Wie soll es mit den Kulturen umgehen? Von der Überlegenheit der eigenen Kultur ausgehen? Alles tolerieren und die Differenzen akzeptieren, auch wenn Handlungen gegen die fundamentalsten Werte des eigenen Selbst verstoßen? Oder die Mischung aus Akzeptanz des Fremden und Ablehnung des Falschen? Wobei...falsch geht ja auch wieder von den eigenen Werten aus. Einigen wir uns auf das Recht eines jeden Menschen, angstfrei zu leben. Da kann nichts falsch dran sein.
Mein Name ist Hose!
Wer anderen eine Grube gräbt, der ... ist ein Zwerg.
Immer unter dem Vorbehalt, dass jeder ein Recht auf Angstfreiheit hat. Wenn ich der Meinung bin, dass ich dem anderen jetzt aufs Fressbrett hauen will, mache ich ihm Angst. Wenn in meiner Religion steht: "Willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein!", dann muss ich eben darauf verzichten, diesen Teil der Religion zu leben, da das das Recht der anderen auf Angstfreiheit einschränkt.
Mein Name ist Hose!
Wer anderen eine Grube gräbt, der ... ist ein Zwerg.
Aber müsste dann nicht derjenige, der seine Angstfreiheit leben möchte, ständig in einer Angstfreien Zone leben? So würde er doch abstand von der Gesellschaft nehmen und nicht am Leben teilhaben?
Ultimatives Ziel ist die absolute Demokratie unter der Prämisse der Angstfreiheit. Wie gesagt, die Angstfreiheit gilt für alle Menschen. Dazu muss man keine angstfreie Zone schaffen, sondern die, welche Angst absichtlich (intentional) verursachen, von der Gesellschaft trennen. Natürlich haben viele Menschen Angst vor unbekannten Dingen. Das meine ich nicht mit Angstfreiheit. Angstfreiheit bedeutet, dass ich morgens aufstehen kann, ohne fürchten zu müssen, wegen meiner Herkunft, Überzeugungen oder sexuellen Ausrichtung einer Gefahr ausgesetzt zu sein. Das ist in der EU(und den Anreinerstaaten) und in Amerika weitestgehend umgesetzt. Jetzt ist der Rest der Welt dran.
Mein Name ist Hose!
Wer anderen eine Grube gräbt, der ... ist ein Zwerg.