Bankfilialen

Re: Bankfilialen

Beitragvon Guur » Di 11 Mär, 2008 16:34

Den führen wir aber erst durch, wenn das Sterben implementiert ist. Dann sparen wir uns den nächsten Reset. :mrgreen:
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Re: Bankfilialen

Beitragvon Conquistador » Di 11 Mär, 2008 16:44

back to topic?
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Re: Bankfilialen

Beitragvon johnjrambo » Di 11 Mär, 2008 17:14

In Andergast gibs noch ne Bank, aber eben nur mit einer Filiale :mrgreen:
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Re: Bankfilialen

Beitragvon gerrit » Mi 12 Mär, 2008 00:32

Allersheim hat geschrieben:Ich mag dich! :oops:

Guur hat geschrieben:Das habe ich schon vermutet. Ich dich nämlich auch. :oops:


Und so, liebe Kinder, entstehen Viertelorks. 8)
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Re: Bankfilialen

Beitragvon konny77 » Mi 12 Mär, 2008 00:34

Wäre ich fies, hätte ich zum Ursprungspost geantwortet, in Krayenhorst könnte eine Bank sein.
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Re: Bankfilialen

Beitragvon Sowiso » So 16 Mär, 2008 15:33

Die Tatsache das in Andergast zwar ne Bank ist aber diese auch die eizigste ihrer Art ist finde ich auch komisch sollte nict gerade Andergast als so bekannte und große Stadt ne allgemeine Filiale besitzen ?
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Re: Bankfilialen

Beitragvon Lowlander » So 16 Mär, 2008 16:12

Sowiso hat geschrieben:Die Tatsache das in Andergast zwar ne Bank ist aber diese auch die eizigste ihrer Art ist finde ich auch komisch sollte nict gerade Andergast als so bekannte und große Stadt ne allgemeine Filiale besitzen ?


Wenn du in der offiziellen DSA Literatur dafür eine Quelle findest, dann wird diese Bank auch in Antamar eingerichtet.
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Re: Bankfilialen

Beitragvon neonix » So 16 Mär, 2008 16:43

Andergast ist eher mittelgroß und Hauptstadt eines xenophoben Hinterwäldlerkönigreiches. Ein Wunder, dass es da überhaupt eine Bank gibt...

Ich bewahre in Andergast immer das Geld auf, das ich beim dortigen Waffenhändler verdiene, um Bootsfahrten nach Salza zu bezahlen. Insofern nicht unpraktisch, die Bank.

Auch wenn ich immer noch dafür bin, dass man bei jeder Bank Wechsel für jede andere Bank kaufen/einlösen kann (ggf. für höhere Gebüren).
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Re: Bankfilialen

Beitragvon KasparHauser » So 16 Mär, 2008 17:19

Das würde ja keinen Sinn machen, da sie ja den Wert eines Wechsels hinterlegen muss. Und wenn man Wechsel von einer Bank zur anderen bringt, verliert die Bank quasi Geld, weil sie den erst bei der Urspungsbank eintauschen müsste, was, wenn man nicht in der selben Stadt sitzt, teuer und gefährlich ist. Und wenn man in derselben Stadt sitzt, dann kann man gleich zur eignenen Bank gehen.
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Re: Bankfilialen

Beitragvon neonix » So 16 Mär, 2008 17:32

Das macht durchaus Sinn, wenn es ein gesicherter Wechsel ist, der für Räuber keinerlei Wert hat. Bank A stellt ihn aus, Bank B kauft ihn für 90% seines Wertes, verkauft ihn für 95% an Kaufmann C, der ihn bei Bank A gegen 100% eintauscht, wenn er in der Gegend Geschäfte machen will. So ähnlich funktionierten Wechsel auch im Mittelalter.

Vorteil für den Helden, der ihn sich ausstellen lässt: Kein Totalverlustrisiko für sein Geld, wenn auch ein sicherer Verlust von 10% + Ausstellungsgebüren. Von der Gewichtsersparnis gegenüber z.B. 5000 Dukaten (= 5000 Unzen = 125 Stein = verdammt schwer) in der Börse am Gürtel (= Hüftschaden) mal ganz zu schweigen...
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Re: Bankfilialen

Beitragvon KasparHauser » So 16 Mär, 2008 23:37

Im Mittelalter konnte man Wechsel zunächst sogar nur bei der einen Filiale wieder einlösen, wo es zunächst hinterlegt worden war.

