Der obere Teil bezieht sich ausschließlich auf die von Plancus genannten Argumente, die zwar nett von der Idee sind, aber technisch absolut nicht umsetzbar, oder gar unkorrekt sind. Der untere Teil ( bitte runterscrollen
) ist eine allgemeine Frage und richtet sich an alle.Plancus hat geschrieben:Schwer gepanzerte Lanzenreiter vermögen gewiss gegnerische Formationen aufzubrechen. Ein ausgebildetes Schlachtross erledigt normalerweise (Hufe) mehr Gegner als der Reiter. Wäre aber dieses von einer Kultur im Dornröschenschlaf, ohne Expansionsdrang finanzierbar und zu erwarten?
Weitere Bedenken: Antamar hat längst das Armbrustzeitalter erreicht (und eilt hoffentlich nicht dem Wilden Westen entgegen). Die Armbruster besiegelten das Ende der Ritter und ebneten den Landsknechten und Söldnern den Weg. Bevor 100 Panzerreiter eine Formation aufbrechen können, werden sie mit geringem finanziellen Aufwand von 100 Armbrüsten aus dem Sattel gefegt. Ein Armbrustbolzen durchschlägt nun mal jede Rüstung (deswegen war die Armbrust anfangs eine geächtete, unehrenhafte Waffe)(bis sie jeder hatte!).
Mein Vorschlag: Bezug Braveheart.
Lanzen beim Fußvolk. Aufkommen der ersten Pikeniere als ernst zunehmende Gefahr für feindliche Reiterei. Leichte, sehr wendige Reiterei gegen feindliche Bogenschützen und um Gegner in Scharmützel zu verstricken (Guerillataktik). Ebenfalls als Küstenwacht einsetzbar.
Schottischer Bidenhänder (Claymore) war in erster Linie gegen Pferdebeine erfolgreich, nicht im Nahkampf Mann gegen Mann (dort Dolch, Säbel, Schwert).
@Plancus:
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"Ein ausgebildetes Schlachtross erledigt normalerweise (Hufe) mehr Gegner als der Reiter."Das stimmt nur bedingt. Im ungeleiteten Einzelkampf mag das zwar zutreffen, aber wir befinden uns in der Zeit des geleiteten Formationskampf. Nach deiner Logik müsste sich ja das Schlachtross schon mitten in der Formation der Gegner befinden um überhaupt jemanden niederreiten zu können
Daher wurden Schlachtrosse eigentlich nur genutzt um Flankenangriffe zu starten und zu versuchen die gegnerische Formation zu umreiten, um gegebenenfalls den Durchbruch von der ungeschützen Rückseite zu erwirken.
Was in unserem Fall jedoch die Nordahejmr angeht, diese kämpfen allerdings noch im System des ungeleiteten Einzelkampfs ( ersichtlich in Wiki unter Nordahejmr soweit ich das in Erinnerung habe ), daher sind Schlachtrosse die effektivste Methode gegen sie.
Sprich in einem fiktiv modellierten Kampf, kannst du von der Wertigkeit 1:4 ausgehen => Dornröschen Schlaf hin oder her, jeder General würde versuchen in dem Fall auf berittene Einheiten zu setzen. Sprich wenn du im extremfall die Fähigkeiten Lunasadher Generäle nicht komplett anzweifelst, wird auch eine Armee von 100-500 gepanzerten Lanzenreiter absolut im Bereich des Möglichen sein. ( Ergänzend: Byon Kennethg vereint alle Clans indem er sie um Ressourcen und Männer bittet, sprich finanzielles Back Up ist gegeben )
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"Armbruster besiegelten das Ende der Ritter und ebneten den Landsknechten und Söldnern den Weg. Bevor 100 Panzerreiter eine Formation aufbrechen können, werden sie mit geringem finanziellen Aufwand von 100 Armbrüsten aus dem Sattel gefegt."Das stimmt ebenfalls nur bedingt, denn das Ende der Ritterzeit wurde eigentlich von den Pikenieren eingeleitet. Wiederum gibt es hierzu in der Fachliteratur jedoch Stretigkeiten, da eindeutig vorteilhafte Gegentaktiken hierzu entwickelt wurden.
Was jedoch die Bogen und Armbruster angeht, sie konnten einem Ritter gefährlich werden, aber nur im Falle eines Frontalangriffes, jedoch hoffe ich in meinem Text oft genug erwähnt zu haben, dass die Taktik der Fianna darin bestand, Flankenangriffe zu starten.
Hierzu spreche ich ebenfalls die Fähigkeiten der Generäle an, es gibt auch bekannte Gegentaktiken für Bogen und Armbrustschützen und nicht zu vergessen ein Armbrustschütze benötigt eine Weile bis er sein Werkzeug wieder zur Einsatzbereichtschaft bringt, daher gibt es eigentlich viel wirksamere und kostengünstigere Methoden gegen die Reiterei. ( Pikeniere

