar
Verfasst:
Mo 13 Mai, 2013 18:18
von Aigolf
Ok ich habe da wohl eher etwas weniger genau geschaut
. Waldgebiet also ,dann scheint ja Holzabbau der Ertragreiche Bereich zu sein die dem Herzogtum finanzielle vergünstigugen zu kommen lassen könnten . Zumindest stimmen wir mit dem Anbau von Obstbäumen überein . Da ja Venlona eh viel Holz für ihr Schiffe und zur Aufrecht erhaltung ihrer Stadt Baumstämme brauchen , könnte dies als Handelsabkommen doch passend sein.Acker und Weidefläche sind dann nur auf das Volk ausreichend getrimmt dann . Bin noch am überlegen was es noch geben kann , das Borengar etwas hervorhebt .
Re: Herzogtum Borengar
Verfasst:
Mo 13 Mai, 2013 19:01
von sipper
Aidan hat geschrieben:Die Lage vom Hjameln bleibt so. Wie schon gesagt kann das als Konstrukt dann weiter erklärt werden... z.B. Erhöhte Lage zur Überwachung der Reichsstraße X. Etwas abseits vom Fluss gelegen, da angrenzende Flussschleife ein Überflutungsgebiet darstellt. Als Tiefwasserhafen kann Kirschflecken ausgebaut werden. Der Fluss dürfte bis dort hin noch gut schiffbar sein, auch mit größeren Schiffen.
Das hieße dann, dass alle Brücke die flussabwärts von Kirschenfleck über den Fluss(für den wir wohl auch noch eine Namen brauchen) reichen hoch genug sind damit Schiffe darunter durchfahren können. Oder wir lassen uns eine besonders trickreiche technische Lösung einfallen wie die Borengarder über den Fluss kommen.
Als einzige Hafenstadt der Gegend stände Kirschenfleck dann automatisch in Konkurrenz um den Status als wichtigste Stadt der Region mit Hjameln. Das fände ich eigentlich ganz nett.
Dabei kommt dann die frage auf warum Hjameln vorne liegt. Entweder gibt es eine Grund dafür das Hjameln sich schneller entwickelt oder es gibt etwas das Kirshcenfleck in seiner Entwicklung zurück hält.(Das könnte dann auch gleich erklären warum Kirschenfleck nur 2000 Einwohner hat.)
Re: Herzogtum Borengar
Verfasst:
Mo 13 Mai, 2013 19:08
von Trokhanor
Wenn Venlona viel Holz für die Schiffe benötigt und das aus Borengar stammt, ist davon auszugehen, das der Wald darunter sehr gelitten hat, oder? Hängt natürlich auch von der Größe des Waldes und dem Zeitraum der Nutzung ab. Prinzipiell ist natürlich der Küstenstreifen, soweit ich der Karte entnehme, nicht bewaldet. Bei dem Wald kann es sich aber auch kaum nutzbaren Urwald handeln.
Der Fluss ist wohl nicht sehr groß, ein Federschiffbetrieb zw. Kirschflecken und Venlona ist denkbar, existiert aber auch erst seit dem Aufschwung Venlonas. Damit ließe sich erklären, warum Hjameln weder am Meer noch am Fluss liegt. Letzterer hatte keine große Bedeutung und bietet mehr Nachteile gegenüber einer Lage im Landesinneren, ebenso das Meer. Dafür braucht es ja auch eine geeignete Buch. Mit der Entfernung zu beiden Gewässern ist ein potenzieller Angreifer gezwungen, an Land zu setzen. Möglich ist auch, mit einem Marschland zu arbeiten, das eine Ansiedlung entfernt von der Küste erzwingt. Das gilt dann auch für die entsprechende Straße nach Venlona. Und die Straße wollte man ggfs. gegen Überfälle aus dem Wald sichern.