Nehmen wir mal an, wir haben einen Geldstrom von Punin nach Gareth: Die Filiale in Gareth hätte schnell kein Gold mehr, während sich in Punin die Dukaten stapeln.
Die Filiale in Gareth müsste also durchgehend einen Transfer organisieren, der so vorhersehbar wäre, dass er beliebtes Ziel für Überfälle wäre --> Die Filiale geht pleite, weil sie keine Dukaten mehr herausgeben kann; oder sie muss den Transfer so stark schützen, dass es sich nicht mehr lohnt.
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Re: Bankfilialen

Beitragvon neonix » Mo 17 Mär, 2008 02:01

Wechsel bekannter Kaufleute oder Bankhäuser konnte man im späten Mittelalter problemlos auch in anderen Ländern eintauschen, so wurden z.B. Geld zwischen den Hansestädten und Venedig regulär transferiert - und zwar deutlich mehr als in bar. Und in AlAnfa gibt es natürlich Kaufleute, die über 2 oder 3 Mittelsmänner Handel mit Festum oder Kuslik treiben, und die Zahl der Handelshäuser und Banken ist so gering, dass jeder jeden kennt.

Primär waren Wechsel Schuldverschreibungen, die in Währung A abgeschlossen und in Währung B zu einem nominell gleichen aber faktisch höheren Kurs beglichen wurden, um das kanonische Zinsverbot zu umgehen. Ein Kaufmann hat damit Waren gekauft und versprochen, dem Inhaber des Wechsels 6 Monate oder ein Jahr später die angegebene Summe zu bezahlen. Da aber der Verkäufer der Ware ebenfalls Geld für seine Geschäfte brauchte, hat er den Wechsel meist nicht behalten, sondern seinerseits zum Bezahlen der Waren ausgegeben. Irgendwann hat dann irgendein anderer Kaufmann den Wechsel beim ursprünglichen Aussteller eingelöst, aber bis dahin wurde er wie ein Geldschein benutzt, für den eben nicht die Zentralbank eines Landes garantierte, sondern eine Privatbank oder eben ein angesehener Kaufmann.

Ein derartig einseitiger Geldstrom wie von dir beschrieben ist sehr selten und hat im übrigen nichts mit Wechseln zu tun. Solche Edelmetallflüsse, wie z.B. zwischen Südamerika und Europa oder Europa und Indien wurden immer in bar abgewickelt, auf solche Entfernungen waren Wechsel (schon allein aufgrund der unterschiedlichen Sprachen, Schriften und Kulturen wie auch der langen Reisezeiten) weitgehend unbrauchbar. In Aventurien gibt es so etwas aber nur in Form des Güldenlandhandels, der hier nicht das Problem ist.

Das eine Filiale durch Wechsel pleite geht, ist nur bei sehr inkompetenten Banken möglich. Die Filialen müssen sie nämlich nur dann einlösen, wenn auch Geld da ist. Im Zweifelsfall muss man sich an den Ausstellungsort begeben, um das Geld zu erhalten. Oder man verkauft sie eben an eine beliebige andere Bank oder einen Kaufmann. Wenn der nur 90% der angegebenen Summe zahlen muss, ist das ein gutes Geschäft für ihn, wenn er irgendwann an den Ausstellungsort kommt und dort Geld abheben will. Die allermeisten Handelswege haben ja notwendigerweise ein (zumindest indirekt) recht ausgeglichenes Warenverhältnis.
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Re: Bankfilialen

Beitragvon KasparHauser » Mo 17 Mär, 2008 02:22

Natürlich konnten Wechsel weitergehandelt werden, aber um ausbezahlt zu werden, musste man, meines Wissens nach (zumindest zu Beginn der Wechselwirtschaft und wenn mein Prof mir da keinen Mist erzählt hat), wieder in die Urspungsfiliale, weil nur da das Gold hinterlegt war.
Und Warenströme gibt es immer, egal wo und wie, beispielsweise von Fischen ins Inland und von Holz an die Küsten...Natürlich war meine Darstellung des Transfers Punin-Gareth etwas überzogen, aber sollte ja auch nur zur ERklärung dienen.
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Re: Bankfilialen

Beitragvon Sowiso » Mo 17 Mär, 2008 23:20

Junge junge was hab ich da fürne Diskussion angeregt
da kann ich ja garnicht mit reden
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Re: Bankfilialen

Beitragvon KasparHauser » Di 18 Mär, 2008 02:02

Ein historische, die eine logische Konsequenz für das Spiel haben könnte, aber für die Umsetzung im Spiel eher wenig Relevanz besitzt :lovl:
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