)
(Anmerkung: die Benutzung der Armbrust war nie geächtet, es galt nur als unfein welche in eigenen Reihen einzusetzen, was wiederum niemand aufgrund der Vorteile eines Armbrustschützen gekümmert hat und spätestens im Kampf gegen die islamische Bevölkerung wurde selbst dieser Status aufgehoben

und der Ruf der Armbrüstler war wieder hergestellt )
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"Lanzen beim Fußvolk. Aufkommen der ersten Pikeniere als ernst zunehmende Gefahr für feindliche Reiterei."Lanzen beim Fußvolk ?? Macht kein Sinn, Fußvolk trägt nur Stofwaffen, habe ich aber im Artikel Fianna und Phalanx mehrfach erwähnt.
Pikeniere sind zwar eine Gefahr für schwer berittene Einheiten, aber kein unüberwindbares Hindernis. ( Auch hier genug taktische Ausweichmöglichkeiten vorhanden.
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"Leichte, sehr wendige Reiterei gegen feindliche Bogenschützen und um Gegner in Scharmützel zu verstricken (Guerillataktik). Ebenfalls als Küstenwacht einsetzbar."Leichte Reiterei gegen feindliche Bogenschützen ? Scharmützel ? Nahkampf ist die größte Schwäche der leichten Reiterei !Die leichte Reiterei hat kaum Chancen gegen feindliche Bogenschützen. Was die Guerillataktik darin zu suchen hat, verstehe ich leider auch nicht ganz, da diese Taktik nur ihre Effektivität im geleiteten Formationskampf hat. Die leichte Reiterei würde versuchen die gegnerischen Fußsoldaten zu verwirren, indem sie kurz hin und dann wieder zurückreitet, um dem gegnerischen Fußsoldaten die eigene Flucht zu suggerieren und zum hinterherlaufen zu zwingen, um sie dann einzelnd gelöst aus der Formation zu bezwingen.
Habe allerdings noch nie davon gehört, das Bogenschützen ihren Gegnern hinterherlaufen

ich glaube da verwechselt was
Leichte Reiterei ist überigens auch nicht ohne weiteres aus dem Ärmel zu Zaubern. Die Ausbilung eines leichten Reiters bedarf bis zu 10 - 15 Jahren. Sprich die Zeit wäre im Falle von Darian Gorbass und Byon Kennethg gar nicht gegeben .... es reicht leider nicht aus einen guten Bogenschützen auf den Nacken eines Pferdes zu setzen. Bei der leichten Reiterei spielen ganz andere Faktoren eine Rolle, sprich man muss Sinnbildlich auf dem Nacken eines Pferdes geboren sein, ( siehe Mongolen ) um einen leichten Reiter zu erzeugen.
Was die Küstenwache angeht, viel zu großer Aufwand ! Da bräuchtest du ja 10 Reiter Regimente um ein ganzes Küstenterraine zu bewachen. Nicht umsetzbar ! Dazu komm ich aber noch im Artikel des Byon Kennethg, ich werde hierbei einfach die Kreidefeuertaktik einführen, das ist wohl die naheliegende und die logische Schlussfolgerung für die Überwachung von Küstengebieten. ( und vor allem die günstigste Variante )
@ALL: Eine Frage hätte ich allerdings noch um die Diskussion von Darian Gorbass, um sie endlich mal zu beenden !
Ihr sagtet: es darf nicht verändert werden, nur hinzugefügt.
02:59, 5. Sep. 2008 Denkan <= wurde der Artikel von Darian Gorbass erstellt
Di 23 Sep, 2008 02:12 <= begann die Diskussion in diesem Forum über Lunasadh ....
(daraus folgt ) => der Artikel Lunasadh muss nun aufgrund dieses einen Artikels komplett umgeschrieben werden ?
Wäre es nicht einfach möglich den Herrn Gorbass an einigen Stellen ein wenig umzumodellieren, damit er wieder in Schema Lunasadh passt ?
lg
Barbarossa/ Naruhiro ( Militärspezialist )